Theater Top Secret International "Staat 1-4"

Helgard Haug und Imanuel Schipper / Rimini Protokoll © Stephanie Pilick/HKW

Di, 29.11.2016 -
So, 18.12.2016

Glyptothek München

Königsplatz 3
80333 München

Helgard Haug und Imanuel Schipper / Rimini Protokoll

Rimini Protokoll erkunden den aktuellen Zustand der Demokratie

Mit der Serie „Staat 1–4” begibt sich Rimini Protokoll auf eine Recherche in die Felder außerhalb dessen, was heute vom Nationalstaat organisiert und kontrolliert werden kann. Inwieweit sind die staatlichen Gewalten noch in der Lage, die entscheidenden Impulse zur Veränderung, denen die Gesellschaften ausgesetzt sind, zu regulieren? Welche Akteure und Netzwerke gestalten und beeinflussen den postdemokratischen Staat? 100 Jahre nach Gründung der Weimarer Republik erkundet das Autoren-Regie-Kollektiv Rimini Protokoll den aktuellen Zustand der Demokratie. 
 
Die erste Produktion „Top Secret International (Staat 1) führt mitten hinein in das globale Netz der Staatsgeheimnisse und das internationale Netz der Geheimdienste. Was halten Staaten für geheim? Welche Geheimnisse versuchen andere Staaten mit ihren Geheimdiensten aufzudecken? Wie werden diese Informationen weitergereicht, gesammelt, ausgewertet? Wann können Geheimnisse zu einer wertvollen Währung werden? Jede Information verändert ihren Wert in dem Moment, indem sie mit jemandem geteilt wird: Wann wird sie wertlos? Und kann man das im Vorhinein wissen?
Die Ko-Produktion mit den Münchner Kammerspielen und dem Goethe-Institut feiert am 10. Dezember 2016 in der Glyptothek München seine Uraufführung.
Die US-Premiere findet am 5. Januar 2017 im Rahmen des Under The Radar Festivals des Public Theater in New York statt. Spielort ist das Brooklyn Museum.

In der zweiten Produktion „Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2)” beschäftigt sich Rimini Protokoll am 12. Mai 2017 am Düsseldorfer Schauspielhaus mit der Großbaustelle als einem Modell für die aktuelle gesellschaftliche Verfasstheit.  
Es folgen im September 2017 am Staatsschauspiel Dresden „Träumende Kollektive (Staat 3)” und im Januar 2018 am Schauspielhaus Zürich „Weltzustand Davos (Staat 4)”.
Im März 2018 werden alle vier Teile von „Staat 1–4” in Berlin am Haus der Kulturen der Welt gezeigt.

Die Produktionsserie „Staat 1–4” ist eine Kooperation zwischen Haus der Kulturen der Welt, Münchner Kammerspiele, Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Zürich und Rimini Protokoll im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

„Staat 1” wurde vom Goethe-Institut mitinitiiert, als Teil von „Sensible Daten“, einem internationalen Langzeitprojekt des Goethe-Instituts mit der Bundes-
zentrale für politische Bildung, den Münchner Kammerspielen und dem Bard College.
 

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