Modenschau Kinshasa Collection

Kinshasa Collection © Catherine Trautes

Fr, 11.08.2017

Haus der Kulturen der Welt

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Kinshasa Collection

Einblick in die globalen Handels- und Vertriebswege der Textilindustrie

Kinshasa hat sich als Modemetropole einen Namen gemacht. Die kongole-
sischen „Fashionistas” tragen dabei mehr als ihr modisches Bewusstsein auf
die Straßen: Die leuchtenden Farben, ungewöhnlichen Muster und phantasie-
vollen Kombinationen sind auch selbstbewusste politische Statements, die den westlich geprägten Bildern von Afrika als armen, kriegs- und krisengeschüttelten Kontinent trotzen. Gleichzeitig ist Kinshasa zu einem Magneten für junge „Influencer”, Designerinnen sowie kreative Kleinunternehmer des Modehandels geworden und gilt im Kongo als größter Umschlagplatz für plagiierte Mode – die vor allem aus China kommt.

Das Projekt „Kinshasa Collection” des Goethe-Instituts und pong Film nimmt die globalen Vertriebswege des Textilhandels am Beispiel der Modemetropole Kinshasa mit einem I-Doc-(Interactive Documentary) und Live-Event-Projekt in den Blick: Die fünf Episoden, die ab dem 28. Juli wöchentlich auf www.kinshasa-collection.com veröffentlicht werden, thematisieren teilweise auf selbstironische Weise die Entstehung neuer Trends und Märkte.

Seinen Höhepunkt findet „Kinshasa Collection” am 11. August mit einer Moden-
schau im Haus der Kulturen der Welt (HKW). Umrahmt von dem Festival „Wassermusik X” des HKW (21. Juli bis 12. August) werden Modekreationen des Labels gezeigt, die von deutschen, kongolesischen und chinesischen Designerinnen und Designern aus vorhandener, neu kombinierter Mode während des Projekts entwickelt wurden.

„Kinshasa Collection“ ist ein Projekt von pong Film und dem Goethe-Institut Kinshasa. Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes sowie gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Haus der Kulturen der Welt.
 

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