Buchvorstellung Politik der Kunst

Über Möglichkeiten, das Ästhetische politisch zu denken

Wo partizipatorische Kunstprojekte heute klar der Autonomie der Kunst eine Absage erteilen, erhält die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, das in europäischen Denktraditionen bereits seit über 200 Jahren Gegenstand einander widerstreitender Ansätze ist, neue Brisanz.

Mit Blick auf die Gegenwart diskutiert der Band „Politik der Kunst – Über Möglichkeiten, das Ästhetische politisch zu denken“ dieses Spannungsfeld aus aktuellen philosophischen und kunstwissenschaftlichen Perspektiven. Die heterogenen Beiträge streiten um Macht und Schwäche der Kunst, um die Aktualität von Schönheit, um das (Un)Politische von Reflexion und Partizipation, um die Rolle der Kunstkritik sowie um die Behauptung einer Politik der Kunst.    

Nach einer Begrüßung durch den Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, diskutiert die Kunstkritikerin Astrid Mania mit der Herausgeberin Ines Kleesattel und den Herausgebern Leonhard Emmerling und Johannes Odenthal über das Spannungsfeld zwischen „Instrumentalisierung der Kunst“ und „Eigenwert des Ästhetischen“. 

Teilnehmende:
Leonhard Emmerling, Leiter der Regionalen Programmarbeit Südasien,
Goethe-Institut, New Delhi  
Ines Kleesattel, freie Kunstkritikerin und Dozentin u.a. an der Züricher Hochschule der Künste
Johannes Odenthal, Programmbeauftragter Akademie der Künste, Berlin
 
Die Buchvorstellung ist eine Veranstaltung des Goethe-Instituts in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin und mit Unterstützung des KW Institute for Contemporary Art.

Der Sammelband resultiert aus dem dreitägigen Symposium „Politik der Kunst – Über Möglichkeiten, das Ästhetische politisch zu denken", welches vom 11.–13.06.2015 an der Akademie der Künste in Berlin stattgefunden hat.
 

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