Foto: Kai Wiedenhöfer

    Geschlechterrollen

    Über Fikrun

    Fikrun wa Fann war eine von 1963 bis 2016 vom Goethe-Institut herausgegebene Kulturzeitschrift, die den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den islamisch geprägten Ländern gefördert und mitgestaltet hat. Mit dem Erscheinen der letzten Ausgabe „Flucht und Vertreibung“ (Heft 105) im Herbst 2016 wurde auch die Pflege und Aktualisierung dieses Online-Portals eingestellt.
    Pascale Marthine Tayou, Koloniale Erektion, 2010 (Ausschnitt). Aus der Ausstellung: Who Knows Tomorrow. Neue Nationalgalerie Berlin. © Stefan Weidner

    Wie ich Scheherazade tötete
    Eine arabische Frau bestimmt ihr Frausein neu

    Frauen in der arabischen Welt rebellieren nicht nur gegen ihre Unterdrückung durch Männer, sondern auch gegen das Bild arabischer Frauen, das im Westen propagiert wird. Joumana Haddad stellt hier ihre Interpretation heutiger Geschlechterrollen in der arabisch-muslimischen Welt dar. Von Joumana HaddadMehr ...
    Yinka Shonibare MBE, Colonel Tarleton and Mrs. Oswald Shooting. Aus der Ausstellung: Who Knows Tomorrow. Neue Nationalgalerie Berlin. © Stefan Weidner

    Geschlechterrolle oder Religion?
    Warum ich als Muslima kein Kopftuch trage

    In der Kopftuchfrage überschneidet sich die Geschlechterthematik mit der religiösen Frage. Dabei zeigt sich, dass die Haltung zum Kopftuch weniger über die Religiosität aussagt, als über das Selbstverständnis der Frau. Von Lamya KaddorMehr ...
    Straße in Jidda, 1921. © T.E. Lawrence

    Wer steckt hinter der Burka?
    Ein Aufruf an den Westen

    Der Westen scheint vergessen zu haben, dass er das Aufkommen des islamischen Fundamentalismus mit verursacht hat. Die emanzipierten arabischen Frauen befinden sich heute zwischen dem Hammer der Burka und dem Amboss der westlichen Geringschätzung der Muslime. Von Sahar KhalifaMehr ...
    Islamic Fashion © Zeynap

    Modisch, doch unverkennbar islamisch
    Eine neue Kleidungsgewohnheit in Europa

    Während der letzten Jahrzehnte hat in den Medien eine bedeutsame Debatte über muslimische, kopftuchtragende Frauen stattgefunden. Der besondere Kleidungsstil junger Musliminnen im Alltag wurde dabei vernachlässigt. Von Annelies MoorsMehr ...
    Junge Frauen beten im Regen in einem Camp im Wald. © Susanne Schröter

    Frauen als Agentinnen sozialen Wandels?
    Gender und soziale Transformation in Südostasien

    Frauen stehen im Ruf, Katalysatoren und Motoren eines positiven sozialen und politischen Wandels zu sein. Mikrokredite in Frauenhand gelten als probates Mittel der Armutsbekämpfung, die Integration von Frauen in Prozesse der Konfliktregulierung als Garantie einer erfolgreichen Friedenskonsolidierung. Von Susanne Schröter, Monika Arnez, Kristina GrossmannMehr ...
    Cover einer WLUML Publikation © WLUML

    Women Living Under Muslim Laws
    Was steckt hinter dem Namen?

    Unter den zahlreichen Organisationen, die sich für Frauenrechte einsetzen, ragt die in London tätige WLUML heraus. Unsere Autorin hatte die Gelegenheit, für WLUML zu arbeiten und stellt die Organisation und ihre Philosophie vor. Von Nouria Ali-TaniMehr ...
    Kachel aus der Ausstellung „Die Aura des Alif“, Völkerkunde Museum München

    Von den einen gehasst, von den anderen verehrt
    Der veraltete Blick aufs Geschlecht: Ibn al-Jauzi

    Zu den bedeutendsten Klassikern über die Geschlechterrollen in der arabischen Welt zählt Ibn al-Jauzis Buch der Weisungen für Frauen. Für islamische Fundamentalisten ist es wegweisend, für fortschrittliche Muslime und für viele im Westen gehört das Buch verdammt. Von Hannelies KoloskaMehr ...
    Pascale Marthine Tayou, Koloniale Erektion, 2010 (Ausschnitt). Aus der Ausstellung: Who Knows Tomorrow. Neue Nationalgalerie Berlin. © Stefan Weidner

    Solidarität oder Bevormundung?
    Feministische Blicke auf die „andere“ Frau

    Der islamische Schleier ist schon für die ersten in den Orient reisenden Frauen im 19. Jahrhundert ein Reizthema gewesen. Beim Urteil der Feministinnen ging es jedoch selten um die orientalische Frau, wie sie wirklich war, sondern um das Selbstbild der Frauen und den Kampf um Emanzipation im Westen. Von Christina von Braun und Bettina MathesMehr ...
    Mädchen in einem islamischen Internat auf Java. © Susanne Schröter

    Zur Emanzipation „der“ muslimischen Frau
    Polarisierungen und Ambivalenzen in einer kontroversen Debatte

    Mit der Polarisierung zwischen „westlicher“ Emanzipation und „muslimischer“ Unterdrückung wird nicht nur die Emanzipation der muslimischen Frauen im Sinne ihrer beruflichen Integration, sondern auch die Auseinandersetzung über die Schattenseiten westlicher Emanzipation erschwert. Von Birgit RommelspacherMehr ...
    Gogi, der Guru, 1992. © Jürgen Frembgen

    Das dritte Geschlecht in Pakistan
    Tänzer, Sänger und Performer

    Pakistan gilt als Rückzugsgebiet der Taliban und als streng islamisches Land. Genau hier jedoch sind die Transsexuellen öffentlich sichtbar und in bestimmtem Maße anerkannt. Von Jürgen Wasim FrembgenMehr ...
    Die pakistanischen Transsexuellen Devia & Boby, 2006. © Jürgen Frembgen

    Die Verleugnung des „dritten“ Geschlechts
    Der rechtliche Umgang mit Trans-Identitäten in Europa

    Im Dezember 2010 wird die deutsche Bundesregierung erstmals einen „Gleichstellungsbericht“ zur „aktuellen Situation von Frauen und Männern in Deutschland“ veröffentlichen. Doch die Studie hat einen Blinden Fleck: Das so genannte „dritte“ Geschlecht. Von Anika GrabenhorstMehr ...
    Emir Faisal 1917. Imperial War Museum. © Macrury

    Ein Held, der keiner (mehr) sein wollte
    Der Mythos des Lawrence von Arabien

    Mit dem 1888 als zweitem Sohn eines Adligen und seines Dienstmädchens in Wales geborenen Thomas Edward Lawrence, bekanntgeworden als Lawrence von Arabien, begegnet uns eine Persönlichkeit, die geradewegs der Vorstellungswelt Nietzsches entsprungen zu sein scheint. Von Stefan WeidnerMehr ...
    Fuad Rifka am Deutschen Orient Institut in Beirut © Stefan Weidner

    Anwalt der Poesie
    Laudatio auf Fuad Rifka zur Verleihung der Goethe-Medaille

    Am 28.8.2010 erhielt der 80-jährige libanesische Dichter Fuad Rifka in Weimar, der Heimatstadt Goethes, die vom Goethe-Institut verliehene Goethe-Medaille für seine Verdienste um die deutsche Kultur im Ausland. Von Stefan WeidnerMehr ...