Max Horkheimer

Philosophie ist dazu da, daß man sich nicht dumm machen läßt.
Max Horkheimer: Vortrag über Schopenhauer und die Gesellschaft

  • Am 14. Februar 1895 als Sohn eines jüdischen Fabrikanten in Stuttgart geboren.
  • 1911 bricht er das Gymnasium ab und beginnt eine Handelslehre. 1919 holt er das Abitur nach.
  • 1919-22 Studium der Psychologie und Philosophie in München, Freiburg/Breisgau und Frankfurt/Main.
  • 1922 Promotion bei H. Cornelius in Frankfurt/Main über die Antinomie der teleologischen Urteilskraft. Beginn der Freundschaft mit Theodor W. Adorno.
  • 1923 Gemeinsam mit den Freunden F.J. Weil und F. Pollock gründet Horkheimer das Institut für Sozialforschung.
  • 1925 Habilitation mit der Schrift Kants Kritik der Urteilskraft als Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Philosophie.
  • 1930 Berufung zum Ordinarius für Sozialphilosophie an der Universität Frankfurt/Main.
  • Im selben Jahr wird Horkheimer Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt.
  • 1932 gibt Horkheimer die erste Nummer der „Zeitschrift für Sozialforschung“ als Organ des Instituts für Sozialforschung heraus. Die Zeitschrift erscheint bis 1941, zuletzt in New York.
  • 1933 wird nach der Machtergreifung Hitlers das Institut geschlossen. Horkheimer emigriert zunächst in die Schweiz, 1934 dann in die USA. Dort errichtet er an der Columbia University in New York das Institut für Sozialforschung neu.
  • 1943-44 leitet er als Direktor der wissenschaftlichen Abteilung des American Jewish Committee ein umfangreiches Forschungsprojekt zum Antisemitismus (Studies in Prejudice). 1949 Rückkehr nach Deutschland, Ordinarius für Sozialphilosophie in Frankfurt.
  • 1950 Wiedereröffnung des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt.
  • 1951-53 Rektor der Universität Frankfurt/Main, 1953 Auszeichnung mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt.
  • 1954-59 Gastprofessor an der Universität Chicago.
  • 1959 Emeritierung.
  • 1971 Lessing-Preis der Hansestadt Hamburg.
  • Am 7. Juli 1973 stirbt Horkheimer in Nürnberg.

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