Mike Mitchell

Mike Mitchell © Mike Mitchell Mike Mitchell hat Deutsch und Französisch an der Universität Oxford studiert und mit einem Bachelor of Letters über Heimito von Doderer abgeschlossen.

Über 30 Jahre lang unterrichtete er Deutsch, hauptsächlich an der Universität Stirling. Er hat bereits über achtzig Werke übersetzt und wurde 1998 mit dem Schlegel-Tieck Preis ausgezeichnet.





 

Fragen an Mike Mitchell

War Übersetzer Ihr Traumberuf? Warum sind Sie Übersetzerin geworden?

Ich habe schon seit der Schulzeit gerne übersetzt und es als Hobby während meiner Zeit als Dozent weitergeführt. Als ich die Gelegenheit bekam, richtig mit dem Übersetzen anzufangen, hab ich sie ergriffen. Nach zehn Übersetzungen bin ich 1995 in vorzeitigen Ruhestand gegangen, um in Vollzeit als Literaturübersetzer zu arbeiten.
Welches ist Ihr deutsches Lieblingsbuch und warum?

Mein Lieblingsbuch unter meinen Übersetzungen ist, denke ich, Herbert Rosendorfers The Architect of Ruins (1992), obwohl ich ziemlich stolz bin auf meine Übersetzung von Grimmelshausens Simplicissiums (1999), da ich kein Expertenwissen über diese Epoche habe.

  • Karen Duve: Power. Dedalus, 2017
  • Robert Musil: The Confusions of Young Törless (Die Verwirrungen des Zöglings Törleß). OUP World's Classics, 2014
  • Uwe Tellkamp: The Tower (Der Turm). Penguin, 2014
  • Thomas Lehr: September (September). Seagull Books, 2013
  • The Black Mirror and other Stories. Ed. Franz Rottensteiner, Wesleyan U P, 2008
  • The Black Mirror and other Stories. Ed. Franz Rottensteiner, Wesleyan U P, 2008
  • Friedrich Glauser: Thumbprint (Wachtmeister Studer). Bitter Lemon, 2004
  • An Anthology of Plays. Werner Schwab, Ariadne, 1999
  • Gustav Meyrink: The Golem (Der Golem). Dedalus, 1995

Mehr Informationen:
Mike Mitchell's Website