Alejandra Ferrer - Webmaster und Ex-Schülerin

Kultur, Weiterbildung, neue Erfahrungen, Freundschaften  - das sind die Dinge, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die Jahre im Goethe-Institut Barcelona zurückdenke. Vier Jahre, an die ich mich freudig oder schmunzelnd erinnere, es waren wichtige und witzige Erfahrungen, so wie mein erster Eindruck des Hauses auf dem Einweihungsfest des neuen Instituts in der Carrer Manso. Bratwürste und Bier, der Lehrkörper führte verkleidet eine sehr komische  Kabarettnummer auf, ein wundervoller Abend, ich lief überall im ganzen Haus herum, um nur nichts zu verpassen.

Und dann die Backwaren! Für mich eine wahre Neuentdeckung. Wenn ich in der Nähe der Carrer Manso bin, ertappe ich mich heute noch dabei, wie mich meine Schritte zu Klaus in die Cafeteria lenken, um von seinen Süßigkeiten zu naschen – und sei es auch nur für einen Moment.

Alles, was das Institut an Filmveranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen usw. anbietet, sowie die Bibliothek, in der man einfach alles findet, oder auch die Cafeteria ermöglicht es einem, in die deutsche Kultur einzutauchen, die so nah und so fern zugleich ist.  Am wichtigsten jedoch sind die Menschen, die dort arbeiten, sie schaffen diese besondere Wärme, und das gilt ganz speziell für die Lehrer. Die Lehrer haben Klasse! Gleichgültig, ob sie sich eher unkonventionell geben oder ob sie eher unsrem Klischee von den Deutschen entsprechen. Alle gemeinsam können sie sich rühmen, eine so bereichernde Gruppendynamik in ihren Unterrichtsräumen herzustellen, wie ich  sie von dem bei uns so beliebten Frontalunterricht nicht kannte.     

Alejandra Ferrer Brotons
Webmasterin und Ex-Schülerin
des Goethe-Institut Barcelona

Aus dem Katalanischen übersetzt

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