Jenny Erpenbeck

© Jenny Erpenbeck: Klucz do ogrodu Jenny Erpenbeck: Klucz do ogrodu
W.A.B., 2010
Übersetzung: Eliza Borg
ISBN 978-83-7414-752-1
Originaltitel: Heimsuchung
© Eichborn, Frankfurt am Main, Berlin, 2008

Ein Haus an einem märkischen See ist das Zentrum, fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute ranken sich darum. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Alle zusammen bilden eine Art kollektives literarisches Gedächtnis des letzten Jahrhunderts, geformt in einer Literatur, die nicht nur großartige Sätze und Bilder zu bieten hat, sondern die auch Wunden reißt, verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt.
(Klappentext)

© Jenny Erpenbeck: SłownikSłownik
Lizenzverlag: Czarne, 2008
Übersetzung: Renata Makarska
ISBN 978-83-89755-52-0
Originaltitel: Wörterbuch
© Eichborn, 2004

Jenny Erpenbecks Roman "Wörterbuch" basiert auf einem authentischen Fall: Während der Militärdiktatur in Argentinien wurde ein Mädchen von den Mördern ihrer Eltern großgezogen. Im Roman spielt die Handlung in einem totalitären Sonnenstaat und die Hauptfigur beginnt, die Bedeutung von Wörtern zu hinterfragen, wodurch sich Stück für Stück die wahre Geschichte ihres Lebens entfaltet.

Bücher, über die man spricht

Empfehlungen aus Mittelosteuropa zu neuer deutschsprachiger Belletristik und Sachliteratur: „Bücher, über die man spricht“ stellt zwei Mal im Jahr Neuerscheinungen vor und vermittelt aktuelle Tendenzen.