Rayuela – Argentinisch-Deutsches Stadtschreiber-Projekt

Der Titel Rayuela referiert auf den gleichnamigen Roman (1963) von Julio Cortázar (1914–1984), der als einer der wichtigsten lateinamerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts betrachtet werden kann und im argentinischen Spanisch die gebräuchliche Bezeichnung für das Kinderspiel „Himmel und Hölle“ ist.

Die Rayuela-Autoren Ariel Magnus, María Sonia Cristoff und Rayk Wieland im Porträt Ein Beitrag der Deutschen Welle
Abspielen

Ein Beitrag der Deutschen Welle
Rayuela – heißt das argentinisch-deutsche Stadtschreiberprojekt, das von Mai bis Oktober 2010 fünf deutschsprachige Autoren und fünf argentinische Autoren auf Reisen ins jeweils andere Land schickte.

Alan Pauls © Axel Chaulet Alissa Walser © A. Buxhoeveden Ariel Magnus © Pablo Tapia Christoph Simon © Adrian Moser María Negroni © Jorge Ochoa
Rayk Wieland © Christoph Bigalke Pablo de Santis © Pablo de Santis María Sonia Cristoff © María Sonia Cristoff Ron Winkler © Christiane Wohlrab Ulf Stolterfoht © Ayse Yavas

Intention dieses literarischen Austausches war es, das andere Land, Argentinien bzw. Deutschland, seine Städte und Menschen, seine Kultur, Natur und Geschichte zu erfahren und zu reflektieren. Dokumentiert wurden zwei Literaturlandschaften, die möglicherweise nur in geografischer Hinsicht sehr weit auseinanderliegen und die Leser in neue „Erlebenswelten“ über die aktuell geschriebenen Texte mitnehmen.

Rayuela ist ein Kooperationsprojekt zwischen den fünf deutschsprachigen Literaturhäusern Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Stuttgart, Zürich, der Stiftung Pro Helvetia, Litrix.de und dem Goethe-Institut. Institutioneller Partner auf argentinischer Seite ist das Organisationskomitee des Ehrengastauftritts Argentiniens auf der Frankfurter Buchmesse 2010 (COFRA).