Rebecca Pohl

Rebecca Pohl © Rebecca Pohl Dr. Rebecca Pohl wuchs in einem zweisprachigen Zuhause in Berlin auf.

Sie besuchte die Universität Potsdam, wo sie Englisch und Geschichte auf Lehramt studierte, bevor sie an die Universität von Manchester ging, um dort ihren Doktor in Englischer Literatur zu erlangen. Sie ist eine Expertin in britischer Nachriegsliteratur, veröffentlicht regelmäßig, und hat seit 2007 in höheren Bildungsleveln geleehrt.

Rebecca begann das profesionelle Übersetzen im Jahr 2010, mit der Spezialisierung auf akademische Texte.  



 

Drei Fragen an Rebecca Pohl

Warum wollten Sie Übersetzerin werden? Ist das der Beruf den Sie schon immer wollten?

Ich bin in einem zweisprachigen Haushalt aufgewachsen (Englisch/Deutsch) und ging auf eine zweisprachige Schule. Danach studierte ich Anglistik an einer deutschen Universität – Übersetzen war also schon immer Teil meines Lebens. Während meiner Promotion in Großbritannien fing ich mit dem professionellen Übersetzen an, um mir mein Studium zu finanzieren. Seitdem arbeite ich gelegentlich als selbstständige Übersetzerin. Ich liebe Übersetzungsarbeit, weil es eine solch sprachlich immersive Tätigkeit ist, und weil ich durch sie eine ungleich intime Beziehung zu einem Text und zu einem Gedankenvorgang aufbauen kann.
Welches deutsche Buch gefällt Ihnen am besten und warum?

Max Frischs Werk, vor allem das zuletzt veröffentlichte Aus dem Berliner Journal, bringt mir große Freude.


 
Gibt es ein bestimmtes Buch das Sie gerne einmal übersetzen würden?

Ich würde mich sehr freuen, das Berliner Journal zu übersetzen.
 

Auswahl an übersetzten Titeln

  • Wenger, Susanne, unpublished poetry, in: Dunja Herzog, ‘The Word for World is Forest’. The Hague, 2016
  • Boer, Dick, Deliverance from Slavery: Attempting a Biblical Theology in the Service of Liberation. Leiden: Brill, 2015
  • Bucher, Rainer, Hitler’s Theology. London: Continuum, 2011