Wieland Hoban

Wieland Hoban © Wieland Hoban Wieland Hoban wurde 1978 in London geboren und studierte Musik und Germanistik an der Universität in Bristol.

Das Studium der Komposition führten ihn nach Frankfurt, wo er erste eigene Artikel sowie Übersetzungen im Bereich Musik-Analyse in Fachzeitschriften veröffentlichte. Seit 2000 schreibt er regelmäßig für Zeitschriften wie Musik & Ästhetik, Fragmen und die Buchreihe New Music & Aesthetics in the 21st Century. Weiterhin arbeitet er als Dolmetscher bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt des Internationalen Musikinstituts Darmstadt. Neben dem Übersetzen zählt das Komponieren zu seinen Haupttätigkeiten, für die er bereits mehrere Preise erhalten hat.


 

Drei Fragen an Wieland Hoban

War Übersetzer Ihr Traumberuf? Warum sind Sie Übersetzer geworden?

Durch das Aufwachsen mit zwei Muttersprachen war die Anlage gewissermaßen schon vorhanden; durch meine Aktivitäten in der akademischen Publizistik ergaben sich dann Möglichkeiten, die immer umfassender wurden und es mir schließlich ermöglichten, davon zu leben.
Welches ist Ihr deutsches Lieblingsbuch und warum?

Darauf habe ich leider keine Antwort! Es gibt zu viele große Werke.
Gibt es ein Buch, das Sie unbedingt übersetzen wollen?

Musik als existenzielle Erfahrung, vom deutschen Komponisten Helmut Lachenmann.

  • Peter Sloterdijk: You Must Change Your Life (Du Musst Dein Leben Ändern). Polity Press, 2012
  • Paul Celan, Ingeborg Bachmann: Heart-Time : The Correspondence (Herzzeit. Ingeborg Bachmann - Paul Celan. Der Briefwechsel). Seagull Books, 2010
  • Klaus Huber, Claus-Steffen Mahnkopf: From Time to Time (Von Zeit zu Zeit). Wolke, 2010
  • Ralf Rothmann: Young Light (Junges Licht). Seagull Books, 2010
  • Theodor W. Adorno: Night Music : Essays on Music 1928-1962. Seagull Books, 2009
  • Peter Sloterdijk: Derrida, an Egyptian (Derrida ein Ägypter). Polity, 2009
  • Theodor W. Adorno: Letters to his Parents (Briefe an die Eltern). Polity, 2007