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Kann es Gemeinschaft geben, wo große Diversität herrscht?

© Sebastian SeiffertEin multikultureller Stadtspaziergang im Brüsseler Viertel Saint-Gilles

Institut: Goethe-Institut Brüssel
Ort: La Tricoterie, St.Gilles
Datum: 08.12.2013, 16:00-20:00 Uhr

© Sebastian Seiffert

In der EUROPA-LISTE assoziierten die meisten Umfrageteilnehmer Europa mit „kultureller Vielfalt“ und „Gemeinschaft“.  Das Goethe Institut Brüssel wollte untersuchen, ob diese beiden Begriffe überhaupt zusammenpassen und was das konkret für eine multikulturelle Stadt wie Brüssel bedeutet.

Deshalb fand zu der Frage „Kann es Gemeinschaft geben, wo große Diversität herrscht?“  am 8.12.2013 ein Gemeinschaftsevent des Goethe Instituts und „La Tricoterie“ statt. Die Tricoterie im Brüsseler Stadtteil Saint-Gilles ist ein neu eröffnetes Kultur- und Begegnungszentrum und trägt den Beinamen fabrique de liens, Verbindungsfabrik.

 Zuerst sollten mit einem interkulturellen Spaziergang durch das Brüsseler Stadtviertel Saint-Gilles Verbindungen geknüpft und Hemmschwellen überwunden werden. In kleinen geführten Gruppen erhielten die zirka 40 Teilnehmer Einblicke in kulturell sehr unterschiedliche Organisationen und Einrichtungen, die aktiv das Gemeinschaftsleben in ihrem Viertel mitgestalten: Von brasilianischen, spanischen und griechischen Kulturverbänden, einer belgischen Bäckerei mit Hallalfood bis zur ehrenamtlich organisierten Moschee mit Sportunterricht und Pfadfindergruppe.

Anschließend versammelten sich die Spaziergänger in der Tricoterie zur Reflektion über das Erlebte und Möglichkeiten und Grenzen des interkulturellen Zusammenlebens.
Der auf Französisch geführte Austausch wird moderiert von Maïté Maskens, Anthropologin an der Université Libre de Bruxelles sowie Philippe Van Parijs, Philosoph und Professor in Louvain-la-Neuve und Oxford. 

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