Filme

In einem Berliner Kiez lebt der 14-jährige Ali. Seine palästinensische Familie ist in Deutschland nur geduldet, daher ist die Katastrophe groß, als Ali bei einem Einbruch in die Wohnung des 84-jährigen russischen Juden Alexander geschnappt wird. Es droht die Abschiebung und so muss sich Ali bei dem eigensinnigen alten Mann entschuldigen und ihm bei der Renovierung seiner verwüsteten Wohnung helfen. Dabei entsteht nach und nach eine Freundschaft zwischen den beiden, die es schwerhat, in dem konfliktgeladenen Umfeld zu bestehen.

Authentisch und berührend erzählt Leo Khasin in seinem Regiedebüt die Geschichte der Entstehung einer Freundschaft zwischen zwei Angehörigen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen. Vergegenwärtigt wird so das vorurteilsbelastete Denken, mit dem sich Menschen täglich begegnen. Die Schauspieler, allen voran Neil Belakhdar, spielen ihre Rollen sympathisch und überzeugend. Mit seiner ruhigen Erzählweise schafft es der Film vor dem Hintergrund eines globalen Konflikts Schuld und Vergebung im Mikrokosmos einer kleinen zwischenmenschlichen Begegnung zu thematisieren. Zum Schluss siegt die Freundschaft über religiöse Dogmen. Eine Entwicklungsgeschichte mit einer positiven Botschaft für alle, die an das Miteinander glauben.

Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Deutschlernende auf Niveaustufe A2/B1 und eignet sich zur Vor- und zur Nachbereitung der Filmvorführung. Zusätzlich kann eine Beobachtungsaufgabe während des Films in Gruppenarbeit gestellt werden.
 
   
Filmvorstellung für Schulklassen

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.
 
Ein deutscher Thriller des Regisseurs Baran bo Odar.
 
Die Hackergruppe CLAY (kurz für "Clowns Laughing @ You"), das sind der schüchterne Benjamin, der aufgeschlossene Max, der leidenschaftliche Stephan und der ängstliche Paul. 
Im echten Leben interessiert sich zunächst niemand für Benjamin, doch im Internet, unter seinem Pseudonym, ist er gefragt, denn er ist ein Meister des Hackens. So kommt es, dass er auch im realen Leben das Interesse einer Frau auf sich zieht.
 
Die Hackergruppe aus Berlin will weltweit auf sich aufmerksam machen, doch aus einem anfänglichen Spaß wird ernst und das BKA und Europol beginnen die Ermittlungen gegen CLAY.
Vom Außenseiter zur gesuchten Person, vom Einzelgänger zum Gruppenmitglied, das Leben in der realen und in der virtuellen Welt, Vorstellung und Wirklichkeit – wie fühlt sich das an? Was passiert dabei mit einem? Fragen, die im Film eine Rolle spielen und zum Nachdenken anregen.

Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Deutschlernende auf Niveaustufe A2 und eignet sich sowohl zur Vor- als auch zur Nachbereitung der Filmvorführung.
 
Filmvorstellung für Schulklassen

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.
Die interkulturelle Komödie Kebab Connection von Anno Saul spielt im Hamburger Schanzenviertel. Ibo, ein junger Deutscher türkischer Abstammung, will den ersten deutschen Kung-Fu Film drehen. Seine Freundin Titzi arbeitet an ihrer Karriere als Schauspielerin. Als Titzi schwanger wird, sieht Ibo seine Karriere als Filmemacher gefährdet.
 
Schon lange spielte Drehbuchautor Fatih Akin mit der Idee, einen deutschen Kung-Fu Film zu schreiben. So entstand die Idee zu Kebab Connection. Ein humorvoller Film, der mit kulturellen Konflikten spielt und die Lernendenden dazu anregt, über Lebensziele nachzudenken, und wie man diese erreichen kann.

Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Deutschlernende auf Niveaustufe A2/B1 und eignet sich sowohl zur Vor- zur Nachbereitung der Filmvorführung.

 
Filmvorstellung für Schulklassen

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.
Wolfgang Herrndorfs Roman Tschick (dän. Tjick) gehört zu den meistgelesen Büchern der deutschen Gegenwartsliteratur und begeisterte Erwachsene in gleichem Maße wie Jugendliche. Der Stoff ist nun zu einem charmanten Roadmovie aus der Hand von Kult-Regisseur Fatih Akin geworden. Der 14-jährige Maik Klingenberg verbringt die ersten zwei Wochen der Sommerferien alleine im imposanten Haus der Familie, die Mutter ist auf Entzug, der Vater auf „Geschäftsreise“ mit seiner auffallend attraktiven Assistentin. Plötzlich taucht Tschick auf, der neue Klassenkamerad aus Russland, in einem gestohlenen Lada. Aus Tschick wird man nicht schlau. Er spielt manchmal betrunken, hat vielleicht Kontakte zur russischen Mafia, vielleicht auch nicht, und ist im Großen und Ganzen so ziemlich das Gegenteil vom beispielhaften Einwanderer. Trotzdem steigt Maik in den Wagen. Es ist der Beginn einer unvergesslichen Reise durch die märchenhaft schöne deutsche Sommerlandschaft – mit Hindernissen. 

Tschick wird im Rahmen der Deutschen Filmtage 2017 i Kopenhagen und Aarhus gezeigt.     
  Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.

 
August 1992: Mehrere Tage lang wüten aufgebrachte Bürgerinnen und Bürger vor dem Sonnenblumenhaus in Roststock Lichtenhagen. In dem mit Sonnenblumen bemalten Haus sind Flüchtlinge untergebracht.

Weder Politik noch Polizei übernehmen Verantwortung, erst viel zu spät wird eine Evakuierung des Sonnenblumenhauses in Erwägung gezogen. Der erste Molotowcocktail fliegt. Die überforderte Polizei zieht sich zurück und die Situation eskaliert.

In Burhan Qurbani Film Wir sind jung Wir sind stark. begleiten wir eine Gruppe Jugendlicher vor und während der Krawalle. Die gelangweilten Jugendlichen lassen sich von der gefährliche Gruppendynamik anstecken und radikalisieren sich immer mehr. Eindrucksvoll zeigt der Film die gesellschaftlichen Probleme im wiedervereinigten Deutschland der 1990'er Jahre. Perspektivlosigkeit und eine ungewisse Zukunft überschatten die neugewonnene Freiheit der Jugendlichen nach der Wende.  

Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Deutschlernende auf Niveaustufe A2/B1 und eignet sich als Vorbereitung für die Filmvorführung.
  Termine für die Filmvorführungen im Rahmen der Reihe Deutschkino finden Sie im Veranstaltungskalender.

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.

 

This Ain’t California von Marten Persiel nimmt uns mit auf eine Reise in die Skater-Kultur der DDR der 1980er Jahre. Hier sind die Skater, oder Rollbrettfahrer, wie sie damals hießen, Teil der bunten Subkultur, wie sie heute nur wenige kennen. Auf den Brettern schaffen sie sich einen Freiraum abseits von Regeln und Wettbewerb.

Langhaarige Teenager rollen auf Skateboards über den Berliner Alexanderplatz, das Herz der sozialistischen Musterrepublik, ein Ort, wo sonst formierte Massen die Errungenschaften des Sozialismus feiern und die Ostberliner zweckmäßig ihrem staatlich organisierten Alltag nachgehen. Die Skater springen mit ihren Boards über Bänke, brettern die dreieckigen Dachrampen am Fernsehturm herunter. Als Stasi-Funktionär hat man gar keine Wahl: Die Jungs muss man im Auge behalten. Auch die Passanten scheinen irritiert.

Neben einem starken Soundtrack und dem beeindruckenden Archivmaterial besticht der Film mit einer rührenden Geschichte über die Freundschaft zwischen den jungen Rebellen auf den Rollbrettern.

Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung auf den Kinobesuch mit den Schülern: Termine für die Filmvorführungen im Rahmen der Reihe Deutschkino finden Sie im Veranstaltungskalender.

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.


 

Eine Stunde noch, dann neigt sich auch diese Nacht in Berlin wieder dem Ende zu. Vor einem Club lernt Victoria (Laia Costa), eine junge Frau aus Madrid, vier Berliner Jungs kennen – Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff). Der Funke zwischen ihr und Sonne springt sofort über, aber Zeit füreinander haben die beiden nicht. Sonne und seine Kumpels haben noch etwas vor. Um eine Schuld zu begleichen, haben sie sich auf eine krumme Sache eingelassen. Als einer von ihnen unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie wie ein großes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz – und dann schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts...

Der Trailer zum Film Victoria von Sebastian Schipper soll einen kurzen Einblick geben und die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit deutscher Sprache und Kultur auseinanderzusetzen. Die dazugehörigen Arbeitsaufträge sind den Sprachniveaus A2 bis B2 des GER für Sprachen angepasst.

Unterrichtsmaterialien
Zum Trailer
Victoria - Der Film

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.

 

Der Film „Westen” von Christian Schwochow basiert auf dem Roman „Lagerfeuer” von Julia Frank.

Sommer 1978: Die promovierte Chemikerin Nelly Senff und ihr Sohn Alexej übersiedeln von Ost- nach West-Berlin. Eine fingierte Ehe mit einem Westdeutschen hat es möglich gemacht. Nach dem Tod von Nellys Freund und Alexejs Vater will sie im Westen ein neues Leben beginnen. Vorerst aber landen die beiden in einem Notaufnahmelager, und es ist nicht nur die deutsche Bürokratie, die ihnen zu schaffen macht. Die Geheimdienste, allen voran der CIA, interessieren sich eindringlich für die Ursachen von Nellys Ausreise – und mehr noch für ihren totgeglaubten Freund Wassilij, der als Agent zwischen die Fronten geraten sein könnte. Um eine Zukunft zu haben, muss Nelly erst mit der Vergangenheit abschließen.
 
Filmtrailer "Westen"

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.

 
Der Film beantwortet die Frage: Wie kam das Fußballspiel nach Deutschland? Der Geschichte liegt die wahre Gestalt des Lehrers Konrad Koch zugrunde, jedoch wird die künstlerische Freiheit eingesetzt, um einen unterhaltsamen, gut verständlichen Spielfilm zu drehen. Dabei geht es um Erziehungsmethoden, um Freundschaft, Klassenunterschiede, um Werte wie Teamgeist, Ausdauer, Toleranz und Vertrauen, die immer aktuell sind.

Filmtrailer

Vorschläge zur Arbeit mit dem Film im Unterricht Filmempfehlungen
Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.
 
Der Film „Barbara“ von Christian Petzold (2012) vermittelt sehr gut die bedrückende und menschenverachtende Seite eines totalitären Regimes. 
Die DDR – ein geschlossener Raum, aus dem jeder, der sich diesem durch Ausreise entziehen möchte, mit Observation, Demütigung, Schikane und Bestrafung rechnen muss. Im Zentrum stehen die Ärztin Barbara und der Chefarzt Andre, beide Mitte dreißig. Sie nähern sich einander vorsichtig tastend an. 
Dabei ist das Misstrauen dem jeweils anderen gegenüber spürbar. Barbara fügt sich scheinbar in ihr Schicksal, bereitet jedoch insgeheim ihre Flucht vor. Laut und klar in ihrem Wunsch, nicht mehr in diesem Land leben zu wollen, ist dagegen Stella, ein Mädchen aus dem Jugendwerkhof Torgau. Barbara nimmt sich ihrer liebevoll an ohne zunächst zu wissen, dass dies auch ihr Leben verändern wird.

Filmtrailer

Wir haben für Sie Materialien für den Einsatz des Films im Unterricht (ab B1 Niveau des GER) erstellt:
  Zu den jeweiligen Filmsequenzen gibt es verschiedene Aufgabenstellungen, Rechercheaufträge und mögliche Schülerprojekte. Die Arbeit an den Sequenzen dient als Impuls und Redeanlass, die einen kritischen und kreativen Umgang mit dem Film ermöglichen. 
Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie verschiedene Kompetenzen schulen. 
Konkrete Unterrichtsverläufe sowie die dazugehörigen Kopiervorlagen und Lehrerhinweise ermöglichen den direkten Einsatz im Unterricht.

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.

„Almaya – Willkommen in Deutschland“ ist ein wunderbarer Beitrag zur aktuellen deutschen Integrationsdebatte, realisiert von zwei jungen Frauen, die auch eigene Erfahrungen in die Geschichte einbringen konnten. Der Film erzählt von sich langsam wandelnden Identitäten und von einer schwierigen Frage nach der persönlichen Heimat, für die es unterschiedliche Antworten gibt. (Deutschland 2010/11, 97 Minuten, deutscher Untertitel)

Zu diesem Film hat das Goethe-Institut Dänemark Unterrichtsmaterialien und einen Lösungsschlüssel erstellen lassen, die unter folgenden Links als PDF-Dateien herunterzuladen sind: In Zusammenarbeit mit Grand Teatret, der Deutschen Botschaft und Copydan Verdens TV zeigte das Goethe-Institut den Film "Almanya - Willkommen in Deutschland" während der deutschen Filmtage 2011.

Der Film kann in der Bibliothek des Goethe-Instituts entliehen werden.