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Aktuelles

Shen Xiliang Foto: Goethe-Institut China

Blog - 10. Oktober 2018
„Als würden Ameisen über meinen Körper krabbeln.“

Was passiert, wenn ein technischer Übersetzer auf poetische Wortneuschöpfungen und Sprachbilder stößt? Der chinesische Teilnehmer des Merck Social Translating Projektes, Shen Xiliang, spricht im Interview über seine Liebe zur Literatur, über die Herausforderungen von Thomas Melles „Die Welt im Rücken“ – und darüber, wie der Social Translating Diskurs den Übersetzungsprozess prägte.

Thomas Melle „Die Welt im Rücken“ im Diskurs in Asien Foto: Goethe-Institut Korea/OZAK

Podiumsdiskussion
Thomas Melle „Die Welt im Rücken“ im Diskurs in Asien

Auf der Frankfurter Buchmesse sprechen der Autor und die drei Übersetzerinnen und Übersetzer Jisung Kim (Japan), Ariuntsetseg Ganbold (Mongolei) und Sunanda Mahajan (Indien) erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Social Translating Experiment.

Wortwolke Wortspiele © Goethe-Institut Korea

Blog - 12. September 2018
Spiel mit den Worten!

Von Sabine Müller. Wortspiele zu verstehen ist für Nicht-Muttersprachler oft nicht leicht – noch schwieriger ist es aber, sie in eine andere Sprache zu übersetzen. Für das Merck Social Translating Projekt wurde ein Buch ausgewählt, das vor Wortwitz nur so sprüht. Welche Wortspiele die Übersetzer besonders gefordert haben und welche Lösungen sie gefunden haben, lesen Sie in unserem neuen Blogbeitrag.


Über das Merck Social Translating Projekt

Das Merck Social Translating Projekt erprobt eine neue soziale Praxis des literarischen Übersetzens.
Zehn Übersetzerinnen und Übersetzer aus Asien übertragen einen deutschsprachigen Roman in ihre jeweiligen Landessprachen, treffen sich dabei in einem geschlossenen digitalen Raum und erarbeiten ihre Übersetzungen im Austausch untereinander sowie im engen Diskurs mit dem Autor.

Im Rahmen des Projektes wird erstmals eine E-Book-Plattform mit sozialen Funktionen genutzt: Sie erlaubt Randnotizen am Text eines E-Books und aufeinander aufbauende Kommentare der beteiligen Übersetzerinnen und Übersetzer und des Autors. Für den ersten Social Translating Diskurs wurde „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle ausgewählt. Übersetzt wird der Roman in Bengali, Chinesisch (Langzeichen, Kurzzeichen), Japanisch, Koreanisch, Marathi, Mongolisch, Singhalesisch, Thai und Vietnamesisch. Die Übersetzungen und die Ergebnisse des Projektes werden 2018 auf den Podien Internationaler Buchmessen in Asien und auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
 
Das Merck Social Translating Projekt wurde vom Goethe-Institut Korea in Partnerschaft mit Merck Korea entwickelt.

Merck Logo 

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Thomas Melle: „Die Welt im Rücken“


Die Übersetzerinnen und Übersetzer

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Social Translating: der Blog

Shen Xiliang Foto: Goethe-Institut China

Shen Xiliang im Interview
„Als würden Ameisen über meinen Körper krabbeln.“

Was passiert, wenn ein technischer Übersetzer auf poetische Wortneuschöpfungen und Sprachbilder stößt? Der chinesische Teilnehmer des Merck Social Translating Projektes, Shen Xiliang, spricht im Interview über seine Liebe zur Literatur, über die Herausforderungen von Thomas Melles „Die Welt im Rücken“ – und darüber, wie der Social Translating Diskurs den Übersetzungsprozess prägte.

Social Translating Key Visual

Weitere Artikel
Social Translating: Der Blog

Täglich treffen sich die Übersetzerinnen und Übersetzer im digitalen Forum auf der Internetplattform, um ihre Fragen zu einzelnen Textstellen zu klären, Eindrücke auszutauschen oder kulturelle Differenzen zu diskutieren. Der Blog fängt Stimmen der Akteure ein und beleuchtet, worum es im digitalen Forum geht. Die Einträge sind in deutscher, englischer und koreanischer Sprache verfügbar.


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