Foto: Kai Wiedenhöfer

    Mauerfälle – 1989 und die Folgen

    Rote und Grüne Gefahr
    Eine Diskussion über die Verzerrung der Islamwahrnehmung nach 1989
    Mit Jihan El Tahri, Manthia Diawara, Mueni Wa Muiu, Andreas Eckert

    Gulbuddin Hekmatyar während einer Pressekonferenz 1989; Foto: Kees Metselaar/Hollandse Hoogte/laifDie afrikanischen Führer haben sich der Konsequenz des Mauerfalls bis heute nicht gestellt. Dennoch sind auch die Auswirkungen auf Afrika groß. Das gilt auch für die Rolle des Islams, um den sich zahlreiche politische Konflikte in Afrika bis heute drehen.

    Jihan El Tahri:
    Ich beginne mit einem Satz aus einer Rede von Thabo Mbeki. Mbeki hielt diese beeindruckende Rede mit dem Titel „Ich bin ein Afrikaner“, als die Verfassung von Südafrika unterzeichnet wurde. Er sagte etwas, das aus heutiger Sicht geradezu absurd erscheint: dass Afrika einmal wohlhabend sein wird. Auch meine Sichtweise ist im Großen und Ganzen eine optimistische. Nur wenn man sich die Dinge aus nächster Nähe ansieht, stellt sich unweigerlich ein gewisser Pessimismus ein, ob es einem gefällt oder nicht.

    Was die Folgewirkungen des Mauerfalls in Afrika betrifft, möchte ich einen Aspekt beleuchten, der bisher noch nicht zur Sprache gekommen ist: nämlich die Tatsache, dass sich Afrikas Regierungen den Konsequenzen dieses Ereignisses bis heute nicht gestellt haben. Die Mauer fiel, und die Vertreter Afrikas taten im Grunde so, als handle es sich dabei um ein gewöhnliches politisches Ereignis. Sie sahen keinen Anlass, ihre eigene Politik wesentlich zu verändern. Aber die Welt war mit dem Mauerfall plötzlich nicht mehr in zwei große Lager unterteilt. Das bedeutete für die Afrikaner – und besonders für diejenigen unter ihnen, die sich nach demokratischen Verhältnissen sehnten – eine einschneidende Veränderung. Von nun an war es nicht mehr möglich, sich vom Westen abzuwenden und im Bündnis mit dem sozialistischen Lager einen anderen Weg zu gehen. In vielen Ländern wurde sehr bald deutlich, dass es nur noch einen einzigen vorgezeichneten Weg gab, und dass man keine andere Wahl hatte, als ihn zu gehen. Anstatt das an einem einzelnen Beispiel zu erläutern, werde ich hier den größeren Überblick anstreben und zwischen den Ländern hin- und her springen. Ein Schlüsselereignis war nach meiner Auffassung der Völkermord im Kongobecken. Schon Frantz Fanon sagte, Afrika habe „die Form einer Pistole, und der Kongo ist sein Abzug.“ Was im Einzugsgebiet dieses Flusses geschieht, ist oft ein Hinweis auf die Richtung, in die sich der gesamte übrige Kontinent entwickelt. Als Nelson Mandela in Südafrika zum Präsidenten gewählt wurde, kam es in Ruanda zum Völkermord. Im damaligen Zaire ging der Sturz von Mobutu Sese Seko mehr oder weniger sang- und klanglos über die Bühne. Unterdessen brachte er tiefgreifende Veränderungen wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Natur mit sich. Seine Schockwellen erreichten alle anderen Länder Afrikas. Maßgeblich für den Sturz Mobutus waren führende Politiker in Uganda und Ruanda, außerdem der Kongolese Laurent Kabila. Diese Leute waren in den Augen der amerikanischen Regierung Hoffnungsträger. Die damalige außenpolitische Beraterin Susan Rice nannte sie „eine neue Generation afrikanischer Staatsmänner“, und die Vereinigten Staaten wollten sie unterstützen. Denn sie versprachen eine wirtschaftliche Öffnung ihrer Länder, ohne sie an die Bedingung der Entwicklung von Infrastrukturen im Gegenzug zu knüpfen. Es ging dabei nur noch um den Handel mit Afrikas Rohstoffen. Der gesamte Zyklus der Kolonisation begann sich zu wiederholen, wenn auch in anderer Form.

    Sehen wir uns nun Angola an: Dieses Land war entscheidend am Sturz Mobutus beteiligt. Es verfügte über eine ausgebildete Armee, ohne die Mobutu vielleicht nicht zu überwinden gewesen wäre. Angola zeigt auch besonders deutlich, worum es im Kalten Krieg wirklich ging. Das Land erlangte 1975 seine Unabhängigkeit und war schon kurze Zeit später in drei Lager gespalten – ein eindeutig kommunistisch orientiertes, ein ebenso klar von den USA und den europäischen Mächten unterstütztes, und schließlich die UNITA von Savimbi, ein Produkt des Kalten Krieges in Reinkultur. Der Krieg in Angola dauerte 27 Jahre. Dann wurde Savimbi getötet, und die Kämpfe endeten mehr oder weniger über Nacht. Im Kalten Krieg ging es immer nur darum, einen Konflikt aufrecht zu erhalten – egal, ob er seine Grundlagen im Land selbst hatte oder von anderswo hereingetragen worden war. Zwar hatte jedes der drei Lager mit der Zeit eine gewisse Zahl von Anhängern, aber ob die Kriegsparteien Legitimität besaßen oder nicht, hatte für den Verlauf des Krieges keine Bedeutung.

    Weiter im Norden, in Algerien, schlug das Ende des Kalten Krieges am unmittelbarsten durch. Um das zu erklären, muss man an Afghanistan und an die dortigen Ereignisse erinnern. Fast den gesamten Widerstand gegen die Russen in Afghanistan leisteten die Mudschaheddin. Sie waren der harte Kern des neu aufkommenden muslimischen Dschihad, den wir heute meist in einem ganz anderen Kontext sehen, wobei wir gerne so tun, als sei er wie ein Geist aus einer Flasche entwichen und habe mit den sonstigen Ereignissen auf dem Kontinent nichts zu tun. Dabei ist der Zusammenhang klar: Nach dem Fall der Mauer waren die von der amerikanischen Regierung gegen die sowjetische Armee unterstützten Mudschaheddin plötzlich überflüssig. Nach jahrelangem Kriegsdienst blieb ihnen nichts anderes übrig, als zurück in die Heimat zu gehen. Zwischen den späten achtziger Jahren und 1994 kamen muslimische Mudschaheddin – wir nennen sie meist „Afghanen“, obwohl es sich tatsächlich um Angehörige von 60 verschiedenen Ländern handelt – in Scharen zurück nach Nordafrika. Sie lösten dort eine Dynamik aus, deren Ursache direkt auf den Kalten Krieg zurückgeht. In Nordafrika entstand auf diese Weise eine politische Alternative. Bis dahin hatte der vom Westen vorgezeichnete Weg als der einzig mögliche gegolten. Nun konnte man sich zwischen einer politischen Entwicklung unter westlichen oder unter islamischen Vorzeichen entscheiden. In Algerien wurde das erstmals deutlich, als die Islamisten die dortigen Regionalwahlen regulär gewannen. Die Welt reagierte mit der gewohnten Hysterie. Die „rote Gefahr“ des Kalten Krieges wurde einfach durch die „grüne Gefahr“ des muslimischen Fundamentalismus ausgetauscht.

    Das sind einige Beispiele dafür, dass sich afrikanische Regierungen mit der politischen Realität seit dem Ende des Kalten Krieges noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Dabei wäre es notwendig, Antworten auf die Frage zu finden, was Demokratie für uns heutige Afrikaner eigentlich bedeutet. Wollen wir nur eine Demokratie westlichen Stils? Und falls ja: Wünschen wir uns deren amerikanische Spielart? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang für uns, wenn die Hamas in Palästina die Wahlen gewinnt und das Ergebnis dann einfach nicht anerkannt wird? Was genau verstehen wir heute unter Demokratie?

    Manthia Diawara:
    Jihan el Tahri erwähnte Ruanda als ein Land, das von dem Westen als große Hoffnung für Afrika betrachtet wurde. Ausgerechnet dort eskalierten später die ethnischen Spannungen auf fatale Weise. Möchte jemand dazu Stellung nehmen?

    Mueni Wa Muiu:
    Hass zwischen den Ethnien hat es immer gegeben, nur nicht in diesem Ausmaß. In Ruanda war er zum ersten Mal gut organisiert. Die Massenmörder nutzten sogar die Radiosender, um Menschen dazu zu bringen, ihre Nachbarn umzubringen. Es ist völlig in Ordnung, sich einer ethnischen Gruppe zugehörig zu fühlen. Ganz anders verhält es sich, wenn diese Zugehörigkeit politisch aufgeladen und benutzt wird. Dieser organisierte Hass hat einige afrikanische Länder um 50 Jahre in ihrer Entwicklung zurückgeworfen. Bevor man ihn nicht in den Griff bekommt, wird es so etwas wie ein neues Nationalgefühl in vielen Ländern nicht mehr geben. Solange die Menschen nicht an ein gemeinsames Projekt glauben, mit dem sie sich identifizieren können, werden sie ihren Staat immer als Fremdherrschaft empfinden und sich leicht gegeneinander aufhetzen lassen.

    Manthia Diawara:
    Andreas Eckert hat auf eine bittere Ironie der Geschichte hingewiesen: Das aus der Rassentrennung hervorgegangene Südafrika steht heute wie kein anderes Land für die afrikanische Renaissance; Ruanda, bis dahin die „Schweiz“ Afrikas, wurde zum Epizentrum des afrikanischen Rückfalls in die Stammesfehden, gewissermaßen zu Joseph Conrads „Herz der Finsternis“.

    Andreas Eckert:
    Ich wollte mit diesem Kontrast deutlich machen, dass man die Entwicklung in Afrika nicht auf die Behauptung reduzieren kann, nur der westliche Weg führe am Ende zur Demokratie. Denn in mancher Hinsicht war der Völkermord in Ruanda ein sehr moderner Krieg und auch ein sehr moderner Völkermord. Die Kategorie des Ethnischen wurde planmäßig und systematisch benutzt. Wir dürfen nicht vergessen, wie schnell sich die politischen Handlungsspielräume der neuen afrikanischen Staaten schon in den sechziger Jahren stark verengten. Dann wird auch klar, wie unsinnig es ist, heute ein westliches, koloniales Erbe auf der einen Seite einer totalisierenden Konstruktion namens „So sind nun mal die Afrikaner“ gegenüberzustellen. Überhaupt rate ich zur Vorsicht im Umgang mit Etiketten. Was ist denn eine amerikanische oder europäische Demokratie? Was ist eine afrikanische Demokratie? Welchen Inhalt haben solche Abstraktionen? Was sollen wir uns unter einem afrikanischen Staat konkret vorstellen? Besser scheint mir, sich genau anzusehen, welche Optionen die Menschen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts im Einzelnen tatsächlich haben. Ich habe den Eindruck, dass einerseits neue ideologische Dichotomien im Entstehen sind und sich andererseits neue Möglichkeiten auftun. Der Islamismus ist längst dabei, Afrika zu spalten. Es gibt oder gab bis vor kurzem eine kategorische Unterscheidung zwischen Regionen, die für den „Krieg gegen den Terror“ relevant sind, und anderen, auf die das nicht zutrifft. Man unterscheidet zwischen Ländern mit Rohstoffen und anderen ohne Rohstoffe. Afrika wird neu geordnet. Daraus ergeben sich andere Optionen als die, die wir noch aus der Zeit des Kalten Krieges kennen. Als der Ost-West-Konflikt vorbei war, dachten viele: „Endlich ist das vorbei!“ Im Westen konnte man es sich politisch nun leisten, Geld nur an jene Länder zu verteilen, die sich botmäßig zeigten und demokratische Verhältnisse schufen. Doch inzwischen sind auch die Chinesen vor Ort. Dadurch sind die westlichen Regierungen erneut unter Konkurrenzdruck geraten.

    Jihan El Tahri:
    Ich meinte nicht, dass es eine bestimmte afrikanische Demokratie gebe. Aber ich halte es für unumgänglich, dass Afrika nach einer indigenen Regierungsform sucht. Jedes Land muss dabei seine eigenen Wege gehen. Auf die Gefahr, alle vor den Kopf zu stoßen, möchte ich noch etwas zum Thema der ethnischen Zugehörigkeit und der Stammesstrukturen sagen: Südafrika ist ein gutes Beispiel dafür, dass Familienstrukturen und Stammesgesellschaften funktionieren können. Das Stammestum ist viel mehr als nur eine Feindschaft zwischen Gruppen, die sich gegenseitig umbringen. Wer sagt denn, dass ethnische Identitäten von vornherein schlecht sind? Warum muss das so sein? Wo ist das Problem, wenn ich mich mit meinem Volk eng verbunden fühle, solange ich niemanden aufhetze und Gewalt anwende? Ich denke, wir sind heute insgesamt an einem Scheideweg. Die alten Formeln taugen einfach nicht mehr.

    Mueni Wa Muiu:
    Noch einmal zum Begriff der afrikanischen Demokratie: Es gibt sie tatsächlich. In Botswana ist sie beispielsweise schon recht weit fortgeschritten. Die afrikanische Demokratie beruht auf dem Prinzip des Konsenses. Man berät sich ausführlich und behandelt ein Thema so lange, bis es eine Einigung gibt. In der so genannten Republik Somaliland – zu den bitteren Ironien der Geschichte gehört auch, dass dieses friedliche Land international nicht anerkannt wird, anders als Somalia, aus dem vor kurzem 250.000 Menschen nach Kenia geflohen sind – praktiziert man ebenfalls ein einheimisches System der Konsensdemokratie. Ein ähnliches System ist auch aus dem Sudan bekannt. Dort traten in einem Fall Frauen zwischen die Kriegsparteien und sorgten dafür, dass der Konflikt beigelegt wurde. Sie verweigerten sich ihren Ehemännern und Liebhabern, bis diese ihren Streit geschlichtet hatten. Das alles sind Beispiele für eine afrikanische Form der Demokratie. Sie enthalten Bestandteile eines indigenen afrikanischen Demokratieverständnisses, das sich die Afrikaner selbst erarbeitet haben. Es gibt also durchaus eine Grundlage für demokratische Staaten, mit denen die Afrikaner selbst etwas anfangen könnten. Die Arroganz der westlichen Mächte liegt ja gerade darin, dass sie den Afrikanern demokratische Systeme aufzwingen wollen, die diese nicht verstehen und an denen ihnen nicht das Geringste gelegen ist. Stellen Sie sich vor, Sie säßen hier beisammen und jemand käme, um Ihnen auf Chinesisch oder Arabisch oder Suahili Lektionen zu erteilen. Würden Sie das akzeptieren? Würden Sie deswegen zur Schule gehen und Suahili lernen? Wohl kaum, denn es gibt nun mal eine deutsche Art, die Dinge zu regeln, und ebenso gibt es eine afrikanische Art, das zu tun.

    Manthia Diawara:
    Um noch einmal auf das Jahr 1989 zurückzukommen: Timothy Garton Ash hat in seiner Eröffnungsrede gesagt, dass er mit Francis Fukuyamas These vom „Ende der Geschichte“ insoweit übereinstimmt, als wir nicht länger zwei ernsthaft miteinander um die Weltherrschaft konkurrierende wirtschaftliche und politische Ideologien haben. Er erwähnte zwar den Islam, meinte aber, dass dieser keine solche Ideologie sei. Wie sehen Sie das?

    Jihan El Tahri:
    Ich kann etwas über das Verhältnis von Islam und Revolution sagen. Mein Film Cuba – an African Odyssee hieß ursprünglich „Requiem für eine Revolution“. Mit diesem Titel waren die Kubaner natürlich überhaupt nicht glücklich. Wann immer ich dort jemanden interviewte, wurde ich gefragt: „Warum denn Requiem für eine Revolution?“ Einer der Begründer der kubanischen Afrikapolitik sagte zu mir: „Ich verstehe, was Sie meinen, aber die Revolution ist nicht tot.“ Ich bat ihn, mir ein Beispiel zu geben, und er antwortete: „der muslimische Fundamentalismus.“ Das empörte mich ziemlich. Mein Gesprächspartner erläuterte: In einer Revolution gehe es darum, für die eigenen Grundsätze zu kämpfen, also für die Sichtweise der eigenen indigenen Kultur. Diese Verbindung herzustellen, scheint mir ein bisschen sehr zugespitzt, aber das Argument ist nicht völlig aus der Luft gegriffen.

    Andreas Eckert:
    Ehrlich gesagt, halte ich dieses Gerede vom Ende der Geschichte für Unsinn. Selbst wenn man vielleicht noch behaupten könnte, dass es die beiden großen ideologischen Optionen nicht mehr gibt, so braucht man doch nur zu beobachten, wie zurzeit die Staaten damit beginnen, Banken zu verstaatlichen. Das hat viel mehr mit Sozialismus zu tun als mit dem Kapitalismus des Chicagoer Modells. Die Systemkonkurrenz setzt sich fort. Im Rückblick scheint mir ein anderer Punkt viel wichtiger: Seit 30 Jahren reden wir über ethnische Traditionen und die politische Moderne als Gegensätze. Das ist falsch. Nach meiner Überzeugung müssen die Afrikaner nicht zu irgendeiner Moderne gezwungen werden, denn sie leben wie alle anderen Menschen bereits in der Moderne.

    Jihan El Tahri:
    Natürlich ist Afrika modern, aber das heißt nicht, dass die Wertvorstellungen, denen Afrikaner anhängen, den europäischen entsprechen. Es gibt eine indigene Art des Lebens und der Politik, die sich auch innerhalb Afrikas von einem Ort zum anderen unterscheidet. Nehmen wir das Beispiel Südafrikas: Eine der ersten politischen Handlungen der neuen südafrikanischen Regierung bestand darin, die Mitgliedschaft beim Internationalen Währungsfonds und bei der Weltbank abzulehnen. Das brachte eine ganz andere Auffassung von Entwicklung zum Ausdruck. Afrika ist Bestandteil der Moderne, aber wir leben diese Moderne in jedem Land ein wenig unterschiedlich und so, wie es uns am besten passt.

    Jihan El-Tahri,
    Autorin und Filmregisseurin. Seit 1990 dreht sie Dokumentarfilme zu politischen und sozialen Themen. El-Tahri veröffentlichte außerdem eine Biografie von Yassir Arafat, The Nine Lives of Yasser Arafat (1997) und ein Buch zum Israel-Palästina Konflikt Israel and the Arabs (1998).

    Manthia Diawara
    ist Professor für Vergleichende Literatur- und Filmwissenschaft und Leiter des Fachbereichs African Studies an der New York University. Ein neues Buch über das afrikanische Kino der Gegenwart erscheint im Frühjahr 2010.

    Mueni wa Muiu
    ist Assistenz-Professorin an der Winston-Salem State University, North Carolina/USA. Gemeinsam mit Guy Martin veröffentlichte sie im Januar 2009 A New Paradigm of the African State: Fundi wa Afrika.

    Andreas Eckert
    ist Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften. Zuletzt erschien Vom Imperialismus zum Empire – Nichtwestliche Perspektiven auf die Globalisierung (hg. mit Shalini Randeria, 2009).

    Der Text stammt aus dem Buch „1989 / Globale Geschichten“. Herausgegeben von Susanne Stemmler, Valerie Smith und Bernd M. Scherer. © Wallstein Verlag, Göttingen 2009.

    Copyright: Goethe-Institut e. V., Fikrun wa Fann
    Dezember 2009

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