Theater Dreigroschenoper im Jugendtheater SamArt in Samara

Dominik Büttner, Regisseur © Janine Guldener

Mi, 11.12.2019

Kinder- und Jugendtheater „Samart“

ul. Leo Tolstoj 109
Samara

Das Stück „Die Dreigroschenoper“ ist eines der bekanntesten Werke des deutschen Dichters und Dramatikers Bertolt Brecht. Er wies darauf hin, dass das Stück „unter Mitwirkung des Komponisten Kurt Weill geschrieben“ wurde, da die Texte der Lieder häufig gemeinsam mit den entsprechenden Kompositionen entstanden seien. Das Stück wurde 1928 in Berlin geschrieben und feierte dort seine Uraufführung, um dann in vielen deutschen Städten mit großem Erfolg aufgeführt zu werden. Wie andere Werke von Brecht wurde das Stück nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verboten, es wurde aber weiterhin in anderen Ländern Europas und Amerikas aufgeführt. 1930 war das Stück auch in Moskau unter dem Titel „Die Bettleroper“ auf der Bühne des Kammertheaters zu sehen.
 
Das Stück „Die Dreigroschenoper“ wird in Samara von dem deutschen Regisseur und Choreographen Dominik Büttner inszeniert. Nachdem Büttner Schauspiel, Gesang und Choreografie an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper und im Performing Arts Studio in Wien studierte, arbeitete er als Schauspieler in verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich und spielte in deutschen Fernsehsendungen sowie im Film "Blue-eyed Polly" mit.
 
Dominik Büttner lebt in Berlin und arbeitet dort als Regisseur und Choreograf in verschiedenen Berliner Theatern sowie in Theatern in Stuttgart, Bielefeld und Ingolstadt. Er war an Theaterprojekten und Produktionen in Namibia, der Türkei, den USA und Russland beteiligt, zudem unterrichtet er an der Universität der Künste Berlin.
Die Produktion „Die schöne Helena“ in Ingolstadt  bekam den Operettenpreis des Bayerischen Rundfunks für Mai 2016. Die Produktion „Elternabend“ am Theater für Niedersachsen gewann den Deutschen Musical Theater Preis 2019.
 
2017 nahm Dominik Büttner mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Moskau an einem Kreativlabor im SamArt-Theater teil, wo er gemeinsam mit lokalen Schauspielern Szenen aus dem Stück „Die Dreigroschenoper“ inszenierte. Als Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit hatte das Theater den Wunsch, eine vollständige Inszenierung des Stücks auf einer großen Bühne durchzuführen. Um das zu ermöglichen wandte sich das Theater mit Bitte um Unterstützung an das  Goethe-Institut.
 

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