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Talking Culture

Ein Podcast des Goethe-Instituts London

Mit Folgen über Europa, Populismus, Nachhaltigkeit oder Feminismus vertonen wir in unserem Podcast Talking Culture aktuelle und globale Debatten in der Gesellschaft und Kulturwelt. In exklusiven Interviews sprechen wir mit Kulturschaffenden und Künstler*innen, die spannende Einblicke in ihre Arbeit und Recherchen geben. Sie können die Folgen auf iTunes, Spotify oder überall dort hören, wo man Podcasts abrufen kann.

Die Folgen sind alle auf Englisch verfügbar.


Aktuelle Folgen

Talking Culture #3: "Why women may hold the keys to a sustainable future"

Iwona Blazwick © Christa Holka Das Veschicken von Kunstwerken, Reisen ins Ausland oder Einwegprodukte bei Ausstellungen machen Nachhaltigkeit zu einer drängenden Frage in der Kunstwelt. Wie setzen sich weibliche Führungskräfte aus dem Sektor für eine nachhaltige Zukunft ein? In der dritten Folge erzählt Iwona Blazwick über Nachhaltigkeit in der Kunst- und Kulturwelt. Die Direktorin der Whitechapel Gallery nimmt auch an dem Women In Culture Netzwerk des Goethe-Instituts teil.

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Iwona Blazwick ist Kuratorin, Kritikerin und Lektorin und ist seit 2001 Direktorin der Whitechapel Gallery in London. Davor war sie bei der Tate Modern und dem Institute of Contemporary Arts (ICA) in London und als unabhängige Kuratorin in Europa und Japan tätig.

Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten zählen William Kentridge: Thick Time (2016), Thomas Ruff Photographs 1979-2017 (2017), Mark Dion: Theatre of the Natural World (2018) und Michael Rakowitz (2019) an der Whitechapel Gallery sowie Carlos Bunga: The Architecture of Life am MAAT, Lissabon (2019), The Palace at 4am, eine Gruppenausstellung am Archäologischen Museum auf Mykonos (2019) und Sight, eine Einzelausstellung mit Antony Gormley und der Neon Foundation auf Delos (2019).

Iwona Blazwick hat zahlreiche Monografien und Artikel über zeitgenössische Künstler*innen geschrieben und zu Themen und Bewegungen in der modernen und zeitgenössischen Kunst, Ausstellungshistorien und Kunstinstitutionen veröffentlicht. Sie ist Series Editor der Whitechapel Gallery/MIT Documents of Contemporary Art.

Talking Culture #2: „Why theatre matters right now”

Kris Nelson © Sharron Wallace Covid-19 ist eine der jüngsten Herausforderungen für die Theaterszene weltweit. Der Aufstieg rechtsnationaler Parteien haben in einigen Ländern zu Misstrauen und Unverständnis gegenüber dem Sektor geführt. Warum ist Theater gerade jetzt so wichtig? Darüber sprechen wir mit Kris Nelson in der 2. Folge. Gemeinsam mit dem Artistic Director und CEO von LIFT luden wir zahlreiche Theater- und Festivaldirektor*innen zum ersten Workshop von Dramatic Episodes ein.

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Kris Nelson is künstlerischer Leiter und CEO von LIFT, dem London International Festival of Theatre. Von 2013 bis 2017 war er Festivalleiter des Dublin Fringe Festivals.

In seiner Heimat Kanada gründete Kris Nelson Antonym, eine Agentur für darstellende Künste, und vertrat Theatre Replacement, Public Recordings und 2boys.tv. Er war Produzent und Encounters Curator für das Magnetic North Festival und initiierte und ko-kuratierte verschiedene Platformen, die sich für Künstertourneen einsetzt wie zum Beispiel PushOFF.

Talking Culture #1: „Why the Germans do it Better”

John Kampfner Brady Lecture Foto: Goethe-Institut/ Pau Ros Deutschland macht es besser. Das behauptet der Autor und Journalist John Kampfner. Anders als "Brexit-Großbritannien" und Trumps Amerika könne sich Deutschland den Herausforderungen der heutigen Welt besser als andere Länder stellen. In der ersten Folge widmen wir uns dem brisanten Vortrag Kampfners, der am 4. Dezember 2019 bei uns über sein Buch Why the Germans Do It Better. Lessons from a Grown Up Country sprach.

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John Kampfner ist preisgekrönter Autor, Rundfunkmacher, Kommentator und eine treibende Kraft in der britischen Kreativbranche. Er war leitender politischer Korrespondent bei der Financial Times, politischer Kommentator für das Programm Today beim BBC und Herausgeber des New Statesman. Regelmäßig liefert er Beiträge für britische und internationale Medien. 2014 gründete Kampfner die Creative Industries Federation, wo er fünf Jahre lang als CEO tätig war. Daneben war er Gründungsvorsitzender der Turner Contemporary, einer der erfolgreichsten Kunstgalerien Großbritanniens.

Zu seinen Büchern zählen der Bestseller Blair’s Wars (2003) und Freedom For Sale (2009), das in die engere Auswahl für den Orwell-Preis kam. Kampfner ist Senior Associate Fellow am Royal United Services Institute (RUSI) und Berater der Frankfurter Buchmesse. Zusammen mit der Komikerin Shazia Mirza präsentiert er die Podcast-Reihe Pale, Male and Stale, die sich mit Politik und Identität befasst.

Sein neuestes Buchprojekt trägt den provokanten Titel Why the Germans Do It Better. Lessons from a Grown Up Country (Erscheinungsdatum Juli 2020). Als 1989 die Berliner Mauer fiel, arbeitete John Kampfner als Ostberlin-Korrespondent für den Telegraph. Dreißig Jahre später findet er ein anderes Land vor, das vor vielen Problemen steht: die sozialen Auswirkungen durch den Zustrom an Geflüchteten, der Aufstieg der AfD, eine sich verlangsamende Wirtschaft, einer alternde Bevölkerung, eine überholte Infrastruktur und eine anhaltende Zurückhaltung in der Auslandspolitik. Doch im Vergleich zu Trumps Amerika und Großbritannien, das vom Brexit-Chaos gebeutelten ist, besitzt Deutschland die politische Reife, die es dem Land ermöglicht, sich den Herausforderungen der heutigen Welt besser als andere zu stellen, so Kampfner.
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