Mitglieder

Anita Knežić
Ilija Lazarević
Ivana Panić
Marija Jovković
Marina Vulović
Miljana Kostić
Miljana Srejić
Nina Antanasković
Simon Marić


© Anita Knežić Anita Knežić
Mein Name ist Anita. Ich studiere Architektur, die ich liebe und die mich inspiriert. Ich liebe Belgrad, weil es mit seinen Vor- und Nachteilen besonders und wunderschön ist . Ich wünsche mir ein Teil des zukünftigen Belgrads, das wahrscheinlich noch schöner sein wird, zu werden. Freude bereiten mir einfache Dinge. Ein gut gemachtes Foto, ein gutes Buch, ein unerfüllter Traum, Film, Musik, Licht, Schatten, der Duft des Regens oder eine Skizze auf der letzten Seite…und ein ganz normaler Tag wird zu einem wunderbaren Abenteuer.

Gegenstand

© Anita Knežić “The art of simplicity is a puzzle of complexity.”
Top

© Ilija Lazarević Ilija Lazarević
Ich studiere Graphik an der Akademie für angewandte Künste in Belgrad. Anlässlich des fünfzehnten Geburtstags meines sozialen Engagements nehme ich am Projekt Goethe Guerilla teil. Als ich 1996 einer Pfadfindergruppe beitrat, nannte man das nicht Engagement. Früher machte man einfach alles und das gefällt mir immer noch besser. Erst wenn man älter wird, fängt man an, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Da mein Engagement im Zenit seiner Pubertät ist, erwarte ich, dass mein Benehmen und meine Energie im Rahmen der Guerilla dem entsprechen werden. Mich interessiert das Phänomen der Gestaltung, zu dem meiner Meinung nach der beste Zugang der informelle ist.

Gegenstand

© Ilija Lazarević Mein Objekt ist die Zechnenfeder.
Klein und leicht, aber scharf und hart.
Beim Zeichnen denke ich.
Top

© Ivana Panić Ivana Panić
Ich bin in Belgrad geboren und aufgewachsen. An der Philologischen Fakultät in Belgrad – Lehrstuhl für Germanistik: deutsche Sprache und Literatur – habe ich mein Studium abgeschlossen,. Ich mag jede Jahreszeit, Sand und Volleyball. Ich lese, reise und lausche auf mein Inneres und das der Anderen. Ich genieße Geselligkeit, aber auch die Stille wird von mir sehr geachtet. Ich bin Weinliebhaberin und Feinschmeckerin. Der gebratene Kürbis erinnert mich an den Geruch meines Zuhauses, das ich über alles liebe. Das ganze Leben vergeht wie im Spiel mit Schuhen, Pinseln, Sammelbildern und Spielzeug, mit Worten und Schlitten und natürlich mit lieben Menschen.

Gegenstand

© Ivana Panić Die Nuss ist eine Frucht mit einer harten Schale und einem weichen Kern.

© Marija Jovković Marija Jovković
Verbindung von Kontrasten. Ich bin zur gleichen Zeit schnell und langsam, nachdenklich und oberflächlich, impulsiv und durchdacht. Ich liebe Menschen. Meine Lebensaufgabe ist die Durchführung des Schönen. Das Schöne ist für mich wiederum manchmal göttlich und manchmal vollkommen brutal. Ich liebe es, Menschen, die Stadt und die Natur zu beobachten. Schönheit liegt für mich im Auge des Betrachters und dieser Schönheit bin ich vollkommen ergeben. Ich bin verrückt nach Belgrad, bin aber auch fähig andere Städte zu lieben. Florenz ist mein Mekka, obwohl ich mich jedes Mal in eine neue Stadt verliebe, in der ich eine schöne Zeit verbringe. Mich erfüllt eine Stadt, die lebt, ein Treffen mit Freundinnen im Zentrum voller Menschen, der Besuch einer guten Ausstellung und danach ein cooles Cafe und Geplauder. Die Malerei ist meine Berufung. Die Kunstgeschichte gibt mir den historischen Hintergrund und ich genieße es, mit ihrer Hilfe Kontakte mit Menschen zu knüpfen. Ich bin kein wissenschaftlicher Typ. Ich liebe das Tanzen und die Bewegung.

Gegenstand

© Marija Jovković Farben
So viele wie möglich ins Leben einbeziehen
Ein größtmögliches Spektrum erstellen
Die Dominanten behalten
Die Einzelnen betonen
Alles in allem die Kalten und Warmen in Harmonie vereinen, mithilfe der Neutralen die Intensiven betonen und die Schönheit und die Zusammensetzung der Neutralen nicht durch die Intensiven zerstören.

© Marina Vulović Marina Vulović
Ich lehne Definitionen ab, weil sie begrenzen. Sie geben einer lebendigen Form einen fixierten Zustand. Mich inspiriert das Veränderliche, das Bewegliche, das Dynamische – das Leben. Das, was nicht statisch, sondern frei und spielerisch ist, macht einen Teil von mir aus.

Gegenstand

© Marina Vulović Mein Gegenstand ist Flüssigkeit. Weich, flauschig, essentiell. Manchmal auch wütend und zerstörerisch. Wie der Rahmen meines Ichs.

© Miljana Kostić Miljana Kostić
Belgrader haben, wie die meisten Menschen in unserer Gegenwart, einen aufregenden und stressigen Alltag und außerdem viel zu wenig Freizeit. Man füge noch ein Germanistikstudium hinzu und schon hat man eine generelle Beschreibung von mir. Ich bin jemand, der immer das halbvolle Glas sieht und versucht, seine Umgebung auch aus einem anderen, nicht alltäglichen, Blickwinkel kennenzulernen. Dabei finde ich es wichtig, dass man immer neugierig bleibt. Genau diese Einstellung möchte ich später meinen Schülern vermittteln. Wenn ich nicht gerade von meiner kleinen Sprachschule in Brasilien, meinem absoluten Lieblingsland, träume,ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich entweder lese oder schreibe.Außerdem habe ich eine Schwäche für Philosophie, für Literatur, für Tanzen und für die portugiesische Sprache Wie Sokrates so schön sagte, kann man eben nur wissen, dass man nichts weiß.

Gegenstand

© Miljana Kostić denk-spiel
ich denke, also bin ich.
ich bin, also denke ich.
ich bin also, denke ich.
ich denke also:bin ich?
Timm Ulrich

© Miljana Srejić Miljana Srejić
Ich bin Diplom-Germanistin. Ich wurde in Krusevac geboren und lebe in Belgrad. Ich bin 25 Jahre alt. Ich habe eine Ausbildung als Krankenschwester gemacht und dann ein Diplom in deutscher Sprache und Literatur, so habe ich, zwei sehr wichtige Dinge – Empathie und andere Kulturen – kennengelernt und zusammengefügt. Ich unterrichte Deutsch, übersetze, beschaftige mich mit Ökonomie, Marketing, und mich interesieren Psychologie und Philosophie…Ich bin ein großes Kind, das große Sachen machen will. Das Leben sehe ich als Kunst, Veränderung und Spiel. Überall fühle ich mich wohl, denn die ganze Welt ist mein Zuhause. Ich liebe Menschen, Natur, Tiere, Musik, Tanzen, Filme, Reisen, Neugierde, Einfachkeit, meine Geschirspüllmaschine, die Farbenvielfalt auf dem Markt und das Zitat von Dusko Radovic: „ Der Verstand, der viel weiß aber wenig kann, ist nicht gesund.“

Gegenstand

© Miljana Srejić Ein Kaleidoskop – viele Farben,viele Formen und doch so einfach.

© Nina Antanasković Nina Antanasković
Ich bin Orgelspielerin und Musiktheoretikerin. Ich interessiere mich für Geschichte, dafür wie der Mensch zum Künstler und der Künstler zum Menschen geworden ist. Ich bin an der Anwesendheit in der Gegenwart interessiert und daran, wie sich die Museumskunst der Barockkomponisten mit den heilenden Schamanenritualen und der Erforschung des Weltraums in der Computerzeit versöhnen können. Mich interssiert die Erforschung der Nostalgie, die als wirkender Stoff zur Erhaltung der Werte der Vergangenheit dient. Außerdem möchte ich wissen, welche Möglichkeiten es für eine Manipulation von Nostalgie gibt.

Gegenstand

© Nina Antanasković Der einzige Gegenstand, der mich darstellen kann, ist ein Spiegel.
Probleme bereitet jeweils die Einstellung des Winkels.

© Simon Marić Simon Marić
Es ist schwierig jemanden in ein paar Sätzen zu beschreiben, besonders sich selbst. Aber trotzdem beschränkt sich das Leben vieler Menschen am Ende wirklich nur auf einen Satz oder ein Wort. Von manchen bleibt noch nicht einmal ein Buchstabe übrig. Aber so ist es nur an der Oberfläche, denn kein Wort und auch kein Buchstabe – noch nicht einmal unser Name, denn er wurde uns geschenkt –, sondern unsere Handlungen definieren uns. Die Handlungen sind die richtigen Worte und gleichzeitig auch die unzähligen Bände, in denen alles über einen Menschen steht, der zugleich Schöpfer ist. Auf diese Weise gleichen sich Pyramiden und die anscheinend einfache Zeichnung eines Kindes. Wenn man Picasso sagt, ist das Erste, was einem in den Sinn kommt, Künstler. Das ist nicht nur ein Wort, sondern ein Wort, dasseine phonetischen und semantischen Grenzen überschreitet. Was ist also mein Wort? Ich interessiere mich für unzählige Sachen: Ich habe mein Studium in englischer Sprache und Literatur zu Ende geführt; ich liebe Musik, Fremdsprachen und alle Formen der Kunst im Allgemeinen. Aber vor allem denke ich, dass mein Wort schreiben ist. Ob ich recht habe oder nicht, werden wir noch sehen.

Gegenstand

© Simon Marić Mein Gegenstand ist ein Stift. Wenn der Stift dem Papier begegnet entstehen zahlreiche, oft unmögliche Welten und Kreaturen. Mit seiner Hilfe wird Phantasie wahr, aber auch umgekehrt. Ganz zu schweigen von seinem langjährigen Beitrag zu Photographien und Zeichnungen der bartlosen Menschen in verschiedenen Lehrbüchern.

    Weblog: Goethe-Guerilla

    Infos, Überlegungen, Aktionen und vieles mehr

    Goethe-Guerilla

    Aktuelle Infos zu unseren Aktionen

    Goethe-Guerilla

    Fotostream

    Das Museum jugoslawischer Schiffe – Die Save-Promenade

    Das Museum jugoslawischer Schiffe – Die Save-Promenade ist das erste Belgrader Museum, dessen komplette Sammlung unter freiem Himmel platziert ist.