Glückswettbewerb

Platz 9: Meine Glücksformel ist die Malerei


Was macht mich glücklich?

Den 31. Dezember 2012
7 Milliarden Menschen überlegen, schaffen, suchen und finden Ideen, glauben, träumen. Nur ich sitze auf einem bequemen Sofa und schreibe meine Antwort auf die interessanteste Frage der Welt: Was macht mich glücklich?

Ich dachte irgendwann daran, dass ich von den Wolken auf die Erde runtergefallen bin und alles, was ich hier unternehme, ist eine Rückfahrt zu dem Ort, von dem ich stamme. Meine Glücksformel ist die Malerei, sie ist mir das gröβte Glück. Warum?
Denn die Malerei ist die einzige, der ich Flügel gab, aber auch die einzige, die mir gröβere Flügel zurückbrachte.
Mir gefällt es, wenn ich sage, dass die Malerei eine Reise ist; eine Reise zu meiner Seele, zu meinen Träumen, zu meinen Hoffnungen. Wenn ich male, fühle ich mich wie ein kleiner Teil eines Bildes. Ich liebe die Zeit, die ich bei der Entdeckung des Neuen verbringe. Das letzte, das ich gehört habe, ist, dass alle Menschen in einem Buch leben, deshalb werden sie zu Buchfiguren. Vielleicht bin ich sowohl eine Buchfigur, als auch ein Teil im Spiel eines Bildes. Durch die Malerei, kann ich gleichzeitig die Wirklichkeit mit der Phantasie zusammenbinden. Und was ergibt sich daraus? Das Glück!

Also, Glück ist überall. Unabhängig davon, wo man seinen Blick wirft, sieht man Glück. Wir alle sind im Glück vereint und … ja! Das Glück liegt in unserer eigenen Zufriedenheit.
Es besteht sowohl in kleinen Sachen, als auch in den Groβen. Ich glaube, dass diese groβen Flügel, mit denen ich fliege, von meiner Familie gebaut werden. Sie gab mir die Gelegenheit, mich zu entwickeln. Meine Familie bot mir ein Märchenhaus an, in dem ich meine Flügel erweiterte und auf die Probe stellte. Mit der Hilfe meiner Familie kann ich mich jeden Tag in eine Blume verwandeln: ich warte geduldig auf die Sonne und ich erwarte, dass sie mich erwärmt, damit ich gedeihen kann. Und ich möchte hoch werden, immer höher … auf der Höhe des Glücks.

Es gäbe keine „Höhe des Glücks“ mehr in meinem Aufsatz, wenn die Wörter nicht existieren würden. Es freut mich, dass sie existieren, damit ich kommunizieren kann. Ich bin begeistert von ihren zahlreichen Bedeutungen und... es ist so spannend, ihre verschiedenen Formen zu sehen und so wichtig, ihre „Arbeitsweise“ nachvollziehen zu können. Und wenn man nun daran denkt, dass diese nur zusammengesetzte Buchstaben sind... Die machen mich glücklich, weil ich mit ihnen sprechen, schreiben, lesen und leben kann. Ich bin überzeugt, dass alle Wörter auch Glück bedeuten, denn ohne sie wäre das literarische Spiel sinnlos.

Und schieβlich, was macht mich glücklich?

Hmmm…Was bringt morgen mit? Einen neuen Tag. Neue Wörter. Neue Pinsel. Ein Neues Jahr! Ich warte auf alle, ich warte auf einen neuen aufregenden Weg zum Glück!

Was den Glücksbringer betrifft ...

Bis vor Kurzem wurde ich von Sternen fasziniert. Auf einmal, eins von denen gab mir einen Pinsel; ich nahm ihn und ich halte ihn immer noch in meiner Hand. Ich habe mich in ihn verliebt! Malend habe ich gelernt, in einer Welt zu leben, die nur mir gehört und die ich selber mithilfe des Pinsels in meiner Malwerkstatt gebaut habe. Eine schöne Welt, die mit Wörtern, Gestalten, Träumen und Farben gestrickt wird... eine Welt, die ich nicht verlassen kann: die Grenzen zu anderen Orten konnte ich noch nicht malen und auβerdem hat mir ein Sternchen den Reisepass gestohlen und wird ihn mir nie zurückgeben!

– Iasmina Maria Raceanu

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