Lamma

Lamma

„Lamma“ setzt sich aus palästinensischen Musikern zusammen, die die gesellschaftliche Realität auf ihre eigene Art und Weise beschreiben, wobei die Wirklichkeit unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und mit künstlerischer Methodik thematisiert wird, in der eine musikalische, soziale und kulturelle Botschaft steckt. „Lamma“ bedeutet in der Umgangssprache „Zusammenkommen“ das für das spirituelle, brüderliche und kameradschaftliche Verhältnis zwischen den Mitgliedern der Musikgruppe steht. Die Namenswahl ergab sich aus dem Ausmaß der Kraft der Verbundenheit, die zwischen den Mitgliedern der Band besteht. Die Gruppe „Lamma“ ist auf dem Höhepunkt ihres ost-westlichen Wirkens angelangt und kennzeichnet sich durch verschiedene Stilrichtungen  – darunter freie Musik und arabischen Jazz, welcher eine eingängige und subtile Mischung der orientalischen Musik darstellt, die einen Bekanntheitsgrad wie die ursprünglichen orientalischen Makamen besitzt: freier orientalischer arabischer Jazz Seite an Seite mit den Worten und Dramen, die unter den Bandmitgliedern zur Ausschmückung der musikalischen Kompositionen und Arrangements Verwendung finden.

Standort: Aref Sayed's Instrumentenwerkstatt

Das Gebäude wurde ursprünglich 1930 als großes Familienhaus im Stadtviertel Raas der Stadt Beit Sahour errichtet. Später wurde es zur Gusseisen-Fabrik. 2015 mietete Aref Sayed das Gebäude von der Stadtverwaltung von Beit Sahour und verwandelte es in eine der ersten professionellen Musikinstrumentenwerkstätten Palästinas.

Aref Sayed © Aref Sayed