Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als Projekt, Experiment und Idee zugleich. Aber aus dem Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit speist sich auch eine widersprüchliche Dynamik, die den amerikanischen Staat bis in die Gegenwart prägt.
Eine adäquate Formel für das, was die Vereinigten Staaten darstellen, lautet dann eben nicht: ein Staat; oder: eine Nation; sondern: eine Idee als die sich beständig fortschreibende Einheit ihrer nicht versöhnten Widersprüche.
Über Jahrhunderte haben Bücher das Bild der Vereinigten Staaten weltweit geprägt. Wir stellen Ihnen zehn Werke aus den letzten 250 Jahren vor, die in Deutschland Spuren hinterlassen haben.
Deutsch-Amerikaner:innen sprechen über die Ideale von Demokratie, Repräsentation und Gleichheit – und deren Bedeutung für die transatlantischen Beziehungen.
Wir haben für Sie Lese-, Streaming- und Veranstaltungstipps zusammengestellt, die uns in der Redaktion bewegt und inspiriert haben oder auf die wir gespannt sind. Viel Freude beim Entdecken!
Amerika, du hast es besser.
Als unser Kontinent, das alte,
Hast keine verfallene Schlösser
Und keine Basalte.
Dich stört nicht im Innern,
Zu lebendiger Zeit,
Unnützes Erinnern
Und vergeblicher Streit.
Benutzt die Gegenwart mit Glück!
Und wenn nun Eure Kinder dichten,
Bewahre sie ein gut Geschick.
Vor Ritter-, Räuber- und Gespenstergeschichten.
Mit interaktivem PDF zum Thema „250 Jahre Unabhängigkeit der USA“ das Jubiläum auf Niveau A1–A2 im Unterricht behandeln: Die kostenlosen Materialien auf dem Deutschstunde-Portal des Goethe-Instituts vermitteln die wichtigsten Stationen von der Kolonialzeit bis zur Staatsgründung der USA und geben einen verständlichen Einblick in ihre Geschichte. Alle Materialien stehen kostenlos zum Download für den Deutschunterricht bereit.