Übersetzerpreise

The Goethe-Institut Award for New Translation

Der Goethe-Institut Award for New Translation wird gemeinsam vom Goethe-Institut London und der Society of Authors alle zwei Jahre verliehen. Seit 2010 zeichnet der Preis auch Übersetzer*innen aus, deren Arbeit noch nicht veröffentlicht wurde. 

Der mit 1.000 EUR dotierte Award umfasst auch den Besuch der Leipziger Buchmesse und die Teilnahme am International Translators' Meeting, das vom Literarisches Coloquium Berlin organisiert wird.

Offen für aufstrebende britische Literaturübersetzer, die aus dem Deutschen in die englische Sprache übersetzen.

Die Gewinnerin des Preises 2022 war Sharon Howe.
Die Zweitplatzierten waren George Robarts und Robert Sargant. 

Die Jury bestand aus Ruth Ahmedzai Kemp und Steph Morris.


Weitere Informationen:

E-Mail: Prizes@societyofauthors.org
Webseite: Society of Authors 

Schlegel-Tieck-Preis für literarische Übersetzungen

Mit dem Schlegel-Tieck-Preis wird seit 1965 jährlich die beste englische Übersetzung aus dem Deutschen ausgezeichnet, die in einem britischen Verlag im vorausgegangenen Jahr erstmals erschienen ist. Der Name des Preises leitet sich ab aus den Namen zweier bedeutender deutsche Dichter der Romantik, August Wilhelm Schlegel (1767-1845) und Ludwig Tieck (1773-1853). Beide sind als hervorragende deutsche Shakespeare-Übersetzer bekannt.

Der Preis ist mit 3.000 £ dotiert und wird im Rahmen der jährlich von der Society of Authors organisierten Übersetzerpreiszeremonie in der Regel im Februar/März des Folgejahres in London verliehen.

Die Deutsche Botschaft London unterstützt den von der Society of Authors verwalteten Übersetzerpreis.

Jährlich werden bis zu drei Jurymitglieder ernannt, die auf der Basis des Originaltitels und der Übersetzung in Zusammenarbeit mit der Translators Association der Society of Authors den Preisträger auswählen.

Der Schlegel-Tieck-Preis wurde 2022 an Karen Leeder für ihre Übersetzung von Porzellan: Poem vom Untergang meiner Stadt (Porcelain: Poem on the Downfall of my City) von Durs Grünbein (Seagull Books. 2020) verliehen.

Der zweite Platz ging an Simon Pare für seine Übersetzung von Cox oder Der Lauf der Zeit (Cox, or the course of time) von Christoph Ransmayer (Seagull Books, 2020). 

Die Jury bestand aus Jen Calleja und Alexander Starritt.

Weitere Informationen:


Prizes@societyofauthors.org
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