Antje Matthäus

Antje Matthäus © Antje Matthäus Antje Matthäus wurde am 27. April 1973 in Görlitz geboren. Nach der Schule ging sie nach Großbritannien, um dort als Au Pair zu arbeiten. Von 1992 bis 1998 studierte sie Anglistik, Amerikanistik, VWL und Russisch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, an der sie mit dem Diplom abschloss. Als Teil dieses Studiums verbrachte sie zwei Auslandssemester an der Montana State University Bozeman, MT. in Amerika.

Seit 1998 ist sie als freiberufliche Übersetzerin, Lektorin und Sprachtrainerin tätig und hat u. a. als Übersetzerin für Deutsch und Englisch für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG in Stuttgart gearbeitet. Antje Matthäus ist Mitglied der des „ProZ.com Certified PRO Network“ und übersetzt ehrenamtlich als Korrekturleserin für „Translators without Borders“. Sie lebt und arbeitet in Herrenberg, Baden-Württemberg.

 

Drei Fragen an Antje Matthäus

War Übersetzer Ihr Traumberuf? Warum sind Sie Übersetzerin geworden?

Als Übersetzerin angefangen habe ich als Studentin. Ich wurde nach einiger Zeit als Hiwi am Institut für Wirtschaftsforschung gefragt, ob ich die Wissenshaftler bei ihren englischen Texten unterstützen könnte. Einer von ihnen war so nett, mich nach Abschluss meines Studiums in einer Rundmail allen seinen Bekannten zu empfehlen. Daraus entstanden dann zwei Aufträge - für eine Dissertations- und eine Habilitationsschrift. Und aus dem Kontakt mit der Verlegerin ergaben sich weitere Kontakte und zufriedene Kunden, so dass es im Laufe der Zeit aus eine Nebenbeschäftigung zu meiner Haupttätigkeit geworden ist.
Welches ist Ihr deutsches Lieblingsbuch und warum?

Literatur ist bisher als Übersetzerin kein Thema für mich gewesen. Aber eine deutsche Autorin, die ich als Leserin sehr schätze, ist Marie Luise Kaschnitz.
Gibt es ein Buch, das Sie unbedingt übersetzen wollen?

... Bücher [sind] eher die Ausnahme. Am Anfang meiner Tätigkeit habe ich gern an so langen Projekten gearbeitet, weil ich deutlich weniger Kunden hatte. Aber heute lassen sich kürzere Texte viel besser mit meiner aktuellen Lebenssituation vereinbaren, so dass es einfahc kein Buch gibt, das ich gern übersetzen möchte. Allein der Gedanke löst Panik aus.

Auswahl an übersetzten Titeln

  • Article in: Jürgen Helm/Renate Wilson: Medical theory and therapeutic practice in the eighteenth century. Stuttgart : Steiner, 2008
  • Angelika Vetter: Local politics: a resource for democracy in Western Europe? Lanham, Md.: Lexington Books, 2007
  • Birgit Pfau-Effinger: Development of culture, welfare states and women's employment in Europe. Aldershot, Hants ; Burlington, VT : Ashagate, 2004