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Es war einmal... die Krise@ Tobias Schrank

Es war einmal... die Krise

Vor zehn Jahren brach ausgehend von den USA die globale Wirtschaftskrise aus und versetzte auch Europa in Aufruhr. Was hat die Krise für die Menschen in Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Deutschland bedeutet? Wir blicken nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn: Was können Kultur, Politik und Arbeitswelt und Wohnungsmarkt aus den gemachten Erfahrungen lernen?
 


Wohnen


Das sagen Portugiesen in Deutschland

  • <b>Pedro Monterroso bei einem Spaziergang durch den Volkspark Humboldtshain , einer der bekanntesten und beliebtesten Parks Berlins</b><br><br>„Auswandern ist ein Investment, das sich auszahlen wird oder nicht.Wer auswandert, sollte unbedingt ein finanzielles Polster  haben und/oder auf die Unterstützung von Freunden, Familienangehörigen oder dem Partner zählen können. In der Regel sind die Gehälter in Deutschland höher und es gibt auch bessere Sozialleistungen. Dennoch ist die erste Zeit nicht einfach. Es ist ein hoher finanzieller und emotionaler Einsatz erforderlich, damit der Start in Deutschland gelingt.“ Foto: Goethe-Institut / Luís Bompastor
    Pedro Monterroso bei einem Spaziergang durch den Volkspark Humboldtshain , einer der bekanntesten und beliebtesten Parks Berlins

    „Auswandern ist ein Investment, das sich auszahlen wird oder nicht.Wer auswandert, sollte unbedingt ein finanzielles Polster haben und/oder auf die Unterstützung von Freunden, Familienangehörigen oder dem Partner zählen können. In der Regel sind die Gehälter in Deutschland höher und es gibt auch bessere Sozialleistungen. Dennoch ist die erste Zeit nicht einfach. Es ist ein hoher finanzieller und emotionaler Einsatz erforderlich, damit der Start in Deutschland gelingt.“
  • <b>Marta Codeço im Labor des GFZ Potsdam. Im Hintergrund das Sekundärionen-Massenspektrometer (SIMS) </b><br><br>„Frauen in der Wissenschaft, das ist manchmal immer noch ein Abenteuer.“ Marta ist sehr zufrieden mit ihrer Doktorandenstelle in Deutschland. Dass es Frauen in der Wissenschaft nicht immer leicht haben, möchte sie dennoch noch einmal gesagt haben. „Ich glaube, dass es heute schon weniger üblich ist als früher, aber auch mir sind in meiner Laufbahn einige Leute mit Macho-Allüren über den Weg gelaufen, für die Frauen nichts in der Geologie verloren haben, insbesondere in Fachgebieten wie der geologischen Kartografie und in der Feldforschung.“ Foto: Goethe-Institut / Luís Bompastor
    Marta Codeço im Labor des GFZ Potsdam. Im Hintergrund das Sekundärionen-Massenspektrometer (SIMS)

    „Frauen in der Wissenschaft, das ist manchmal immer noch ein Abenteuer.“ Marta ist sehr zufrieden mit ihrer Doktorandenstelle in Deutschland. Dass es Frauen in der Wissenschaft nicht immer leicht haben, möchte sie dennoch noch einmal gesagt haben. „Ich glaube, dass es heute schon weniger üblich ist als früher, aber auch mir sind in meiner Laufbahn einige Leute mit Macho-Allüren über den Weg gelaufen, für die Frauen nichts in der Geologie verloren haben, insbesondere in Fachgebieten wie der geologischen Kartografie und in der Feldforschung.“
  • <b>João Xavier in der Torstraße, einer der lebhaftesten Straßen in Berlin-Mitte. In diesem Stadtviertel lebt er seit fünf Jahren.</b> <br><br>„Neben den Arbeitsbedingungen zählte für mich vor allem auch die Erfahrung, im Ausland zu arbeiten."In fünf Jahren Berufstätigkeit in Berlin hat João viel gelernt. „Berufserfahrung ist im Spielesektor sehr wichtig. Ich suche stets die Herausforderung, denn ich weiß, dass ich so am meisten lerne“, so João. Viel hat er auch über die Art des Arbeitens in Deutschland gelernt und kennt nun nicht nur die Vorteile, sondern auch die Schwächen des Arbeitsstils in seiner Wahlheimat, der sich mit dem der Portugiesen seiner Ansicht nach ergänzt: „Ideal ist eine Mischung aus Personen unterschiedlicher Herkunft.“ Foto: Goethe-Institut / Luís Bompastor
    João Xavier in der Torstraße, einer der lebhaftesten Straßen in Berlin-Mitte. In diesem Stadtviertel lebt er seit fünf Jahren.

    „Neben den Arbeitsbedingungen zählte für mich vor allem auch die Erfahrung, im Ausland zu arbeiten."In fünf Jahren Berufstätigkeit in Berlin hat João viel gelernt. „Berufserfahrung ist im Spielesektor sehr wichtig. Ich suche stets die Herausforderung, denn ich weiß, dass ich so am meisten lerne“, so João. Viel hat er auch über die Art des Arbeitens in Deutschland gelernt und kennt nun nicht nur die Vorteile, sondern auch die Schwächen des Arbeitsstils in seiner Wahlheimat, der sich mit dem der Portugiesen seiner Ansicht nach ergänzt: „Ideal ist eine Mischung aus Personen unterschiedlicher Herkunft.“
  • <b>Carolina Silva an einem ihrer Lieblingsorte in Berlin: auf dem Holzmarkt an der Spree. </b><br><br>„Es ist fast unmöglich, sich in Berlin zu langweilen.“ Klischees beiseite – was Berlin auszeichnet, ist für Carolina die Multikulturalität der Stadt „auf allen Ebenen“. Ihr fehlt jedoch die portugiesische Freundlichkeit – oder Empathie? „Portugiesen sind emotionaler und bringen sich persönlich viel stärker ein in das, was sie tun, als die Deutschen. Darüber muss ich immer als erstes lächeln, wenn ich wieder mal in Portugal bin.“ Foto: Goethe-Institut / Luís Bompastor
    Carolina Silva an einem ihrer Lieblingsorte in Berlin: auf dem Holzmarkt an der Spree.

    „Es ist fast unmöglich, sich in Berlin zu langweilen.“ Klischees beiseite – was Berlin auszeichnet, ist für Carolina die Multikulturalität der Stadt „auf allen Ebenen“. Ihr fehlt jedoch die portugiesische Freundlichkeit – oder Empathie? „Portugiesen sind emotionaler und bringen sich persönlich viel stärker ein in das, was sie tun, als die Deutschen. Darüber muss ich immer als erstes lächeln, wenn ich wieder mal in Portugal bin.“

Arbeit


Die Krise in Südwesteuropa

10 Jahre, die Europa veränderten © Goethe-Institut Brüssel

Video
10 Jahre, die Europa veränderten