Most Mechanics Are Crooks

Most Mechanics Are Crooks
© Most Mechanics Are Crooks


Künstlerkollektiv | Griechenland

Der Name „Most Mechanics Are Crooks” ist ein dadaistischer Googlismus: Die Suchmaschine schlägt vor, den Satzbeginn „Most Mechanics“ genau so fortzuführen, quasi als verbrauchsfertige Hymne an Gaunerei und Flunkern. Dabei ist Most Mechanics Are Crooks eine künstlerische und kuratorische Band, die mangelnde Ernsthaftigkeit als Instrument des progressiven Diskurses zurückerobern möchte und damit den Backlash eines neuen Glaubens an ontologische Wahrheiten, bedingungslose Empathie, entwaffnende Aufrichtigkeit und künstlerischen Humanismus hinterfragt. Most Mechanics Are Crooks ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit von Eva Giannakopoulou, Alexis Fidetzis, Panos Sklavenitis und Kostis Stafylakis. In den Jahren der sozialen und politischen Krise in Griechenland (2009-2019 bis heute) experimentierten die vier Künstler mit Unwirklichkeit, Hyperrealität, Ähnlichkeit, Überidentifikation, Geschichtenerzählern und Parafiktion, um die Normalisierung reaktionärer und neopatriotischer Narrative in Frage zu stellen.