We...Wei...What? #10 Soziale Medien während der Flutkatastrophe: Partizipation, Profiteure und Propaganda

Während der Flutkatastrophe © yì magazìn

Die Trends in den sozialen Medien während der Unwetter in China im Juli 2021 zeigen, wie vielfältig die Online-Kommunikation bei einer Katastrophe ist. Im Angesicht der zerstörerischen Regenfälle wurde Weibo zu einer Plattform für Partizipation, Propaganda und einige fragwürdige Profiteure.

Es hatte am 17. Juli mit starken Regenfällen begonnen, die schnell zu Überschwemmungen in nie dagewesenem Ausmaß führten und tausende Menschen zwangen, ihre Häuser zu verlassen. Der normale Alltag war zum Erliegen gekommen.  

Mehrere Orte in der Gegend verzeichneten ungewöhnliche Niederschlagsmengen. In den 24 Stunden zwischen 20 Uhr am 19. Juli und 20 Uhr am folgenden Tag fielen in der Provinzhauptstadt Zhengzhou 552,2 mm Regen, mehr als dreieinhalb Mal so viel wie bei den stärksten Niederschlägen seit 75 Jahren in Deutschland am 14. und 15. Juli 2021.

Bisher wurden über 300 Tote gezählt, die in der Naturkatastrophe umgekommen sind. Viele Menschen werden noch vermisst.

Während an immer mehr Orten der Notstand eintrat, wuchs die Rolle sozialer Medien. Eine der größten Social-Media-Plattformen in China, Weibo, wurde während der Überschwemmungen zu einem Kommunikationsmittel für normale Bürger, offizielle Stellen und Unternehmen.

Während das extreme Wetter anhielt, manifestierte sich die Flutkatastrophe in Henan in den sozialen Medien auf unterschiedliche Weise. Es gab Menschen, die halfen, Menschen, die profitierten, und dann noch andere, die profitierten, indem sie halfen.

Menschen helfen Menschen

Der Hashtag „Helft einander beim Unwetter in Henan” (#河南暴雨互助#) brach im Juli alle Rekorde: Nach nur einer Woche war er 16,9 Milliarden Mal angeklickt worden.

Weibo richtete die Online Community „Henan Hilfe“ ein und ermöglichte damit eine aktive, öffentliche Beteiligung, um schnelle Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in die Wege zu leiten.

Wie Wendy Huang auf What’s On Weibo geschrieben hat, gab es gleich nach dem Beginn der Unwetterkatastrophe eine große Welle an Postings mit Informationen zu Hilfsressourcen auf Sozialen Medien sowie Posts von Hilfesuchenden und Helfenden.

Dabei handelte es sich nicht um eine ungeordnete Sammlung individueller Postings. Stattdessen trugen Netizens gemeinsam dazu bei, Informationen zu prüfen und zu priorisieren und die Hilfsgesuche von Menschen aus verschiedenen Regionen zu verbreiten. Damit halfen sie, die Rettungseinsätze zu beschleunigen.

Es war nicht das erste Mal, dass Weibo eine maßgebliche Rolle in einer Krise oder einem Katastrophenfall spielte. Als die Provinz Sichuan 2013 von einem Erdbeben erschüttert wurde, ermöglichten die sozialen Medien schnelle und kostenlose Hilfe aus der Bevölkerung für die Betroffenen. Die Plattform von Sina Weibo bot sich für eine effiziente und unmittelbare Krisenkommunikation an, über die sich Teams von Freiwilligen bildeten (organisiert von Weibo) und in das Katastrophengebiet fuhren, wo sie gespendete Zelte, Decken, Trinkwasser und andere Hilfsgüter verteilten (Levin 2013).

Chinesische Internetnutzer hatten einen großen Einfluss darauf, wie die Flutkatastrophe in der ersten Phase behandelt wurde.

Zu Beginn des Covid19-Ausbruchs in Wuhan wurden sozialmediale Plattformen wie Weibo und WeChat als praktisches Kommunikationsmittel von Individuen und Organisationen genutzt, um Informationen zu teilen oder Unterstützung zu suchen. Zum Beispiel trug Weibo dazu bei, dass sich lokale Freiwillige zusammenfanden, die sich um die Haustiere von Leuten kümmerten, die wegen Quarantäne oder Krankenhausaufenthalten nicht nach Hause konnten.

Als klar wurde, welches Ausmaß die Überschwemmungen in Henan hatten, spendeten immer mehr Netizens Geld für die Rettungsaktionen. Am 21. Juli, während die Videos über die verheerenden Auswirkungen der schweren Regenfälle viral gingen, hatten Weibo-Nutzer bereits 20 Millionen Yuan (ca. 2,6 Millionen Euro) aufgebracht. In kürzester Zeit stieg diese Zahl noch beträchtlich an, da immer mehr Netizens, Influencer und Prominente ebenfalls zu spenden begannen und für wohltätige Organisationen warben.

Einfach nur zu posten, zu antworten, weiterzuleiten und zu kommentieren war ebenfalls eine Form der öffentlichen Beteiligung während der Überschwemmungen in Henan. Während sich viele Berichte in den Medien und Beiträge in den sozialen Medien auf die Lage in der Provinzhauptstadt Zhengzhou konzentrierten, begannen die Bewohner ländlicher Gebiete wie Weihui in Xinxiang ab dem 21. Juli Alarm zu schlagen und die Internetnutzer anzuflehen, ihrer Situation mehr Aufmerksamkeit zu schenken, damit auch ihre Gegend in den Rankings der Top-Themen auftauchen würde. Das Teilen dieser Beiträge, mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, stellte auch eine Art Hilfe dar.

Am 21. Juli handelte die Hälfte der Top-Themen bei Weibo von den Überschwemmungen in Henan.

Unterstützung und Selbstdarstellung

Chinesische Internetnutzer hatten einen großen Einfluss darauf, wie die Flutkatastrophe in der ersten Phase behandelt wurde. Gleichzeitig beteiligten sich aber auch Firmen in vielfältiger Weise an den Rettungsaktionen, womit sie gleichzeitig ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit betrieben. 

Am 21. Juli gab eine große Firma nach der anderen ihre Spendensumme über die sozialen Medienkanäle bekannt. Die Techgiganten Pinduoduo, Tencent, Meituan, Didi und Bytedance spendeten jeweils 100 Millionen Yuan (ca. 13 Millionen Euro) für die Rettungsmaßnahmen in Henan. Die größte Spende in Höhe von 150 Millionen Yuan (19,6 Millionen Euro) kam von Alibaba.

Das chinesische Technologieunternehmen Huawei spendete nicht nur 30 Millionen Yuan (ca. 3,9 Millionen Euro), sondern schickte 187 Ingenieure direkt ins Katastrophengebiet, während 68 Spezialistinnen aus Forschung und Entwicklung lokalen Anbietern halfen, ihre Netzwerke und Infrastruktur zu reparieren und die Kommunikation aufrecht zu erhalten.

Auch für westliche Unternehmen präsentierten die Überschwemmungen in Henan eine Chance, sich wieder positiv ins Gespräch zu bringen, nachdem vor allem Bekleidungshersteller Anfang des Jahres mit einem Boykott von Baumwolle aus Xinjiang öffentlichen Ärger auf sich gezogen hatten. Für die Katastrophenopfer in Henan spendeten Nike und Adidas je 20 Millionen Yuan (ca. 2,6 Millionen Euro), Uniqlo 10 Millionen Yuan (ca. 1,3 Millionen Euro) PUMA 5 Millionen (ca. 650.000 Euro), Burberry 1,5 Millionen Yuan (knapp 200.000 Euro) sowie Zara und H&M je 1 Million (ca. 130.000 Euro).
Die Spendenzusagen von Adidas, Nike und Burberry auf Social Media. Die Spendenzusagen von Adidas, Nike und Burberry auf Social Media. | Screenshot Ihre Spenden scheinen dem öffentlichen Image der Marken allerdings nur wenig genützt zu haben. In den Medien wurde kaum darüber berichtet und die wenigen Nutzer sozialer Medien, die davon wussten, beklagten, dass Zara und H&M nicht genug gegeben hätten. Andere Internetnutzer lobten chinesische Sportbekleidungsmarken für ihre Spenden und verurteilten Nike dafür, „keinen Yuan“ gespendet zu haben, obwohl das Unternehmen bereits eine Spende von 20 Millionen Yuan angekündigt hatte.

Das Unternehmen, dessen Spende für Henan die Öffentlichkeit wirklich für sich einnahm, war Erke (鸿星尔克), ein relativ kleiner und unbedeutender einheimischer Sportbekleidungshersteller, dessen Geschäfte im vergangenen Jahr wegen des starken Wettbewerbs im chinesischen Markt wohl eher schlecht gelaufen waren. Erkes Spende für die Fluthilfe in Henan in Höhe von 50 Millionen Yuan (ca. 6,5 Millionen Euro) war zehnmal so hoch wie beispielsweise die Spende der großen Kaffeekette Starbucks und erregte daher in den chinesischen sozialen Medien sehr große Aufmerksamkeit.  
Spendenzusage von Erke auf Weibo. Spendenzusage von Erke auf Weibo. | © Weibo 2021 Als die Leute erfuhren, wieviel Erke gespendet hatte, obwohl das Unternehmen rote Zahlen schrieb, schossen die Verkaufszahlen in die Höhe – alle wollten diese großzügige „patriotische Marke“ unterstützen. Während die Internetnutzer die Online-Shops mit Erke-Produkten im Angebot stürmten, gingen in den Geschäften der Marke die Waren aus, weil so viele Kunden kamen, um Sportkleidung zu kaufen. Einige Verkäuferinnen weinten sogar vor Rührung, als sich der Laden plötzlich mit Kunden füllte.

Käufer stehen Schlange vor einem Erke-Geschäft. Käufer stehen Schlange vor einem Erke-Geschäft. | © UDN.com Der Hype um Erke ging so weit, dass einige Livestream-Anbieter von Nike und Adidas ihre Zuschauer wissen ließen, dass sie eigentlich die einheimische Marke Erke unterstützten.
Livestream-Anbieter von Adidas mit Schildern, die ihre Zustimmung für Erke ausdrücken. Livestream-Anbieter von Adidas mit Schildern, die ihre Zustimmung für Erke ausdrücken. | Screenshot Während Erke der Provinz Henan half und damit seine eigenen Umsätze steigern konnte, gab es auch Unternehmen, die von den Überschwemmungen profitieren wollten, ohne zu helfen.

So zog eine Werbeanzeige der Immobilienfirma Kangqiao Real Estate, in der „hoch gelegene Grundstücke“ gepriesen wurden, den Unmut der Online-Community auf sich. Mit dem Slogan „Wohnen Sie in der Höhe und lassen Sie nur Wind und Regen Ihre Aussicht sein“ bewarb die Firma den „Höhenvorteil“ ihrer Wohnanlagen auf einem Poster.
Kangqiao Real Estate entschuldigte sich für seine taktlose Werbung. Kangqiao Real Estate entschuldigte sich für seine taktlose Werbung. | Screenshot Am 21. Juli entschuldigte sich Kangqiao Real Estate für seine taktlose Werbung: Der Hashtag „Kangqiao Real Estate entschuldigt sich“  (#康桥地产致歉#) wurde 130 Millionen Mal angeschaut, aber der Ruf des Unternehmens war bereits geschädigt. Zwei weitere Firmen versuchten, ihre „sicheren“ Wohnungen und Parkplätze während der Überschwemmungen in Henan auf ähnliche Weise anzupreisen; eine der beiden verwendete dafür ein Foto eines überfluteten Pkws in Henan, um anzudeuten, was passieren könnte, wenn man ihre Dienstleistungen nicht in Anspruch nähme. Das Ergebnis war eine Welle der Empörung darüber, wie man die Katastrophe derartig für Werbezwecke ausnutzen könne. 
Das Ergebnis war eine Welle der Empörung darüber, wie man die Katastrophe derartig für Werbezwecke ausnutzen könne.  Das Ergebnis war eine Welle der Empörung darüber, wie man die Katastrophe derartig für Werbezwecke ausnutzen könne. | Screenshot Ein weiteres Phänomen, wie Leute die Fluten zur Selbstdarstellung nutzten, wurde ebenfalls zu einem Trend in den sozialen Medien: Eine Gruppe chinesischer Influencerinnen reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung.

 
  • Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung. Screenshot
    Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung.
  • Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung. Screenshot
    Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung.
  • Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung. Screenshot
    Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung.
  • Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung. Screenshot
    Eine Gruppe chinesischer Influencer reiste in die betroffenen Gebiete und nutzte die Fluten als Hintergrund für die Selbstdarstellung.
Am 27. Juli gingen einige Influencer noch einen Schritt weiter, um sich und ihre Accounts ins Gespräch zu bringen. Sie reisten nach Weihui, in eines der am stärksten betroffenen Gebiete, wo sie ein Rettungsboot stahlen und auf dem Wasser herumpaddelten, ohne auch nur irgendjemand zu retten. Der Vorfall behinderte die echten Rettungskräfte und verursachte eine Verzögerung der Rettungsarbeiten von rund vier Stunden. Auch dieses Ereignis erregte unter dem Hashtag „Internetpersönlichkeiten klauen Rettungsbot für Video“  (#网红为拍视频偷救生艇谎称去救人#), die Gemüter auf Weibo. Viele Nutzer wunderten sich darüber, wie man eine derart kritische Situation für eigene Zwecke ausnutzen könne.

Außerdem gab es Online-Diskussionen über Vorfälle, bei denen es weniger eindeutig war, inwieweit es den Beteiligten um „Show“ ging. Die chinesischen Prominenten Han Hong (韩红) und Wang Yibo (王一博) reisten beide im Rahmen ihrer Wohltätigkeitsengagements in die betroffenen Gebiete und wurden daraufhin beschuldigt, die Katastrophe für ihre eigene PR genutzt zu haben. Viele stimmten dem aber nicht zu und sagten, die Stars seien „aus Patriotismus“ gefahren.

Offizielle Medien appellieren an nationale Solidarität

Zu Beginn der Regenfälle und Überschwemmungen stammten die meisten Hashtags, Videos und Trendthemen auf Weibo von normalen Internetnutzern. Viele Menschen in den betroffenen Regionen posteten selbst Bilder und Videos von Szenen vor Ort.

Als sich am 20. Juli die Wagen der U-Bahn-Linie 5 in Zhengzhou aufgrund der Sturzflut mit Wasser füllten, saßen über 500 Passagiere in der Falle. Während Rettungsmaßnahmen eingeleitet wurden, kursierten in sozialen Netzwerken Videos von Menschen, die in den Wagen bis zur Brust im Wasser standen. Einige Stunden später konnten die meisten von ihnen gerettet werden, 14 überlebten das Drama nicht.

Die Ereignisse und Tragödien, die sich abspielten, wurden von Bloggern in Echtzeit aufgenommen und gepostet. Auch wenn offizielle Medien und Regierungsstellen ebenfalls aktiv berichteten und aktuelle Informationen verbreiteten, so konzentrierten diese sich doch recht bald auf die Betonung der nationalen Einheit sowie auf erfolgreiche Rettungsaktionen und die Professionalität, mit der sie ausgeführt wurden.

Eine ähnliche Herangehensweise bei der Krisenkommunikation in sozialen Medien war bereits beim Ausbruch von Covid19 und in anderen Notstandssituationen zu beobachten. Es ist ein Weg, der von der Partei seit vielen Jahren in Partnerschaft mit den Medien beschritten wird. In „Media Politics in China“ (2017) schreibt die Autorin Maria Repnikova über die Reaktionen auf das Erdbeben in Wenchuan in der Provinz Sichuan im Jahr 2008 und weist darauf hin, dass die meisten offiziellen Berichte zum Krisenmanagement die Rettungsbemühungen des Staates positiv darstellen und die emotionale Projektion von nationaler Einheit und Widerstandsfähigkeit nutzen, um ein generelles positives und menschennahes Narrativ zu vermitteln.

Diese Form der patriotischen Darstellung wurde auch bei der Berichterstattung von offiziellen Kanälen zu den Überschwemmungen in Henan angewendet. Die Staatsmedien traten einheitlich auf und verbreiteten Hashtags wie „Sei stark Henan, wir kommen“ (#河南挺住我们来了#), „Zhengzhou, halte durch!“ (#郑州挺住#), oder „Die Last mit Henan gemeinsam schultern” (#和河南一起扛#).
Online-Poster für die Flutopfer in Henan von CCTV, der People's Daily und Xinhua Online-Poster für die Flutopfer in Henan von CCTV, der People's Daily und Xinhua | © Screenshot Die offiziellen Medienkanäle stellten Geschichten von individuellen Schicksalen in den Vordergrund. So zum Beispiel die Story um einen 17-jährigen, der weinend einen Feuermann umarmte, nachdem dieser ihn gerettet hatte, die Story um ein drei Monate altes Baby, das aus den Trümmern eines Hauses in Xingyang gezogen wurde, oder von einem 30-jährigen Polizisten in Zhengzhou, der so pflichtbewusst war, dass er 30 Stunden durcharbeitete.

Am 21. Juli postete die offizielle Parteizeitung den Hashtag „Bewegende Szenen von Menschen, die einander helfen“ (#河南暴雨中的感人互助画面#), der Bilder und Videos von Leuten zeigte, die gemeinsam Menschen aus dem Wasser retteten.

Ein anderer Hashtag „Chinas Stärke während der Unwetter in Henan“ (#河南暴雨中的中国力量#) legte den Akzent auf die Solidarität und das Mitgefühl der tausenden Helferinnen und Freiwilligen und betonte die Idee, dass die Einwohner Chinas gemeinsam Schwierigkeiten überwinden können.

 
  • Online-Poster der People's Daily: „Gemeinsam schaffen wir das!” © People's Daily 2021
    Online-Poster der People's Daily: „Gemeinsam schaffen wir das!”
  • Online-Poster der People's Daily: „Gemeinsam schaffen wir das!” © People's Daily 2021
    Online-Poster der People's Daily: „Gemeinsam schaffen wir das!”
Die Hauptbotschaft, die offizielle chinesische Medien und die Regierung auf sozialen Medien verbreiten, stößt bei den meisten Weibo-Nutzern auf starke Resonanz: Den Betroffenen in Henan zur Seite stehen und im Katastrophenfall Einigkeit zeigen – diese Stimmung wird stark unterstützt, nicht nur in den offiziellen Kanälen, sondern auch von Netizens, Prominenten und Firmen. 

Während die Überschwemmungen und die Aufräumarbeiten in verschiedenen Gebieten der Provinz Henan noch andauern, werden weiterhin Botschaften der Ermutigung und Online-Hilfsangebote gepostet. „Komm schon, Henan!“ ist der Slogan, der überall auf Weibo verbreitet wird und eine positive Stimmung aufrechterhält: „Gemeinsam können wir das schaffen. Alles wird gut.“
   

Referenzen:

 

Levin, Dan (2013): „Social Media in China Fuel Citizen Response to Quake." New York Times, 11. Mai 2013. https://www.nytimes.com/2013/05/12/world/asia/quake-response.html [30.07.2021].

Repnikova, Maria (2017): Media Politics in China: Improvising Power under Authoritarianism. Cambridge: Cambridge University Press.

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