Mitglieder

Aleksandra Stošić
Ana Popović
Andreas Michalovcik
Luka Blum
Maja Mitrović
Marija Krunić
Miloš Perišić
Mirjana Utvić
Snežana Ilić
Stefan Malešević
Tina Oparnica


© Aleksandra Stošić Aleksandra Stošić
Ich bin Mann, Frau, Kind und Greis. Ich bin Tier. Ich bin Erde, Luft, Wasser und Feuer. Aber wer ist das nicht? Ich denke und fühle. Unzertrennlich. Ich bin Mensch und Künstlerin. Zeichnerin, Malerin, Bildhauerin, Handwerkerin, Kostümbildnerin, versuche mich als Schneiderin, bin Gärtnerin, Köchin, im Winter Heizerin, Schriftstellerin, Spielerin, eine schlechte Sängerin, Reisende, Fotografin, Schauspielerin, Regisseurin, Zuschauerin und Zuhörerin. Kunst ist überall. Sie ist eine Notwendigkeit. Sie bricht aus allem aus und lässt einen nicht los. Sie gibt einem keine Ruhe. Sie ist edel und unbarmherzig, einfach und kompliziert, als würdest du verstummen und doch nicht aufhören zu sprechen... Ich wünschte, ich könnte jedem dieses Gefühl vermitteln...

Gegenstand

© Aleksandra Stošić Mein Objekt ist der Bleistift. Ich schreibe und ich zeichne meine Geschichte.
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© Ana Popović Ana Popović
Ich bin Studentin der Theaterregie und Literaturwissenschaften. Ich habe festgestellt, dass es zu viel Theater im Leben gibt, und hoffe, dass ich wenigstens ein bisschen Leben ins Theater bringen werde. In meiner Freizeit sammele ich rhetorische Stilmittel.

Gegenstand

© Ana Popović Anaïs Nin spricht in ihren Tagebüchern über Millers Frau June, wie über eine schöne Schachtel ohne Inhalt. Eine Schachtel kann aber ebendarum spannend sein, weil es ein Geheimnis ist, was sich in ihr verbirgt. Diese Schachtel ist zerbrechlich, fragil und wird mit Vorsicht und Behutsamkeit behandelt. Sie hat neun kleine Schubladen, deren Inhalt nicht von gleichem Wert ist. In einer befindet sich wertvoller Schmuck, in einer anderen Reserveknöpfchen. Was in ihr gefunden wird, hängt davon ab, wer sie benutzt …
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© Andreas Michalovcik Andreas Michalovcik
Ich heiße Andreas Michalovcik und bin zur Hälfte eine Mischung aus Serbe, Costa Ricaner, Spanier und Slowake. Zur anderen Hälfte bin ich ein Deutscher, der versucht, zumindest so viel Serbisch zu lernen, dass er problemlos eine Pljeskavica bestellen kann. Ich spiele ganz ordentlich Tennis, tanze gerne und finde die Kirche des Hl. Sava viel schöner als Sagrada Familia. Vor allem nachts.

Gegenstand

© Andreas Michalovcik Von außen sieht es immer mehr oder weniger gleich aus. Aber im Inneren ergibt sich jedes Mal eine vollkommen neue Welt. Manchmal solide, manchmal ein Puzzle aus 1000 Teilen. Die inneren Werte eröffnen sich jedem, der die Welt noch mit den Augen eines Kindes sehen kann - oder Spaß daran hat, aus den 1000 Teilen ein Ganzes zu formen. Aber nicht täuschen lassen: Schon das nächste Mal könnte alles wieder ganz anders sein.

© Luka Blum Luka Blum
Ich bin in Berlin geboren und lebe in Belgrad. Das teilt und definiert mich. Berlin trage ich durch das ständige Spiel zwischen Alt und Neu in mir und Belgrad durch eine spezielle Offenheit gegenüber Menschen. Ich studiere an der Philologischen Fakultät, mag Fotografie, Musik, Reisen und freue mich über jede Einladung, die ich bekomme.

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© Luka Blum Ich versuche wie ein Spielzugpferd zu sein, edel aber nicht unnachgiebig.
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© Maja Mitrović Maja Mitrović
Ich bin Komponistin, Musikpädagogin und Künstlerin. Ich schreibe zur Zeit meine Dissertation in Kompositionslehre am Goldsmith College in London. Ich erschaffe Musik, indem ich undenkbare Lösungen und scheinbar sinnlose Grundsätze entdecke. Meine Kompositionen wurden in Serbien, Deutschland, Dänemark, Irland und Großbritannien aufgeführt. Ich bin die geistige Schöpferin der Performance „Zabuna na sceni.01/Donesi svoju buku!“ und des Konzepts einer interaktiven Bühneninstallation, an der sich das Publikum beteiligt. Ich liebe die Herausforderung, zeitgenössische Kunst, modernes Ballet, Yoga, Pilates, Ski fahren, Konzerte, Festivals, Reisen, Kastanien, Mais und Cheese Cake.

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© Maja Mitrović Mein Objekt ist die Windmühle. Ich verändere mich, also bin ich.

© Marija Krunić Marija Krunić
Im Herzen noch Kind, wachse ich in Belgrad auf, wo ich geboren bin. Wie ich mein Heim sehe, so sehe ich die ganze Welt. Von klein auf habe ich großes Interesse an dem gezeigt, was um mich herum geschieht - im Land wie in der Welt - und begeistert haben mich andere Kulturen und Gesellschaften, die sich von der unterscheiden, in der wir leben. Alleine deshalb war für mich das Soziologiestudium die einzig richtige Wahl. Eine große Leidenschaft und etwas, von dem ich immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurückkomme, ist das Lernen von Fremdsprachen. Glück und Freude bereiten mir nette Leute, unvergessliche Reisen, ein schönes Wort und eine noch schönere Tat und seit kurzem auch unterschiedliche Formen gesellschaftlicher Initiativen, die mir die Möglichkeit geben, das passive Umfeld, das mich umgibt, zumindest ein wenig zu beeinflussen. Oft wünsche ich mir, der Tag wäre mindestens 8 Stunden länger, dann hätte ich die Möglichkeit, alles zu erledigen und alle Menschen zu sehen, die ich in meinem Leben sehen möchte. Aber wahrscheinlich wäre mir selbst das nicht genug.

Gegenstand

© Marija Krunić Das Objekt, das mich beschreibt, ist mein Kissen und das aus zwei Gründen: Erstens, weil ich eine große Schlafmütze bin und zweitens, eine noch größere Träumerin.

© Miloš Perišić Miloš Perišić
Am Fuße der Bastille bin ich geboren,/  für die Freiheit bis aufs Blut ist mein Herz auserkoren./ Sei nur du selbst, sei was Besond’res, ich weiß nicht ob`s für jeden geht./ Ich nehm’ mich, wie ich bin, weil keiner aus seiner Haut raus kann./ Ich nehm’ auch die andern so, wie sie sind,/ die mit offenem Geist und freier Seele kennen meine Adresse geschwind./ „Verrückt“ sein und die eigenen Träume träumen, das will ich vor allem machen/ Aber lass doch jeden glücklich sein, der noch über sich selbst kann lachen.

Ich interessiere mich für Musik und Fotografie, studiere an der Philosophischen Fakultät und mache meinen Abschluss am Lehrstuhl für Literaturwissenschaften.

Gegenstand

© Miloš Perišić “I wanna be where the people are. I wanna see, wanna see them dancing.” (Little Mermaid)

© Mirjana Utvić Mirjana Utvić a.k.a. kleine Mira
Homo universalis (seit 1989 konnte ich bisher nur auf Zemuner Territorium ausfindig gemacht werden). Die Zeit reicht nie, um alles sagen oder tun zu können, nichtsdestotrotz bin ich verliebt in das Leben und in Folgendes: „Wenn dir das Leben Zitronen schenkt...“ Ich schwärme für Belgrad, meine Stadt, bunt, geistreich, hügelig... Vor allem aber ist mein Kopf voller Ideen... #ACHTUNG!!! Einiges über mich und was mir wichtig ist... Dancefloor- Performance-Freestyler- Leidenschaft- Trance – tanzen- leben – lieben >>> alles in einem - mehr = weniger – Gefühl – Architektur- Kader – Leidenschaft – Zweckmäßigkeit >>> Geschmeidigkeit – Festigkeit – Anblick – Bewegung – Drehung - hopp – rauf – Sprung – Stand – Capoeira – Sport>>> Unruhe – Mirjana – Pir - gesprächig – Mirka – Miki – Mikilein – Mirci – MIR= Friede, daher MIRjana - FRIEDENSjana (peacejana), das alles bin ich (und mehr oder weniger hört man es bereits ;)) klein, aber wie Dynamit! KA boOm!
P.S.: Ich lebe um zu schaffen, ich schaffe um zu leben.

Gegenstand

© Mirjana Utvić Einfach aber kompliziert.

© Snežana Ilić Snežana Ilić
Ich bin angehende Diplompsychologin, finde Gefallen an gegensätzlichen Meinungen und mag Formen die am Inhalt Maß nehmen.

Gegenstand

© Snežana Ilić Da und dort.

© Stefan Malešević Stefan Malešević
Ich bin 22 Jahre alt, lebe in Belgrad und schließe gegenwärtig mein Studium ab. Wenn ich dann in Zukunft mein Diplom mache, werde ich mich Ton- und Videotechniker nennen dürfen. Ich befasse mich mit Film, Fotografie, Musik und Ton; teils durch die Arbeit als Ingenieur, teils durch eigenständige oder mit anderen durchgeführte Kunstprojekte. Die meiste Aufmerksamkeit und Zeit widme ich der Gestaltung von Kurzfilmen mit einer Gruppe von Freunden, wobei ich hoffe, dass ich eines Tages auch bei Langfilmen Regie führen werde. Ich mag Menschen, aber keine Massen...Ich mag das Grüne, nicht das Rote... Ich mag Züge und Straßenbahnen, nicht die Menschenmengen in ihnen....Ich mag Landstraßen, keine Boulevards...Ich mag die Landbevölkerung, aber keine Hinterwäldler...Ich mag Sport, keine Sportübertragungen....Ich mag Lärm, Rhythmen, Melodien, Wellen, Geräusche, Meere, Wälder, Flüsse, Berge, Feuer und Kamine, Gas und Benzin, Orangen und Mandarinen...

Gegenstand

© Stefan Malešević Mein gewähltes Objekt ist der 35-mm-Film – 35 mm breit und 24 mm hoch. Diese begrenzte Fläche kann nicht nur Fotografien und bewegte Bilder aufzeichnen, sondern sogar einen Ton aufnehmen. Der Film als Kunstform ist eine Kombination kreativer Ausdrucksformen, die beinahe der gesamten Menschheit bekannt ist. Die Erfindung des Filmstreifens machte es möglich, alles auf einem einzigen Medium festzuhalten. Meine gesamte audiovisuelle und kreative Ausdrucksform hätte auf einem solchen Streifen festgehalten werden können. Leider ist es dazu nie gekommen. Da die immateriellen, digitalen Medien überhandgenommen haben, werden Filmstreifen immer seltener benutzt.

© Tina Oparnica Tina Oparnica
Ich heiße Tina und bin in Köln geboren, wo ich auch mein Magisterstudium in den Fächern Osteuropäische Geschichte, Slavistik und Südslavische Philologie abgeschlossen habe. Ich liebe es zu reisen und betrachte die Welt aus allen möglichen Winkeln. „Was it thus in the days of Noah? Ah no.“ :)

Gegenstand

© Tina Oparnica Mein Objekt ist mein Rucksack. Ich reise, also bin ich.

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    Das Museum jugoslawischer Schiffe – Die Save-Promenade

    Das Museum jugoslawischer Schiffe – Die Save-Promenade ist das erste Belgrader Museum, dessen komplette Sammlung unter freiem Himmel platziert ist.