Rückkehr

Nach dem Krieg

Nachdem die UdSSR den Kriegszustand mit Deutschland Anfang 1955 für beendet erklärt hatte, begannen die Verhandlungen um eine Wiederaufnahme diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Das Regime der „Sondersiedlungen“ wurde Ende 1955 aufgehoben, was für die Kaukasusdeutschen bedeutete, dass sie zwar den Ort ihres Gewahrsams verlassen, allerdings nicht in ihre Heimatorte zurückkehren durften. Die Situation der Deutschen hat sich insgesamt jedoch deutlich verbessert. So erschienen wieder deutsche Zeitungen und Rundfunkbeiträge, Kinder und Jugendliche konnten endlich wieder Schulen und Universitäten besuchen und wurden sogar gezielt gefördert. Ab 1957 gab es wieder Schulen mit muttersprachlichem Deutschunterricht. Bis 1979 kamen rund 2000 aus Georgien deportierte Deutsche in ihre Heimat zurück.