Finanzielles Hilfsprogramm Internationaler Hilfsfonds

Musikunterricht an der Kronendal Music Academy in Hout Bay in Südafrika.
Musikunterricht an der Kronendal Music Academy in Hout Bay in Südafrika. | © Thabang Radebe
Der Internationale Hilfsfonds für Organisationen in Kultur und Bildung wurde 2020 auf Initiative des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern eingerichtet, um Kultur- und Bildungseinrichtungen im Ausland bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie zu unterstützen.

Das Auswärtige Amt stellte zunächst drei Millionen Euro zur Verfügung, die bis 2021 auf rund sechs Millionen Euro aufgestockt wurden. Das Goethe-Institut ist für die Gesamtkoordination und Verteilung der Mittel zuständig. Kulturelle Organisationen und private Wohlfahrtsverbände aus Deutschland, die ebenfalls Fördermittel zur Verfügung gestellt haben oder sich mit einer eigenen Projektförderung engagieren, sind das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, die Deutsche UNESCO-Kommission, die S. Fischer Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Siemens Stiftung. 

Aktuell werden 215 Organisationen aus 59 Ländern gefördert. Dadurch wird Kultur- und Bildungszentren in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Zentral- und Südostasien, sowie Mittel- und Südamerika ermöglicht ihre Kultur- und Bildungsarbeit fortzusetzen, den Kontakt zum Publikum wieder aufzunehmen und somit weiterhin ihren Beitrag für künstlerische Freiheit, einen offenen Diskurs und gesellschaftliche Vielfalt zu leisten.