Italien – Deutschland: Vorurteile beeinträchtigen diese Liebesgeschichte, denn Stereotype und Verallgemeinerungen beherrschen das Meinungsbild der Zeitungen beider Länder. Schade, denn es gibt in Italien und Deutschland viel Neues zu entdecken. Man muss nur darüber berichten.
Aus diesem Grund startet das Goethe-Institut, offizielles Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland, in Zusammenarbeit mit vielen Partnern eine zweijährige Initiative, die sich insbesondere an Journalisten, Karikaturisten und Kolumnisten der beiden Länder richtet. Ziel ist es, Gemeinplätze abzubauen und stattdessen gegenseitige Neugier zu entfachen. Wetten, dass sich das lohnt?
Von Nord nach Süd treffen sich Journalisten, Schriftsteller, Kolumnisten und Wissenschaftler aus Deutschland und Italien, um das komplexe Deutsch-Italienische Verhältnis mit dem Publikum zu reflektieren und dabei die ersten Ergebnisse des Projekts „Va bene?!“ vorzustellen.
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Nach Zeitung und Radio ist nun das Fernsehen an der Reihe. Im Juli wird der Journalist Pietro Suber als Sonderkorrespondent in Deutschland sein, um dort einen Dokumentarfilm über ein den meisten noch unbekanntes Berlin zu drehen, in dem jedes dritte Kind unterhalb der Armutsgrenze lebt.
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Ein in Zusammenarbeit mit der
Süddeutschen Zeitung und dem
Corriere della Sera ausgeschriebener Reportage-Wettbewerb, der sich an junge deutsche und italienische Journalisten richtete. Die Jury-Entscheidung fiel am 27. April 2010 am Goethe-Institut Rom: Hier die Namen der Gewinner.
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Zwei ganz besondere Passagiere bereisen Europa gemeinsam im Zug – von Nord nach Süd, von Berlin nach Palermo: Mark Spörrle von der
ZEIT und Beppe Severgnini vom
Corriere della Sera. Ihre Mission: Zusammen das verborgene Deutschland und ein Italien jenseits des Tourismus zu entdecken.
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Zeitlupe „Drei schöne Dinge gibt es in Neapel: Die Sonne, das Meer und die sfogliatelle“. Aus dem Blickwinkel der Medien sieht es aber ganz anders aus: Müll, Mafia und Korruption sind die Schlagzeilen, die stets mit der Hauptstadt des ehemaligen Königsreich beider Sizilien in Verbindung gebracht werden.
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Typisch Deutsch? Typisch Italienisch?
Wir haben deutsche und italienische Journalisten und Schriftsteller gebeten, die Stereotype des eigenen Landes zu untersuchen und Klischees zu überspitzen, um sie damit hoffentlich zu überwinden. Über Kommentare und Reflektionen der Leser zu diesen Artikeln würden wir uns sehr freuen.
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Bruno Bozzetto und „Va bene?!“
Der Schöpfer des berühmten Signor Rossi hat für Va bene?! einen Film über deutsche und italienische Eigenarten und Stereotype produziert, vom Pünktlichkeitswahn zum „Hotel Mama“, von der Bürokratie bis zum Müll.
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Regisseur als Leidenschaft
Was passiert, wenn ein junger sizilianischer Regisseur für drei Wochen in den hohen Norden Deutschlands verpflanzt wird?
Das Goethe-Institut Palermo hat zusammen mit dem Italienischen Kulturinstitut in Hamburg einen Wettbewerb für junge Regisseure ausgeschrieben.
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Mit spitzer Feder
Zusammen mit dem Premio Satira Politica aus Forte dei Marmi und Caricatura – der Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof Kassel haben wir deutsche und italienische Karikaturisten gebeten, das komplexe Verhältnis zwischen beiden Ländern mit „spitzer Feder“ zu erfassen.
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Von der Rolle
Filme sind wirkmächtige Bildermaschinen, die die Wahrnehmung fremder Länder stark prägen. Internationale Workshops, filmhistorische Konferenzen und mehrere Filmreihen mit Filmen aus der Stummzeit bis zu neuesten Produktionen werden Gelegenheit bieten, dem wechselhaften Verhältnis zwischen Italien und Deutschland und ihrer gegenseitigen Wahrnehmung auf die Spur zu kommen.
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