Foto: Kai Wiedenhöfer

    100 Jahre Erster Weltkrieg

    Divide et impera
    Die Gründung des Alawitenstaates nach dem Ersten Weltkrieg

    Die Geschichte Syriens im 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet von Fremdherrschaft, Imperialismus und der schwierigen Herausbildung einer syrischen Identität, die eng mit den Fragen der territorialen Integrität und der nationalen Einheit verbunden ist. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ereignisse in Syrien spielen die Alawiten und die Gründung eines unabhängigen Kleinstaates für sie unter französischer Mandatsherrschaft nach dem Ersten Weltkrieg eine besondere Rolle.

    Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches am Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 stritten dessen Feinde um die Herrschaft über seine Provinzen. Frankreich nahm 1920 die Provinz Syrien ein (das heutige Syrien, Libanon und Alexandretta / Hatay in der Türkei) und noch im selben Jahr erteilte der Völkerbund Frankreich das Mandat über diese Region, das zudem das Hinterland Latakias mit einschloss – ein an der östlichen Mittelmeerküste gelegenes Gebiet, das jahrhundertelang das Hauptsiedlungsgebiet der Nusairier (Alawiten) gewesen war.

    Die Alawiten, die zuvor von den Osmanen und Europäern ,Nusairier' genannt wurden, sind Arabisch sprechende Mitglieder einer heterodoxen Religionsgemeinschaft, die ihre Wurzeln im schiitischen Islam hat. Jahrhundertelang hatten sie im osmanischen Syrien gelebt, ihren Glauben geheim gehalten und aufgrund der Angst vor Verfolgungen durch die sunnitische Orthodoxie ein Leben in Abgeschiedenheit geführt.

    Von den Nusairiern zu den Alawiten

    Die anfänglich negative Einstellung der Osmanen, die Syrien 1516 erobert hatten, den Nusairiern gegenüber änderte sich ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts grundlegend. Ein Grund dafür war die wachsende Intervention der europäischen Mächte in innenpolitische Angelegenheiten der Osmanen. Der osmanische Staat wurde dazu gezwungen, die Nusairier als eine Religionsgemeinschaft anzuerkennen, die über Rechte verfügte. Ein weiterer Faktor, der dazu beitrug, dass die osmanische Regierung sich auf die Nusairier zu bewegte, war die Ausbreitung missionarischer Aktivitäten englischer und amerikanischer Protestanten unter heterodoxen muslimischen Minderheiten. Die Unterwanderung der Nusairier durch diese Missionare veranlasste Sultan Abdülhamid II (1876–1909) dazu, sie in die muslimische Gemeinschaft aufzunehmen und sie der offiziellen Hanafi-Schule anzunähern, einer von vier sunnitischen Rechtsschulen. In der Region der Nusairier und in Gegenden, in denen ähnliche Gruppen lebten, wurden Moscheen und Madaris (Bildungseinrichtungen) gebaut, mit dem Ziel, die ,Häretiker' in gute und loyale Untertanen zu verwandeln. Trotz der Tatsache, dass offizielle osmanische Dokumente Konversionen von zehntausenden Häretikern zum sunnitischen Islam bezeugen, hatte das ,Zivilisierungsprojekt' von Abdülhamid letztendlich keinen Erfolg. Auch die Missionare, die versucht hatten, eine neue Gesellschaftsordnung auf Basis des millenarischen Glaubens zu schaffen, hatten nur wenig Erfolg darin, die heterodoxen Muslime zu konvertieren. Die Nusairier hingegen erfuhren zu dieser Zeit einen kollektiven Transformationsprozess und sie wählten für sich selbst die Bezeichnung ,Alawiten' (Türkisch Aleviler, Arabisch ʿAlawiyyun). Meiner Vermutung nach ist der Wandel in der Selbstbezeichnung Teil eines soziopolitischen Prozesses der Abgrenzung vom Osmanischen Reich, der bereits in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts vor seinem endgültigen Zusammenbruch einsetzte.

    Die Bezeichnung ,Alawit' wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Zuge des kurzlebigen ,Alawitenstaates' (Dawlat al-'Alawiyyin) unter französischer Herrschaft in Syrien als halb-autonome Region und später als einer der Staaten der Syrischen Föderation akzeptiert. Es ist allgemein bekannt, dass die Alawiten von den Franzosen zu einer dominanten Religionsgemeinschaft gemacht wurden, um der sunnitischen Hegemonie in Syrien etwas entgegenzusetzen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Alawiten durch die Spannungen zwischen den Osmanen und den westlichen Mächten bereits auf diese Rolle vorbereitet waren.

    Die Mandatsmächte in Syrien nach dem Ersten Weltkrieg

    Die osmanische Herrschaft endete mit der Niederlage des Imperiums und seiner endgültigen Auflösung am Ende des Ersten Weltkrieges. Die Sieger, Großbritannien und Frankreich, teilten die arabischen Provinzen ihren jeweiligen Interessenlagen entsprechend auf. Die Gebiete des heutigen Syrien, Libanon, Jordanien, Palästina und Israel waren geografisch als ,Großsyrien' bekannt, dessen Grenzen künstlich geschaffen und der Bevölkerung gegen ihren Willen von den beiden europäischen Mächten aufgezwungen wurden. Ziel war es, aus der religiösen und ethnischen Vielfalt Nutzen zu ziehen, und das Prinzip „Divide et impera – Teile und herrsche“ anzuwenden.

    Für Frankreich resultierte der Erste Weltkrieg in einer erstmaligen Hegemonie und einem Mandat über die Region, die als der ,Nahe Osten' bezeichnet wurde. Frankreichs Streben nach Macht und Landgewinnung im Nahen Osten reicht bis in die Jahre unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg zurück, als die Auflösung des Osmanischen Reiches begann. Nachdem es Algerien, Tunesien und Marokko besetzt hatte, verspürte Frankreich das Bedürfnis, über Großsyrien zu herrschen, um seine Macht am Mittelmeer im Gleichgewicht zu halten. Italien hatte im Jahre 1911 Tripolis / Libyen eingenommen und damit der osmanischen Hegemonie in Nordafrika einen schweren letzten Schlag versetzt. Während des Ersten Weltkrieges lag das Einsatzgebiet des französischen Militärs in Europa, und Frankreichs schwache militärische Präsenz im Nahen Osten hielt es davon ab, eine wichtige Rolle in der Region einzunehmen. Aus diesen Gründen und aufgrund der Angst davor, Großbritannien könne sie benachteiligen, griffen die Franzosen auf die Macht der Verhandlung zurück.

    Entsprechend dem 14-Punkte-Programm von Präsident Wilson konnten die alten osmanischen Provinzen nicht unverhohlen kolonisiert werden; daher wurden sie in als ,Mandatsgebiete' bezeichnete Regionen unterteilt, die von einem ,Allgemeinen Verband der Nationen' – dem zukünftigen Völkerbund – zugeordnet wurden (dies entsprach Wilsons 14. Punkt). Die Mandate wurden an mächtige Länder vergeben, um sicherzustellen, dass die Regionen, über die sie herrschten, einen Zustand der Selbstbestimmung erreichen und unabhängig werden würden. Gilbert Murray, der Vertreter Großbritanniens beim Völkerbund, sagte mit Bezug auf die Türkei, dass die einzelnen Staaten des „großen Verbandes der Nationen“ einander dabei unterstützen sollten, eine „äußerst schwierige Aufgabe“ zu erfüllen, die nicht nur von den Verträgen, sondern auch von den „historischen Notwendigkeiten der Gegenwart“ auferlegt worden sei.

    Die westlichen Mächte sahen sich selbst als die Quelle von Aufklärung und moralischer Führung, als die Überbringer der Fackel der Zivilisation, die sie jenen Regionen brachten, die sie kolonisierten. Zweifellos hatte Frankreich ein idealisiertes Selbstbild von sich als ,zivilisierter' Nation, im Gegensatz zum ,unzivilisierten' nichtstaatlichen Syrien, also einer Gesellschaft, die durch Religionen, Sekten und ethnische Gruppen – sich gegenseitig bekämpfende ,Fanatiker' und ,Wilde' – geteilt war. Sie mussten von den Franzosen diszipliniert werden. Wie in einer französischen Studie über die Kurden gesagt wird: „Die halb-wilden Rassen müssen viele Jahre in Unmündigkeit verbringen, bevor sie sich selbst regieren … Eine große Macht muss das Mandat annehmen, andere Länder zu verwalten, und sie muss die Lehren, welche die Frucht jahrhundertelanger Erfahrungen anderer Nationen sind, verbreiten und in ihre Herzen eindringen lassen.“

    Teilungen nach Lust und Laune

    Die Entscheidungen, die Großbritannien und Frankreich im Bezug auf die Teilung des Nahen Ostens bei der Konferenz von San Remo im Jahre 1929 trafen, besiegelten das Schicksal der dort lebenden Menschen. In den folgenden zehn Jahren vollzogen Großbritannien und Frankreich eine Teilung der Bevölkerung des Nahen Ostens – und zwar ganz nach Lust und Laune. Frankreich ging einen Schritt weiter und schuf halb-autonome Provinzen unter einer Nationalregierung in Syrien. Selbstbestimmung und Unabhängigkeit beiseite genommen, zogen die beiden Länder neue künstliche Grenzen, schufen gesellschaftliche Hürden, die langfristig regionale Brüche hervorriefen. Was Wilson für die Nicht-Türken unter osmanischer Herrschaft als „zuverlässige Sicherheit des Lebens und völlig ungestörte Gelegenheit zur selbstständigen Entwicklung“ (zwölfter Punkt) vorgesehen hatte, wurde für die Araber nicht in die Wirklichkeit umgesetzt. San Remo war ein Wendepunkt in der Geschichte des Nahen Ostens. Beide Staaten legten fest, wie die Mandatsgebiete auszusehen hatten. Da sie in Bezug auf den Grenzverlauf nicht einer Meinung waren, überließen die Franzosen Palästina und Mosul den Briten und erhielten dafür ein Viertel des Öls aus Mosul.

    Großsyrien war eine Region, deren Bewohner mehrheitlich Araber waren, und panarabischer Nationalismus war die dominante Ideologie, besonders unter den Sunniten. Der lokale und politische Partikularismus war für die Franzosen eine willkommene Gelegenheit, Syrien zu teilen und es entsprechend ihrer Interessen neu zu gestalten. Sie behaupteten, durch die Hervorhebung der gesellschaftlichen Unterschiede den politischen Gegebenheiten und Wünschen des Volkes nachzukommen. Diese Vorstellung passte zu ihrem Wunsch, den arabischen Nationalismus zu schwächen und sich den frankophilen Minderheiten anzunähern, um die französische Hegemonie zu festigen. Dennoch war die Verankerung und Aufrechterhaltung des französischen Mandatsgebietes abhängig von einem geschwächten und zerstrittenen arabischen Nationalismus. Die Strategie sah vor, zuerst Verwaltungseinheiten in Syrien aufzubauen, um nationalistische Gefühle und Bewegungen unterdrücken zu können, und dann eine lokale Marionettenregierung zu errichten, die die französische Herrschaft unterstützen würde.

    Als Frankreich Damaskus im Juli 1920 besetzte, wurde Syrien in fünf Teile geteilt: 1. Großlibanon, das u. a. die wichtigen Städte Tripolis, Beirut, Sayda (Sidon) und Sur umfasste; 2. der syrische Staat (Aleppo, Hama, Homs, Damaskus); 3. Dschebel ad-Duruz (Gebirge der Drusen); 4. der Regierungsbezirk Latakia; und 5. Sandschak Alexandrette (Iskenderun) bzw. Hatay, das zwar theoretisch Teil von Syrien war, aber in der Praxis über einen besonderen Verwaltungsstatus verfügte.

    Zwei Jahre nach der Besatzung von Damaskus wurde das Mandat über Syrien und Libanon an Frankreich übergeben. Sogar noch bevor dieses Mandat am 23. Oktober 1923 wirksam wurde, hatte Frankreich schon Vorkehrungen getroffen, die Grenzen so zu ziehen, dass der Völkerbund die Errichtung der dortigen französischen Herrschaft nicht würde rückgängig machen können.

    Das Beispiel Libanon

    Der erste Schritt in diesem Teilungsprozess war die Gründung von Großlibanon. Der heutige Libanon mit seinen derzeitigen Grenzen war niemals ein Staat, auch keine geographische Region, sondern er war seit dem 16. Jahrhundert Teil des Osmanischen Reiches. Die Bewohner waren christlichen Maroniten, Drusen, Schiiten, Sunniten und andere Gruppierungen wie Griechisch-Orthodoxe und Katholiken. Die Maroniten sahen Frankreich als Erlöser an, daher hatten sie es von Anfang an unterstützt und sich schon darauf vorbereitet, die Region zu beherrschen. Mit der Gründung Großlibanons erfüllte sich ihr Traum. Doch die Muslime dieser Region, deren Anzahl in etwa derjenigen der Christen entsprach, wünschten sich diese maronitische Herrschaft keineswegs. In den folgenden Jahren kämpften die Sunniten darum, zu einem Teil Syriens zu werden. Die mächtigen Familien Jumblatt (Canbulat) und Arslan, die Anführer der Drusen, richteten sich ebenfalls gegen die französische Herrschaft. Die Schiiten, verfolgt von der Vergangenheit, wollten aufgrund ihrer Angst und des Misstrauens gegenüber den Sunniten und den Christen ihre Bindungen zu Syrien aufrechterhalten.

    Die künstliche regionale und ethnische Teilung Syriens war das Resultat einer klassischen kolonialen Politik des „Divide et impera – Teile und herrsche“. Nachdem die Staaten Aleppo und Damaskus gegründet wurden, wurden sie von Statthaltern regiert, die von der lokalen Bevölkerung ernannt und von den französischen Beratern unterstützt wurden. Hatay, dessen Einwohner Türken waren, war de jure hauptsächlich Teil von Aleppo, aber de facto war es autonom. Frankreich ging einen Schritt weiter und betonte nachdrücklich die Differenzen der regional komprimierten Völker der Nusairier und Drusen. Zu dieser Zeit begann Frankreich, die Nusairier ,Alawiten' (Alaouite) zu nennen. Der sunnitische arabische Nationalismus bedrohte die französischen Interessen, die Christen und eben diese heterodoxen muslimischen Gemeinschaften. Daher musste Frankreich freundschaftlichen Umgang mit diesen zwei Völkern hegen. Das Gebirge der Drusen (Dschebel ad-Duruz) südlich von Damaskus war – wie der Name schon sagt – im Jahre 1922 mehrheitlich von Drusen bewohnt, und Frankreich hatte einen Drusenstaat mit eigenem Statthalter und einer gewählten Versammlung unter französischer Befehlsgewalt bekanntgegeben. Auch die gebirgige Region Latakia, in der die Alawiten einen großen Teil der Bevölkerung stellten, wurde zu einer separaten Verwaltungseinheit, die ,Alawitenstaat' genannt wurde.

    Nach 1922 wurden die Regionen außerhalb von Dschebel ad-Duruz in der Syrischen Föderation vereint, die schließlich 1924 durch einen syrischen Staat ersetzt wurde, der Aleppo, Damaskus und Sandschak Iskenderun umfasste. Letzteres hieß damals noch Hatay und wurde im September 1938 zu einem autonomen Staat. Neun Monate später, im Juni 1939, wurde Hatay nach zwei Jahren schwieriger Verhandlungen an die Türkei übergeben; die Franzosen vollzogen diesen Schritt, um die Nichteinmischung der Türkei in den Zweiten Weltkrieg sicherzustellen. Der alawitische Staat wurde nicht in die Syrische Föderation eingegliedert. Abgesehen von den Jahren 1936 bis 1939 waren der alawitische und der drusische Staat administrativ von Syrien getrennt.

    Die separatistische und partikularistische Propaganda Frankreichs (politique minoritaire), die geographische, religiöse und soziale Differenzen hervorhob, hatte die Identität einer Minderheit bestärkt, und dies beeinflusste Syriens Politik noch lange nach dem französischen Mandat auf negative Weise. Diese Strategie, die beinahe während der gesamten Mandatszeit Anwendung fand, begrenzte die Reichweite und den Einfluss der arabischen nationalistischen Bewegung. Nachdem Frankreich erfolgreich dafür gesorgt hatte, dass der aufkeimende arabische Nationalismus jenen Gebieten, in denen die Minderheiten gemeinsam lebten, fern blieb, verhinderte es außerdem dessen Einfluss in der unmittelbaren Umgebung von Städten wie Damaskus, Aleppo, Hama und Homs.

    Die meisten der religiösen und ethnischen Minderheiten, wie die Armenier, Kurden, Juden und die östlichen christlichen Gemeinschaften, waren lockere Gruppierungen, und da sie über keine politische oder geographische Grundlage verfügten, gab es unter ihnen keinen politischen Zusammenhalt. Im Gegensatz dazu lebten die Alawiten und die Drusen räumlich enger beieinander und standen einander politisch näher. Frankreich hatte ihre Autonomie voll und ganz unterstützt, um die Einheit Syriens zu behindern. Mit seiner imperialistischen Politik stand Frankreich der nationalen Unabhängigkeit feindselig gegenüber. Seine Strategie war es, gesellschaftliche Differenzierungen zu entfachen und zu vertiefen, um separatistische Strömungen zu nähren. Der Separatismus und Partikularismus von Religionen und nationalen Minderheiten wurde ermutigt, indem den Regionen, in denen sie eine Mehrheit bildeten, ein autonomer Status verliehen wurde.

    Ein Mandat zur Prävention von Entwicklung?

    Die Franzosen versäumten es, die Bestimmungen und Vorschriften des Völkerbundes einzuhalten. Sie vermieden es bewusst, Leute auszubilden, um aus ihnen fähige Staatsmänner zu machen, die das Land würden regieren können. Die Tatsache, dass Syrien während der Mandatsregierung mehre Male in Regionen und Unterregionen geteilt war, unterband die Herausbildung einer Verwaltungsklasse, die gemeinsam agierte. Als die letzten französischen Soldaten Syrien im April 1946 verließen, war das größte andauernde Hemmnis einer politischen Einheit im unabhängigen Syrien ein starker Regionalismus und sogar Lokalismus. Ergänzend dazu weigerten sich die verschiedenen politischen Führer in Syrien seit dem Ende der Mandatsregierungen, eine gemeinsame Vision einer arabischen Einheit zu verfolgen. Sie schwankten zwischen syrischem Nationalismus, einer panarabischen Union und ihren eigenen Interessen. Der wohl größte Gegensatz bestand zwischen der Idee einer politischen Einheit, die alle Arabisch sprechenden und der arabischen Kultur angehörigen Menschen vereinte, und lokalen bzw. regionalen Interessen.

    Die große Aufgabe, die nach der Unabhängigkeit von 1946 auf die syrischen nationalistischen Führer zukam, war die Integration der zerstreuten Minderheiten, wie den Kurden, Tscherkessen und Armeniern, und der komprimierten Minderheiten, wie den Alawiten und Drusen. Nach Erlangung der Unabhängigkeit sah die Regierung Syriens vor, die Anzahl der alawitischen und drusischen Vertreter im Parlament zu reduzieren und sie schrittweise abzuschaffen. Ebenso beabsichtigte sie, diesen zwei Minderheiten die Rechte wieder zu nehmen, die ihnen die Franzosen verliehen hatten. Natürlich führte dies zu einem Konflikt, als die Entscheidung gefällt wurde, dass diese Rechte im Austausch für die Errichtung einer zentralisierten Regierung abgeschafft werden sollten. Die sunnitischen Führer in Damaskus integrierten Latakia in Syrien und lösten somit den Alawitenstaat geradezu auf. Die alawitischen Sitze im Parlament und an den Gerichtshöfen, die ihre Bürgerrechte sicherten, wurden ebenfalls abgeschafft. Sie wurden zu Bürgern Syriens und mussten ihren Traum eines alawitischen Staates aufgeben. Diese Veränderung, die damals noch nicht als wichtig erschien, wich dem Beginn eines neuen Zeitalters: dem politischen Aufstieg der Alawiten in den kommenden Jahrzehnten.

    Die französischen Verwalter und Berater regierten Syrien während der Mandatszeit im Grunde genommen nur um ihrer eigenen Vorteile willen. Lange nach dem französischen Mandat war das unabhängige Syrien ein Land ohne autonome Institutionen und regionale Einheit. Aufgrund der imperialistischen französischen Politik wurde den Syrern Staatsloyalität verweigert; lokale und regionale Bindungen waren ungeachtet der panarabischen Gesinnungen stark. Trotz seiner Unabhängigkeit ab dem Jahre 1946 war Syrien weit davon entfernt, ein Nationalstaat zu sein, und verfügte über keine überlebensfähige politische Führung.

    Syriens gegenwärtiger Zustand hat seine Ursache in der britischen und französischen kontraproduktiven Politik sowie in ihrer Nachlässigkeit im Einhalten von Vorschriften für das Mandat, die vom Völkerbund vorgegeben worden waren. Aufgrund der schwachen Strukturen, die geschaffen wurden, leidet die gesamte Region bis heute unter ungelösten Problemen. Anstatt die Staaten, die sie in Großsyrien – Syrien, Libanon, Palästina, Israel und Jordanien – selbst geschaffen hatten, zu unterstützen, gefährdeten sie die Existenz dieser Staaten, deren Grenzen ohnehin schon problematisch waren. Man kann sagen, dass die imperialistische Politik Großbritanniens und Frankreichs die Hauptursache für die andauernden Kriege, Zerwürfnisse und Probleme im Nahen Osten ist. Die Saat der Zwietracht, die Frankreich in Syrien aussäte, wurde zur Grundlage eines komplexen regionalen Problems, das in konstanten Spannungen und Blutvergießen resultierte.

    Machtaufstieg der Alawiten

    Der Aufstieg der Alawiten, die Syrien seit 1970 regieren, fand innerhalb von etwa fünfzig Jahren statt. Während sie in den 1920er Jahren noch eine benachteiligte Minderheit waren, wie oben beschrieben wurde, hatten sie im Jahre 1970 die politische Macht in Syrien fest in ihren Händen. Diese Transformation ereignete sich in drei Phasen: 1920 bis 1946, also in der Zeit des französischen Mandates, um die es hier geht; 1946 bis 1963, in den Jahren des sunnitischen Einflusses; und im Zeitraum der Konsolidierung der Alawiten von 1963 bis 1970.

    Die Alawiten waren den Franzosen auch schon vor dem Mandat freundlich gesinnt, da sie gegen König Faysal opponierten, den sunnitischen Führer Syriens von 1918 bis 1920, dessen Vorherrschaft sie fürchteten. 1919 lehnten sie sich mithilfe französischer Waffen gegen ihn auf, wünschten sich den Zerfall des Osmanischen Reiches herbei und informierten die Franzosen darüber, dass sie eine Nusairier-Gemeinschaft unter französischem Schutz wollten. Obwohl sie sich nur zwei Jahre später unter der Führung von Salih al-Ali gegen die Franzosen auflehnten, war der Aufstand gegen das Bündnis zwischen ihren Feinden gerichtet: den Ismailiten – einer weiteren heterodoxen Glaubensgemeinschaft – und den Franzosen. Nachdem Frankreich den Alawiten Autonomie bewilligte, boten sie ihre Unterstützung an. Nach dem Ersten Weltkrieg profitierten sie mehr als jede andere Gruppe von der französischen Herrschaft. Die Zusammenarbeit mit Frankreich bedeutete für sie, der Kontrolle der sunnitischen Oberherren zu entkommen, und daher wurde im Juli 1922 der Staat Latakia gegründet. Die Alawiten genossen eine günstige Besteuerung und erhielten von den Franzosen finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus erlangten sie rechtsgültige Unabhängigkeit. Die sunnitische Gewalt über Rechtsfälle wurde an alawitische Juristen übergeben.

    Innerhalb ihres Staates waren die Alawiten den Sunniten noch immer wirtschaftlich und sozial unterlegen. Sie konnten dies nur überwinden und sich gleichwertig fühlen, indem sie ihr eigenes Rechtssystem schufen. Zu osmanischen Zeiten hatte das sunnitische Hanafi-Gesetz alles durch sunnitische Gerichte geregelt. Die Osmanen mischten sich nicht in das alawitische Gewohnheitsrecht ein, das sich gegen zivilrechtliche Angelegenheiten durchgesetzt hatte, aber keine Rechtsgültigkeit besaß. Unter der französischen Mandatsregierung benötigten die Alawiten einen anerkannten Gemeinschaftsstatus, ihre eigenen Gerichte und Richter. Dies war jedoch nicht leicht, da das alawitische Gewohnheitsrecht von gesellschaftlicher Legitimation abhing; es konnte nicht kodifiziert und an Gerichten angewandt werden. 1922 wurde schließlich eine Lösung gefunden, die darin bestand, dass separate alawitische Gerichtshöfe gegründet wurden, die entsprechend der Rechtsschule der Zwölfer-Schia (Jafari) Recht sprechen würden. Da es unter den Alawiten keine Experten in dieser Rechtslehre gab, wurden dieses Gesetz und seine Richter aus Libanon importiert.

    Die alawitisch-französische Koalition

    Die Alawiten freuten sich über diese Veränderungen zu ihren Gunsten. Die Teilung des Landes war für sie während der folgenden Aufstände für die syrische Unabhängigkeit und Einheit ein Segen. Als Frankreich die Wahlen im Januar 1926 unterstützte, boykottierten die meisten Syrer die Wahl, aber die Alawiten nahmen in großer Zahl teil. Sie stellten der Regierung die meisten Soldaten, dienten der Polizei und beschafften Informationen. Diese Schritte sollten dabei helfen, die französische Herrschaft aufrechtzuerhalten. Sie dienten dazu, sunnitische Demonstrationen, Streiks und Rebellionen zu unterdrücken. Die Alawiten taten alles in ihrer Macht Stehende für eine Fortführung der französischen Regierung in Syrien, denn andernfalls würden die Sunniten ihre Macht über sie wieder geltend machen. Wie ein alawitischer Politiker es ausdrückte: „Wir haben in drei oder vier Jahren mehr Fortschritt erreicht als zuvor in drei oder vier Jahrhunderten. Lasst uns also in der gegenwärtigen Situation verbleiben.“

    Als 1936 der alawitische Staat vorübergehend in Syrien integriert wurde, veranlasste dies die Alawiten zu Protest und zum Ausdruck pro-französischer Gesinnungen. Eine alawitische Petition im selben Jahr bezeichnete eine Vereinigung mit den Sunniten als „Sklaverei“ und ein alawitischer Führer schrieb, eine Eingliederung sei gleichbedeutend mit einer „verheerenden Katastrophe“. Sechs Alawitenführer – unter ihnen Ali Sulayman, der Vater (manche sagen auch: der Großvater) von Hafiz al-Assad, der im Jahre 1970 in Syrien mithilfe eines Militärputsches die Macht ergriff – schrieben an die französische Regierung und bezeichneten Syrien als einen sunnitischen Staat, der sie als Ungläubige betrachte; das Ende des Mandates würde die Alawiten einer „Lebensgefahr“ aussetzen. Frankreich solle in Syrien bleiben, um den Alawiten Frieden und Unabhängigkeit garantieren zu können. Die Alawitenführer versicherten Frankreich ebenfalls, dass sie keine „Tiere auf der Schlachtbank“ unter dem Joch der Sunniten, ihrer Erzfeinde, seien. Sollte Frankreich die Alawiten im Stich lassen, so würden sie „den Verlust ihrer Freundschaft und loyalen Bindung an das noble Frankreich“ aufrichtig bedauern.

    Trotz der Gesuche der Alawiten beendete Frankreich die Autonomie Latakias im Jahre 1936 und integrierte es in den Verwaltungsbereich von Damaskus; dennoch profitierte die Region weiterhin von einer besonderen Verwaltung und Finanzierung durch die Franzosen. 1939 gewannen die Alawiten nach dem bewaffneten Aufstand unter Führung von Sulayman al-Murshid erneut ihre Unabhängigkeit zurück. Dieser selbsternannte ,Messias' und ,wundertätige Gott', der um sich tausende Anhänger versammelte, hatte Erfolg darin, den Einfluss aus Damaskus auf die Alawiten abzuwenden.

    Bis zu Syriens Unabhängigkeit 1946 sendeten die Alawiten Petitionen an Frankreich; 1945 baten sie um Frankreichs Schutz und um Vermittlung in Rechtsfragen zwischen ihnen und Damaskus, und darum, dass alawitische Soldaten in der französischen Armee verbleiben konnten. Die Ereignisse, die nach 1946 eintraten, waren entscheidend für ihre Machtübernahme in Syrien im Jahre 1970. Als die Franzosen Syrien verließen und damit das Mandat beendeten, übernahm die städtische sunnitische Elite die Regierung. Abgesehen von nationalistischen Gründen wurde der alawitische Staat aus strategischen Gründen in Syrien integriert, zum Beispiel verfügte er über den einzigen Zugang zum Mittelmeer.

    Es gibt noch einige weitere Gründe für die Wiedervereinigung mit Syrien. Zuallererst konnte der Alawiten-Distrikt kein unabhängiger Staat werden, da er über keinerlei wirtschaftliche Vorteile wie zum Beispiel Infrastruktur verfügte. Daher war die Tatsache, dass er aufgrund seiner Mittelmeerküste Einfallstor nach Europa war, nicht ausreichend für eine wirtschaftliche Entwicklung. Nur eine Verschmelzung mit Syrien konnte dies schaffen. Zweitens waren die meisten europäischen Staaten nicht an der alawitischen Region interessiert, da ihr wirtschaftliche und daher politische Bedeutung fehlte. Zudem stellten die Alawiten nicht einmal in ihrem eigenen Distrikt die Mehrheit, und in einigen Orten an der Küste, die ihr wirtschaftliches und politisches Zentrum ausmachten, waren sie sogar in der Minderheit. Letztlich resultierte die auf einer Vereinbarung mit Frankreich basierende Annexion Hatays durch die Türkei im Jahre 1939 in einer Feindschaft gegen die Türkei, und viele Alawiten verließen die Region aus Angst davor, die Türken würden sich weiter nach Süden entlang der Mittelmeerküste ausdehnen.

    Doch es gibt noch zwei weitere wichtige Gründe, die zu der Vereinigung der Alawiten mit Syrien geführt haben: Erstens hatte keine westliche Macht die Alawiten während der spätosmanischen Zeit wirklich unterstützt, im Gegensatz zu den Drusen oder Maroniten, die eine besondere Beziehung zu den westlichen Staaten hatten. Die Alawiten verfügten über eine nur schwache Sozialstruktur und hatten keinen internen Zusammenhalt. Zudem hatten sie keinerlei organisierte religiöse Institutionen oder Bildungseinrichtungen und waren zu isoliert, um unter den Einfluss westlicher Ideologien zu geraten. Selbst der amerikanische missionarische Einfluss, wie oben gezeigt wurde, war nicht stark genug, um die Alawiten zu einer Konvertierung zu bewegen, obwohl dies eine Chance geboten hätte, der osmanischen Unterdrückung zu entfliehen. Zweitens bedeutete ein Teil Syriens zu sein, von den Ergebnissen der Moderne zu profitieren, wie zum Beispiel Bildung an syrischen Schulen. Dies brachte wiederum einen besseren gesellschaftlichen Status, kulturelle Bereicherung, materiellen Wohlstand, Emanzipation und Einfluss mit sich – also politische Macht.

    Armee und Partei

    Obwohl die Sunniten das Land bis 1970 dominierten, führten zwei entscheidende Institutionen zum Machtzuwachs der Alawiten: erstens die Streitkräfte und zweitens die panarabische und säkulare Ba'th-Partei. In beiden Institutionen waren die Alawiten überrepräsentiert. Die Armee bot ihnen und anderen Minderheiten sowie Sunniten aus ländlichen Gebieten soziale Aufstiegschancen. All diese auf ähnliche Weise benachteiligten Gruppen fanden eine gemeinsame Sprache und Mittel für ihren Kampf gegen gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskriminierung. Außerdem war die Gruppe der alawitischen Offiziere im Vergleich zu den sunnitischen Gruppen, die die Armee dominierten und sich gegeneinander verschworen, einheitlicher und koordinierter. Und während die Sunniten als Individuen in die Armee eintraten, war den Alawiten ethnische Solidarität wichtiger, da diese eine stabilere Grundlage für eine Zusammenarbeit lieferte als die wandelnden Bündnisse der sunnitischen Offiziere. Diverse Militärputsche zwischen 1949 und 1963, durchgeführt von ranghohen sunnitischen Offizieren, resultierten in Machtkämpfen und in einer Reduktion der Anzahl dieser Offiziere. Natürlich profitierten die Alawiten davon und besetzten die Positionen mit ihren eigenen Angehörigen. Dieser Vorteil führte zum Machtzuwachs der Alawiten bis in die obere Befehlsebene des Militärs hinein.

    Die reichen städtischen Sunniten versuchten die Armee herabzuwürdigen; der Wehrdienst zwischen den Weltkriegen hieß für sie, den Franzosen zu dienen. Für diese nationalistischen sunnitischen Familien war die Armee ein Ort für die sozial Benachteiligten, die Unkultivierten und die Rebellischen. Die sunnitischen Führer in Damaskus sahen die Armee auch nicht als ein Werkzeug des Staates an. Sie hatten Angst vor der innenpolitischen Macht der Armee, hielten die Gelder für sie niedrig und ließen eine militärische Karriere unattraktiv aussehen. Sie glaubten, dass es ausreiche, die obersten Positionen innezuhaben, um die Armee zu kontrollieren. Lange Zeit stiegen die Alawiten innerhalb der Armee nicht auf, erst der oben geschilderte Machtkampf der sunnitischen Militärs änderte dies. Aufgrund dieses bedeutsamen Fehlers wurden die Alawiten schließlich die Herrscher Syriens.

    Die Ba'th-Partei wandte sich mit ihrer säkularen und sozialistischen Ideologie an die Alawiten und an ähnliche arme ländliche Minderheiten. Von Anfang an zog die Partei Kinder von Migranten aus ländlichen Gegenden an, die sich in Damaskus ausbilden ließen. Sie machten nicht nur in Damaskus die Mehrheit der Mitglieder der Ba'th-Partei aus, sondern auch in Städten wie Aleppo und Latakia. Zaki al-Arsuzi, einer der Gründer der Partei, war selbst Alawit und veranlasste viele seiner Glaubensbrüder, der Partei beizutreten. Der Sozialismus der Ba'th, besonders deutlich nach Ende der 1960er definiert, bot den armen Alawiten wirtschaftliche Möglichkeiten. Und der Säkularismus verband, wenn auch nur in der Theorie, verschiedene Gruppen unter dem Dach der Partei und verschwendete weniger Aufmerksamkeit an religiöse und sektiererische Differenzen.

    Die Alawiten konsolidierten sich während der Jahre 1963–1970 durch drei Militärputsche: Im März 1963, als sie eine Hauptrolle spielten und wichtige Positionen in der Ba'th-Partei und der Regierung übernahmen; bis 1966 wurden die Sunniten von Minderheiten – Alawiten, Ismailiten und Drusen – nach konfessionellen Konflikten in der Partei und im Militär verdrängt. Hafiz al-Assad, der zu dem Zeitpunkt seinen Aufstieg im Militär erreicht hatte, verfolgte eine sektiererische Politik, führte 1970 seinen coup d'état aus und machte sich selbst zum Präsidenten. Seine Ein-Mann-Regierung dauerte bis zu seinem Tod im Juni 2000: Anschließend wurde sein Sohn Baschar zum Präsidenten ,gewählt'.

    Obwohl das alawitische Ba'th-Regime aus Syrien einen starken und stabilen Nationalstaat gemacht hat, der in der Region eine Machtposition innehat, wurde die alawitische Dynastie der Assads schon immer angefochten. Die Alawiten waren ein armes Volk, das von seinen sunnitischen Oberherren unterdrückt und wie Sklaven bar jeglicher Rechte behandelt wurde, und sie werden noch immer als verachtete Minderheit angesehen, obwohl sie mittlerweile die Herren Syriens geworden sind und noch bis heute die Macht innehaben. In den 1980ern und 1990ern vermuteten Nahostspezialisten, die das Alawiten-Regime Syriens analysierten, dass erstens die Herrschaft Assads durch Konflikte zwischen Sunniten und Alawiten – zum Beispiel durch einen regionalen Aufstand – zu Fall kommen würde, und zweitens die alawitische Einbindung in den syrischen Staat rückgängig gemacht werden könnte. Die jüngsten Ereignisse bestätigen diese Prognosen. Angesichts des blutigen Bürgerkrieges in Syrien seit 2011 ist es nur eine Frage der Zeit, wie und wann das Assad-Regime durch ein anderes ersetzt werden wird.

    Necati Alkan
    wurde in der Türkei geboren und in Deutschland ausgebildet. Er ist auf die späte Periode der osmanischen Geschichte und auf die Geschichte der Nusairier spezialisiert. Von 2009 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erfurt.

    Übersetzung: Simone Falk

    Copyright: Goethe-Institut e. V., Fikrun wa Fann
    November 2013

    Ihre Meinung zu diesem Thema? Schreiben Sie uns!
    Mail Symbolkulturzeitschriften@goethe.de

    Links zum Thema

    Fikrun wa Fann als E-Paper

    Fikrun wa Fann als E-Paper

    Lesen Sie die Jubiläumsausgabe Fikrun
    „100 Jahre Erster Weltkrieg“ auf Ihrem Smartphone, Blackberry oder eReader! Zum Download ...

    Bestellen

    Antragsformular

    Institutionelle Empfänger oder Personen in islamisch geprägten Ländern, die im journalistischen oder kulturellen Bereich aktiv sind, können ein kostenloses Abonnement beziehen.
    Zum Antragsformular ...