Deutschland (2016)

no pain no game

Interaktive Ausstellung des Künstlerduos //////////fur////
16.3. – 26.6.2016

Teil der europaweiten SPIELTRIEB!-Initiative des Goethe-Instituts
Di 9 - 20 Uhr, Mi - Fr 9 - 17 Uhr, Sa / So 10 - 18 Uhr
Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
Ein Computerspiel, das Fehler mit echten Schmerzen bestraft. Das kleinste soziale Netzwerk der Welt. Kugeln, die sich wie von Geisterhand durch Gesang bewegen. Ein Flipper, den man auf Augenhöhe mit den stählernen Geschossen spielt. Die multisensorischen Artefakte von Volker Morawe und Tilman Reiff bilden einen Gegenentwurf zur massiv fortschreitenden Isolation der Nutzer elektronischer Endgeräte. no pain no game, die weltweit erste Einzelausstellung des Künstlerduos, präsentiert zehn ausgewählte Arbeiten, die auf unterschiedlichste Weise zur Interaktion einladen.



Das Kölner Künstlerduo //////////fur//// (V. Morawe, T. Reiff) bewegt sich mit seinen Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Spiel, Medienkritik und Unterhaltung. //////////fur//// wollen Kunst physisch erfahrbar machen – und zwar jenseits der Komfortzone. In der Ausstellung no pain no game ist u.a. der Klassiker des Duos zu sehen: die PainStation – eine interaktive Spielinstallation, die Retro-Computerspiel und physischen Schmerz vereint. Auch wenn die weiteren Exponate der Werkschau weniger drastische Empfindungen auslösen, haben sie gemeinsam, dass reine Betrachtung nicht ausreicht, um sie voll zu erfahren. Nur Besucher, die genug Mut aufbringen, verschmelzen für eine Zeit mit den Installationen. Erst im direkten Kontakt tritt oft auch der eingebaute Humor zutage, wenn sich nämlich auf den ersten Blick bekannt erscheinende Schnittstellen ganz anders verhalten als erwartet...

Bildergalerie
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Volker Morawe, 44, und Tilman Reiff, 43: der erste aus Bremen, im früheren Leben Weltraumelektroniker und Hitproduzent, der zweite aus München, Informatiker mit dem Schwerpunkt Interface-Design. Die beiden lernten sich 2001 an der Kunsthochschule für Medien in Köln kennen und erschaffen seitdem ungewöhnliche Installationen, die nicht nur zum Spielen einladen, sondern vor allem die Mechanismen der medialen Interaktion gegen den Strich bürsten.

Ihre Werke provozieren, begeistern und erzielen renommierte internationale Preise, darunter den Japan Media Arts Award, einen Ehrenpreis der Ars Electronica und den International Media Art Award des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Zu den internationalen Ausstellungsorten gehören das MOCA in Shanghai, die Art Cologne, das Yerba Center for the Arts in San Francisco, das MoMA in NewYork und viele andere.

Die Ausstellung no pain no game wurde von /////////fur//// im Auftrag des Goethe-Instituts entwickelt und ist als Teil der europaweiten SPIELTRIEB!-Initiative des Goethe-Instituts bis 2016 in zahlreichen Ländern zu sehen.

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