Julian Evans

Julian Evans © Jack Evans Julian Evans ist Autor und Übersetzer aus dem Französischen und Englischen. Als Buch sind von ihm Transit of Venus: Travels in the Pacific und eine Biografie von Norman Lewis erschienen. Er ist der Übersetzer von A Sense of the Beginning und Co-Übersetzer von Winters in the South, jeweils von Norbert Gstrein. Aus dem Französischen übersetzte er unter anderem The Dictator’s Last Night von Yasmina Khadra sowie The Foundling Boy, The Foundling’s War und The Great and the Good von Michel Déon.

Er hat verschiedene Radio- und TV-Dokumentationen geschrieben und moderiert, darunter die 20-teilige Serie der BBC zur Entstehung des europäischen Romans, The Romantic Road und den Film José Saramago: A Life of Resistance. Darüber hinaus berichtete er aus Zentraleuropa sowie von der Frontlinie des gegenwärtigen Konflikts in der Ukraine. Er ist Träger des Preises der Académie Française für die Förderung der französischen Literatur.
 

Fragen an Julian Evans

War Übersetzer Ihr Traumberuf? Warum sind Sie Übersetzer geworden?

Alexander Pushkin nannte Übersetzer die ‘Post-Pferde der Literatur’. Glücklicherweise konnte ich deutsche (und französische) Autoren im Original lesen und ich mochte die Idee, ihre Welten über Grenzen hinweg in meine zu bringen. Die Tätigkeit hat sich für mich, als Ergebnis dieses ersten Enthusiasmus, entwickelt.
Welches ist Ihr deutsches Lieblingsbuch und warum?

Von den vielen deutschen Autoren die ich bewundere ist Heinrich von Kleist der, zu dessen Geschichten ich mich immer wieder hingezogen fühle. Es gibt bei ihm Absätze, die ich wieder und wieder lesen kann und trotzdem nicht genau darauf komme, wie er es macht.

Auswahl an übersetzten Titeln

  • Norbert Gstrein, A Sense of the Beginning (Eine Ahnung vom Anfang). MacLehose Press 2016.
  • Norbert Gstrein, Winters in the South (Die Winter im Süden). MacLehose Press, 2012 (mit Anthea Bell).