Ausstellungseröffnung Villa Kamogawa in Berlin

Villa Kamogawa © Foto: Noriko Sawai/Goethe-Institut

Do, 28.04.2022

18:00

Ausstellung, Podiumsdiskussion, Workshops und Gespräche mit Kulturschaffenden

Die Villa Kamogawa wurde vor zehn Jahren anlässlich des 150sten Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen als Künstlerresidenz in den Räumen des Goethe-Instituts in Kyoto eröffnet. Seitdem sind rund 130 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland nach Japan gekommen. Anlässlich des Eröffnungsjubiläums und angesichts der Pandemie wurden sie alle vom Kurator Michael Hirschbichler im Auftrag der Villa Kamogawa eingeladen, ein „Verbindungsstück" per Post nach Japan zu schicken. In den Räumen der Villa wurden die Objekte gezeigt und auch online präsentiert. Die Gegenstände stellen eine assoziative und zugleich sehr konkrete Verbindung her zwischen der Zeit der Residenz mit ihren künstlerischen Prozessen und Begegnungen und unserer allgemeinen Verunsicherung heute: Das Reisen ist unmöglich, Subjekte müssen zu Hause bleiben, aber Objekte kann man nach wie vor verschicken.
 
Die Ausstellung eröffnet damit nun in Berlin einen vielfältigen Assoziationsraum, dessen Stränge zu den künstlerischen Arbeiten der Stipendiat*innen ebenso führen wie zu Einblicken in die Atmosphäre der Villa und nicht zuletzt zu Fragen nach globalen Verflechtungen und kulturpolitischen Austauschprogrammen nach der Pandemie. Eine Reihe von Gesprächen, Workshops und Performances lädt zum persönlichen Austausch mit den über 80 in Berlin lebenden Künstler*innen der Villa ein.

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