Online-Seminar Übersetzungstechnologien im Deutschunterricht

Maschinelle Übersetzung und Fremdsprachenlehre: Revolution oder Gimmick?

Das Thema der maschinellen Übersetzung erfährt medial und zuletzt auch im akademischen Diskurs mehr und mehr Aufmerksamkeit. Wie ernst können aber Aussagen von beispielsweise Google genommen werden, die mit ihren „Pixel Buds“ die instantane Übersetzung in 40 Sprachen ermöglichen wollen? Ersetzt in Zukunft der „Knopf im Ohr“ die Fremdsprachenausbildung?

Dieses Online-Seminar diskutiert aus einer wissenschaftlichen und einer schulpraktischen Perspektive, inwieweit sich technologische Entwicklung im Rahmen von maschineller Übersetzung auf die Unterrichtsrealität für Fremdsprachenlehre auswirken könnte. Dabei wird nicht nur auf Potenziale und Limitationen der Technologie eingegangen, sondern explizit die Rolle der Lehrkraft betrachtet: Was muss bei dem Umgang mit maschineller Übersetzung im Unterricht beachtet werden? Welche Fallstricke gibt es? Und warum sollte ich mich als Fremdsprachenlehrkraft überhaupt damit beschäftigen, was Google & Co behaupten?
Der Beitrag schließt mit einigen Beispielen für die Integration von maschineller Übersetzung im DaF/DaZ-Kontext, die anschließend im Plenum diskutiert werden können.


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Referent:
Can Küplüce ist Promovend an der Ruhr-Universität Bochum und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den staatlich geförderten Projekten „DiAL:OGe“ und „DigiGO“, die die Auswirkungen der Digitalität auf die Lehrer*innenbildung untersuchen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fremdsprachenlehre unter Bedingungen der Digitalität, Computer Assisted Language Learning (CALL) und digitalisierungsbezogene Schulentwicklungsprozesse.



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  • Das Online-Seminar wird aufgezeichnet.

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