Edmund Husserl

Philosophie und Poesie sind in ihrem innersten Ursprung miteinander verbunden und besitzen eine geheime Verwandtschaft in der Seele.
Edmund Husserl

  • Am 8. April 1859 geboren in Proßnitz (Prostejov, Mähren), als zweites von vier Kindern eines jüdischen Tuchhändlers.
  • 1876-78 Studium der Astronomie, Mathematik, Physik und Philosophie in Leipzig, Berlin und Wien.
  • 1882 Promotion in Wien (Mathematik).
  • 1883-86 Fortsetzung der philosophischen Studien in Wien bei Franz Brentano.
  • 1887 Habilitation mit einer Arbeit Über den Begriff der Zahl.
  • 1887 Privatdozent an der Universität Halle, ab 1894 Professor.
  • 1901-06 Außerordentlicher Professor in Göttingen, 1906-16 Ordinarius.
  • 1912 Gründung des Jahrbuchs für Philosophie und phänomenologische Forschung.
  • 1916 Berufung nach Freiburg/Br. als Nachfolger von Heinrich Rickert.
  • 1918/19 Gründung der Freiburger Phänomenologischen Gesellschaft
  • 1928 wird Husserl emeritiert, sein Nachfolger wird Martin Heidegger.
  • 1936 Beginn der politischen Repressalien durch die Nationalsozialisten, u.a. durch den Entzug seiner Lehrbefugnis, Verhinderung seiner Teilnahme am IX. Internationalen Kongreß für Philosophie in Paris (1937).
  • Husserl stirbt am 27. April 1938 nach langer Krankheit in Freiburg/Br.
  • 1938 Rettung des Nachlasses durch den Franziskanerpater H. L. Van Breda.

Bücher, über die man spricht

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