Freie Bühnenkomposition Die Hamletmaschine

Hamletmaschine © Goethe-Institut Taschkent

Di, 10.12.2019

Goethe-Institut Taschkent

Goethe-Institut Usbekistan
Amir Temur str 42
100000 Taschkent

Hamletmaschine

„Die Hamletmaschine“ ist von Heiner Müller im Jahr 1977 geschriebenes Theaterstück und es gilt als einer der wichtigsten postmodernen Theatertexte. Von manchen wurde das Stück sogar als „neues-dramatisches“ Manifest oder als „große Demontage historischer Mythen“ empfunden. Und das Zeitalter der Postmoderne mag bereits vergangen sein, zumindest denken viele Menschen so, und wir leben in der Post-Post-...Alter-… Trance- oder Metamoderne, aber immer noch in der Moderne, obwohl wir uns noch nicht auf den genauen allgemeinen Namen des aktuellen Zeitalters geeinigt haben. Daher ist die philosophisch-theoretische Grundlage für unser soziokulturelles Leben noch nicht gegeben, und niemand hat uns die Werkzeuge gegeben, um das Wahrgenommene zu interpretieren.Ein kurzer Moment der Zeitlosigkeit und Freiheit von...
 
Vielleicht besteht gerade jetzt die Möglichkeit, unnötige Gedankenkette zu vermeiden, die durch die Symbole und Zeichen des Stücks hervorgerufen wird, und versuchen Folgendes zu verstehen: ist der Text von „Der Hamletmaschine“ zu einem „Mythos“ geworden, der unabhängig vom Kontext immer relevant ist, wie Shakespeares „Hamlet“, oder fügt er sich ganz anders oder überhaupt in unsere Realität ein?
 
Wir laden Sie am 10. Dezember ins Goethe-Institut zu einer freien Bühnenkomposition nach Heiner Müllers Theaterstück „Die Hamletmaschine“ ein. Vielleicht beginnt mit dieser Komposition der Weg zu einer vollwertigen Aufführung, oder es bleibt weiterhin eine Skizze... Ein kurzer Moment der Zeitlosigkeit und Freiheit von...
 
Um 18:30 Uhr – Beginn des einleitenden Teiles über den Dramatiker. Um 19:00 Uhr – Beginn der Bühnenkomposition.

 
Schauspieler: Askar Urmanov, Klara Nafikova, Antonina Kadyrova, Yan Dobrynin und Maksim Fadeev
Regie und Bühnenbild - Maksim Fadeev
Komponist - Jan Dobrynin
Plastik - Ilya Ostanin
Video - Denis Semenov
 

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