Lesegruppe deutscher Literatur Es geht uns gut

Lesezeit 2020 / 2021 © Pixabay.com

Mi, 21.04.2021

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Lesezeit - 7. Termin / Saison 2020-2021

Unser siebtes Treffen der Lesezeit widmen wir dem Roman Es geht uns gut von Arno Geiger und vertiefen den Blick auf den österreichischen Beitrag zur zeitgenössischen Literatur. Das Werk wurde 2005 publiziert und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.
Wir werden den großen Familien- und Geschichtsroman jenseits nostalgischer Klischees kennenlernen, der den Finger in die nie geheilten Wunden der deutschen und österreichischen Geschichte legt. Seitdem Philipp Erlach das Erbe des alten Hauses seiner Großmutter in der Wiener Vorstadt annimmt, sitzt ihm die Familiengeschichte, von der er definitiv nichts wissen will, sitzt ihm im Nacken. Als er im neuen Jahrtausend das alte Haus radikal ausräumt, sind die Toten aus der Vergangenheit alle wieder da. Drei Generationen einer Familie und siebzig Jahre bringen ungeahnte persönliche Geschichten ans Licht.

Der Schriftsteller und Dramaturg Arno Geiger wurde in Bregenz am 22. Juli 1968 geboren. Er wuchs in Wolfurt, Vorarlberg, auf und studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Im Jahr 1996 publizierte er seine erste Erzählung Das Kürbisfeld, die für den Ingeborg-Bachmann Preis nominiert wurde. Für den Roman Es geht uns gut erhielt Arno Geiger 2005 den Deutschen Buchpreis und 2018 er mit dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet. Geiger lebt und arbeitet in Wien.
 

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