Glossar

Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

die Abendschule, die Abendschulen
Das sind Schulen für Erwachsene. Der Unterricht ist meistens am Abend und/oder am Samstag. Es gibt: Abendhauptschule, Abendrealschule, Abendgymnasium und verschiedene Abend-Fachschulen. Man kann damit einen (höheren) Schulabschluss bekommen oder sich für seinen Beruf besser qualifizieren. Staatliche Abendschulen kosten nichts.

die Ablehnung, die Ablehnungen
Bei einem Asylverfahren prüfen die Behörden, ob der Asylbewerber bleiben darf oder nicht. Wenn über das Asylverfahren negativ entschieden wird, bekommt der Asylbewerber eine Ablehnung. Er muss dann gegebenenfalls das Land verlassen. Bei einer Ablehnung kann man sich auch Hilfe bei einem Anwalt oder einer Beratungsstelle suchen und Einspruch gegen den Bescheid einlegen.

die Ablöse
Sie ziehen in eine Wohnung und dort sind noch Möbel vom Vormieter? Oft müssen Sie dafür etwas zahlen. Das ist die Ablöse. Normalerweise ist das für sehr große, schwere Möbel, zum Beispiel einen Schrank. Oder für Küchenmöbel wie Herd oder Kühlschrank.

das Abschiebehindernis, die Abschiebehindernisse
Das Abschiebehindernis ist ein wichtiger Grund, warum man einen Asylbewerber nicht zurück in sein Heimatland schicken kann. Ein Abschiebehindernis ist zum Beispiel eine schwere Krankheit oder Krieg im Heimatland.
das Heimatland, die Heimatländer: Das ist das Land, aus dem man ursprünglich kommt. Im Pass steht, aus welchem Land man kommt, also in welchem Land man geboren ist und welche Staatsbürgerschaft man hat.


die Abschiebung, die Abschiebungen
Wird negativ über einen Asylantrag entschieden, ist man verpflichtet, innerhalb der im Ablehnungsbescheid genannten Frist Deutschland zu verlassen. Kommt man dieser Pflicht nicht nach, wird die Ausreisepflicht mit Zwang durchgesetzt. Das bedeutet, dass man von der Polizei abgeholt und zurück in das Herkunftsland bzw. über die Grenze in ein anderes Land gebracht wird. Eine Abschiebung hat zur Folge, dass man bis zu fünfjährige Einreisesperren nach Deutschland bekommt.

der Abschluss, die Abschlüsse
Am Ende von einem Kurs, einer Ausbildung oder der Schule muss man eine Prüfung machen. Hat man die Prüfung bestanden, bekommt man einen Abschluss. In Deutschland gibt es verschiedene Abschlüsse. Abschlüsse braucht man, wenn man arbeiten oder studieren will. Aber nicht mit jedem Abschluss kann man jede Arbeit bekommen oder jedes Studium beginnen.
die Ausbildung, die Ausbildungen: Bei einer Ausbildung lernt man Wissen und Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich. Man kann eine Ausbildung an einer staatlichen Schule, einer Universität oder einem Unternehmen machen. Am Ende einer Ausbildung muss man eine Prüfung machen. Dann bekommt man einen Abschluss. Die Berufsausbildung ist eine bestimmte Art einer Ausbildung, in der man einen praktischen Beruf erlernt.


die Abschlussprüfung, die Abschlussprüfungen
Das ist eine Prüfung oder ein Test am Ende von einem Kurs oder einer Ausbildung. Am Ende vom Integrationskurs gibt es den „Deutschtest für Zuwanderer“. Die Teilnehmer im Integrationskurs müssen diese Abschlussprüfung machen. Weitere Informationen finden Sie beim BAMF.

der Allgemeinarzt/die Allgemeinärztin, die Allgemeinärzte
Ein Arzt für alle Krankheiten. Bei einer Krankheit geht man zuerst zu einem Allgemeinarzt. Wenn der Allgemeinarzt nicht helfen kann, schickt er Sie zum Facharzt, zu einem Spezialisten.

der Alphabetisierungskurs, die Alphabetisierungskurse
Das ist ein Kurs für Menschen, die nicht lesen oder schreiben können. Es gibt auch spezielle Integrationskurse mit Alphabetisierung. Dieser Integrationskurs heißt auch Alphabetisierungskurs und dauert meistens 960 Stunden.

die Anerkennung, die Anerkennungen
Bei einer positiven Entscheidung über den Asylantrag gibt es verschiedene Möglichkeiten, über die das BAMF entscheiden kann.
Wird dem Antragsteller die Flüchtlingseigenschaft zugesprochen oder eine Asylberechtigung anerkannt, bekommt er eine Aufenthaltserlaubnis. Diese ist zunächst auf drei Jahre befristet. Danach kann das Bundesamt die Erlaubnis erneut prüfen. Bei der erneuten Prüfung wird die Aufenthaltserlaubnis entweder zurückgenommen, oder es wird eine Niederlassungserlaubnis erteilt. Wer als subsidiär schutzberechtigt anerkannt wird, bekommt eine Aufenthaltserlaubnis, die zunächst ein Jahr gültig ist. Danach kann sie jeweils für zwei Jahre verlängert werden. Nach sieben Jahren kann unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden.
Wenn ein Abschiebungsverbot besteht, wird dem Antragsteller eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Diese ist mindestens ein Jahr gültig und kann danach wieder verlängert werden. Die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis ist unter denselben Voraussetzungen möglich wie beim subsidiären Schutz.
die Niederlassungserlaubnis, die Niederlassungserlaubnisse: Wenn man eine Niederlassungserlaubnis hat, darf man in Deutschland für unbefristete Zeit leben und arbeiten. Normalerweise bekommt man die Niederlassungserlaubnis, wenn man seit drei bzw. fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis hat und wenn man keine Sozialleistungen bekommt. Man muss auch über gute Deutschkenntnisse verfügen und darf keine Vorstrafen haben.
der subsidiäre Schutz: Subsidiären Schutz bekommt man, wenn man keine Asylberechtigung und keine Flüchtlingseigenschaft zugewiesen bekommt. Die Voraussetzung für den subsidiären Schutz ist, dass es stichhaltige Gründe für die Annahme gibt, dass im Heimatland ein ernsthafter Schaden droht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn im Herkunftsland die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe, Folter oder andere Bedrohung durch willkürliche Gewaltausübung zum Beispiel durch einen internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikt drohen. Subsidiär Schutzberechtigte bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung für zunächst ein Jahr.


die Anerkennung ausländischer Abschlüsse
In Deutschland darf man in vielen Berufen (zum Beispiel als Arzt oder Lehrer) nur mit einer bestimmten Qualifikation arbeiten. Man prüft bei der Anerkennung Ausbildung und Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten. Die Ausbildung ist bei der Anerkennung gleichwertig mit einer Ausbildung in Deutschland? Dann kann man mit dieser Qualifikation auch in Deutschland in diesem Beruf arbeiten. Informationen finden Sie beim BAMF und auf anerkennung-in-deutschland.de.

die Anhörung, die Anhörungen
Die Anhörung ist der wichtigste Termin im Asylverfahren. Sie ist die Grundlage für die Entscheidung über den Asylantrag. Zu der Anhörung muss der Antragsteller persönlich erscheinen. Die Anhörung ist nicht öffentlich. Es ist noch ein Entscheider vom BAMF anwesend, ein Dolmetscher und, wenn man möchte, ein Beistand. Dieser Beistand kann zum Beispiel ein Anwalt, ein Freund oder jemand von einer Beratungsstelle sein, aber niemand, der selbst im Asylverfahren ist. Der Beistand muss vorher beim BAMF angemeldet werden.
Bei der Anhörung erzählt der Antragsteller von seinem Verfolgungsschicksal, also warum er aus seinem Heimatland fliehen musste. Dabei ist vor allem wichtig, dass das persönliche Schicksal geschildert wird und nicht die allgemeine Situation im Herkunftsland. Wenn man Beweise hat (Zeitungsartikel, Fotos, sonstige Dokumente), sollte man sie auf jeden Fall zeigen.
der Entscheider, die Entscheider: Ein Entscheider ist ein Mitarbeiter des BAMF, der im Asyl- und Ausländerrecht geschult ist. Er überprüft, ob der Asylbewerber die bestimmten Voraussetzungen für die Anerkennung als Asylberechtigter erfüllt.
Es gibt die Möglichkeit, um einen bestimmten Entscheider zu bitten, wenn es zum Beispiel um geschlechtsspezifische Verfolgung, unbegleitete Minderjährige, Traumata etc. geht. Frauen können dann beispielsweise beantragen, von einer weiblichen Person interviewt zu werden.


die Anschlussgebühr, die Anschlussgebühren
Diesen Preis muss man nur einmal am Anfang zahlen. Dann kann man telefonieren.

der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin, die Ansprechpartner
Bei Fragen und Problemen kann man sich an einen Ansprechpartner wenden. Der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin hilft einem bei verschiedenen Fragen oder Problemen. Meistens bekommt man einen bestimmten Ansprechpartner zugeteilt.

die Arbeitsagentur, die Arbeitsagenturen
Hier hilft man Ihnen, eine passende Arbeit zu finden. Man bekommt hier Stellenangebote aus allen Bereichen. Manchmal bekommt man finanzielle Hilfe, zum Beispiel bei den Kosten für Bewerbungsunterlagen.
die Bewerbungsunterlagen: Dazu gehören: das Anschreiben, also ein Brief an die Firma. Da steht, warum Sie die Stelle wollen und warum Sie zu der Stelle passen. Dann: ein Foto, Ihr Lebenslauf (eine Tabelle mit Ihren Ausbildungen) und Ihre Zeugnisse.
Eine Arbeitsagentur gibt es in jeder Stadt. Die Adresse Ihrer Arbeitsagentur finden Sie auf www.arbeitsagentur.de.

der Arbeitgeber, die Arbeitgeber
Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.

der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer
Sie arbeiten für eine Firma und sind dort angestellt? Dann sind Sie der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.

die Arbeitnehmervertretung, die Arbeitnehmervertretungen
Die Arbeitnehmervertretung steht für die Interessen der Arbeitnehmer
der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer: Sie arbeiten für eine Firma und sind dort angestellt? Dann sind Sie der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.
in einer Firma. Es gibt Probleme mit dem Arbeitgeber?
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
Dann finden Sie bei der Arbeitnehmervertretung Hilfe. Sie vermittelt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Es gibt den Betriebsrat oder den Personalrat. Jede größere Firma hat z. B. einen Betriebsrat. Außerhalb einer Firma gibt es noch die Gewerkschaften.
die Gewerkschaft, die Gewerkschaften: Das sind Organisationen für die Interessen von Arbeitnehmern.


die Arbeitserlaubnis
Auch Arbeitsgenehmigung. Sie möchten in Deutschland arbeiten und kommen nicht aus einem Land der Europäischen Union (EU)? Dann brauchen Sie eine Arbeitserlaubnis. Bürger aus den EU-Staaten Rumänien und Bulgarien brauchen bis Ende 2013 auch eine Arbeitserlaubnis, danach nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur.

die Arbeitsgenehmigung, die Arbeitsgenehmigungen
Auch Arbeitserlaubnis. Sie möchten in Deutschland arbeiten und kommen nicht aus einem Land der Europäischen Union (EU)? Dann brauchen Sie eine Arbeitserlaubnis. Bürger aus den EU-Staaten Rumänien und Bulgarien brauchen bis Ende 2013 auch eine Arbeitserlaubnis, danach nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur.

die Arbeitslosenversicherung, die Arbeitslosenversicherungen
Wenn ein Arbeitnehmer
der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer: Sie arbeiten für eine Firma und sind dort angestellt? Dann sind Sie der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.
arbeitslos wird, zahlt diese Versicherung
die Versicherung, die Versicherungen: Man bezahlt jeden Monat oder jedes Jahr für eine bestimmte Situation Geld an die Versicherung. Damit ist man für diese Situation versichert. Zum Beispiel Krankheit: Sie zahlen jeden Monat Geld in die Krankenversicherung. Dann werden Sie krank und müssen zum Arzt. In dieser Situation zahlt die Krankenversicherung für den Arzt und nicht Sie selbst.
ein Jahr lang einen Teil von seinem Gehalt/Lohn.
das Gehalt, die Gehälter: Das ist das Geld, das Sie als Angestellter mit einer festen Arbeitsstelle jeden Monat bekommen. Den Lohn bekommen Sie auch, wenn Sie krank sind oder Urlaub haben. Brutto ist der gesamte Lohn. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
der Lohn, die Löhne: Das ist das Geld, das Sie als Arbeiter mit einer festen Arbeitsstelle jeden Monat bekommen. Den Lohn bekommen Sie auch, wenn Sie krank sind oder Urlaub haben. Brutto ist der gesamte Lohn. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
Alle Arbeitnehmer haben automatisch eine Arbeitslosenversicherung. Sie teilen sich die Kosten mit dem Arbeitgeber.

die Arbeitsunfähigkeit
Man kann nicht arbeiten. Zum Beispiel bei Krankheit oder nach einem Unfall.

das Arbeitsverbot, die Arbeitsverbote
Arbeitsverbot heißt, dass man für eine bestimmte Zeit nicht arbeiten darf. Dies steht im Aufenthaltspapier (z.B. der Aufenthaltsgestattung oder Duldung).
die Aufenthaltsgestattung, die Aufenthaltsgestattungen: Die Aufenthaltsgestattung bescheinigt dem Antragsteller, dass er sich für die Dauer des Asylverfahrens legal in Deutschland aufhält. Die Aufenthaltsgestattung ist kein Aufenthaltstitel und keine Aufenthaltserlaubnis. Es gibt im Vergleich dazu Einschränkungen.
die Duldung, die Duldungen: Die Duldung ist eine Bescheinigung darüber, dass ein Flüchtling kein Aufenthaltsrecht bekommen hat, aber vorerst nicht abgeschoben werden kann. Eine Duldung bekommt man, wenn man Deutschland eigentlich verlassen muss, aber bestimmte Gründe vorerst dagegen sprechen. Das passiert zum Beispiel, wenn der Pass fehlt, wenn man krank ist oder wenn man in ein Kriegsgebiet zurückreisen muss. Die Abschiebung kann dann zu einem späteren Zeitpunkt vollzogen werden, wenn die Gründe für die Duldung wegfallen.


der Arbeitsvertrag, die Arbeitsverträge
Bei einer festen Arbeitsstelle bekommen Sie einen Arbeitsvertrag. Dort stehen alle Regeln für Ihre Arbeit. Zum Beispiel: Was müssen Sie in der Arbeit alles machen? Wie viel Gehalt/Lohn bekommen Sie? Wie viele Stunden pro Woche müssen Sie arbeiten? Wie viel Urlaub haben Sie? Sie und der Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
unterschreiben den Vertrag.

das Asyl, die Asyle
Asyl ist die zeitweise Aufnahme und der Schutz von verfolgten Personen.

der Asylantrag, die Asylanträge
Wenn man als Ausländer Schutz in Deutschland sucht, muss man einen Asylantrag stellen. Diesen Antrag kann man nur stellen, wenn man sich schon in Deutschland befindet. Der Asylantrag muss in einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) persönlich gestellt werden. Es werden einige Fragen gestellt, unter anderem zum Reiseweg. Über die Fluchtgründe wird dabei aber noch nicht gesprochen, dafür gibt es die Anhörung. Nach der Anhörung prüft das BAMF den Antrag und entscheidet dann, ob der Flüchtling anerkannt wird oder nicht. In Ausnahmefällen kann der Asylantrag auch schriftlich gestellt werden.
die Anhörung, die Anhörungen: Die Anhörung ist der wichtigste Termin im Asylverfahren. Sie ist die Grundlage für die Entscheidung über den Asylantrag. Zu der Anhörung muss der Antragsteller persönlich erscheinen. Die Anhörung ist nicht öffentlich. Es ist noch ein Entscheider vom BAMF anwesend, ein Dolmetscher und, wenn man möchte, ein Beistand. Dieser Beistand kann zum Beispiel ein Anwalt, ein Freund oder jemand von einer Beratungsstelle sein, aber niemand, der selbst im Asylverfahren ist. Der Beistand muss vorher beim BAMF angemeldet werden.
Bei der Anhörung erzählt der Antragsteller von seinem Verfolgungsschicksal, also warum er aus seinem Heimatland fliehen musste. Dabei ist vor allem wichtig, dass das persönliche Schicksal geschildert wird und nicht die allgemeine Situation im Herkunftsland. Wenn man Beweise hat (Zeitungsartikel, Fotos, sonstige Dokumente), sollte man sie auf jeden Fall zeigen.
der Flüchtling, die Flüchtlinge: Ein Flüchtling im rechtlichen Sinn ist jemand, der sich aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe außerhalb seines Herkunftslandes befindet, dessen Schutz er nicht in Anspruch nehmen kann oder will. Umgangssprachlich wird in Deutschland aber jeder Asylantragsteller Flüchtling genannt.


der Asylberechtigte, die Asylberechtigten
Ein Asylberechtigter wurde im Asylverfahren vom BAMF anerkannt. Als Asylberechtigter bekommt man zunächst eine Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre.

der Asylbescheid, die Asylbescheide
Im Asylbescheid steht die Entscheidung über den Asylantrag. Der Aufenthaltsstatus ist also im Asylbescheid geklärt. Die Entscheidung ist in der Muttersprache des Antragstellers abgedruckt, die Begründung auf Deutsch.

der Asylbewerber, die Asylbewerber
Ein Asylbewerber ist jemand, der einen Asylantrag gestellt hat.

das Asylverfahren, die Asylverfahren
Im Asylverfahren wird der Asylantrag geprüft. Das heißt, es wird bewertet, ob die Voraussetzungen für einen Aufenthaltsstatus vorliegen und ob der Antragsteller gegebenenfalls wieder zurück in das Herkunftsland reisen kann.
das Herkunftsland, die Herkunftsländer: Das ist das Land, aus dem man ursprünglich kommt. Im Pass steht, aus welchem Land man kommt, also in welchem Land man geboren ist und welche Staatsbürgerschaft man hat.


die Ausreise, die Ausreise
Ausreise bedeutete, dass man das Land verlässt, in dem man sich befindet. Manchmal ist die Ausreise erzwungen. Das heißt, man verlässt das Land nicht freiwillig. Eine erzwungene Ausreise ist zum Beispiel die Abschiebung.

das Attest, die Atteste
Sie sind krank und können nicht arbeiten? Dann brauchen Sie meistens ein Attest für den Arbeitgeber. Das ist ein Stück Papier vom Arzt. Darauf steht, dass Sie krank sind und nicht arbeiten können. Auch Kinder brauchen manchmal ein Attest für die Schule.

die Aufenthaltserlaubnis, die Aufenthaltserlaubnisse
Mit einer Aufenthaltserlaubnis dürfen Antragsteller für eine bestimmte Zeit in Deutschland bleiben. Je nachdem welcher Schutzstatus dem Antragsteller anerkannt wurde, unterscheidet sich dabei die zeitliche Gültigkeit der Aufenthaltserlaubnis. Eine Aufenthaltserlaubnis bekommt man zum Beispiel, wenn man eine Anerkennung als Asylberechtigter erhält oder die Flüchtlingseigenschaft zugesprochen wurde. Diese gilt dann für drei Jahre. Als subsidiär Schutzberechtigter erhält man eine Aufenthaltserlaubnis für zunächst ein Jahr. Dies gilt auch, wenn ein Abschiebungsverbot festgestellt wurde. Mit einer Aufenthaltserlaubnis hat man verschiedene Rechte und Pflichten.
die Anerkennung, die Anerkennungen: Bei einer positiven Entscheidung über den Asylantrag gibt es verschiedene Möglichkeiten, über die das BAMF entscheiden kann.
Wird dem Antragsteller die Flüchtlingseigenschaft zugesprochen oder eine Asylberechtigung anerkannt, bekommt er eine Aufenthaltserlaubnis. Diese ist zunächst auf drei Jahre befristet. Danach kann das Bundesamt die Erlaubnis erneut prüfen. Bei der erneuten Prüfung wird die Aufenthaltserlaubnis entweder zurückgenommen, oder es wird eine Niederlassungserlaubnis erteilt. Wer als subsidiär schutzberechtigt anerkannt wird, bekommt eine Aufenthaltserlaubnis, die zunächst ein Jahr gültig ist. Danach kann sie jeweils für zwei Jahre verlängert werden. Nach sieben Jahren kann unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden.
Wenn ein Abschiebungsverbot besteht, wird dem Antragsteller eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Diese ist mindestens ein Jahr gültig und kann danach wieder verlängert werden. Die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis ist unter denselben Voraussetzungen möglich wie beim subsidiären Schutz.
der Asylberechtigte, die Asylberechtigten: Ein Asylberechtigter wurde im Asylverfahren vom BAMF anerkannt. Als Asylberechtigter bekommt man zunächst eine Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre.


die Aufenthaltsgestattung, die Aufenthaltsgestattungen
Die Aufenthaltsgestattung bescheinigt dem Antragsteller, dass er sich für die Dauer des Asylverfahrens legal in Deutschland aufhält. Die Aufenthaltsgestattung ist kein Aufenthaltstitel und keine Aufenthaltserlaubnis. Es gibt im Vergleich dazu Einschränkungen.

der Aufenthaltstitel, die Aufenthaltstitel
Im Aufenthaltstitel steht zum Beispiel, wie lange Sie in Deutschland bleiben dürfen oder ob Sie in Deutschland arbeiten dürfen. Mit einem Aufenthaltstitel sind Sie legal in Deutschland. Sie bekommen ihn zum Beispiel in Form eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis.

der Aufenthaltsstatus
Der Aufenthaltsstatus regelt zum Beispiel, wie lange Sie in Deutschland bleiben dürfen oder ob Sie in Deutschland arbeiten dürfen. Wenn Sie einen Aufenthaltsstatus haben, sind Sie legal in Deutschland.

die Aufnahmeeinrichtung, die Aufnahmeeinrichtungen
siehe Erstaufnahmeeinrichtung

Die Aufnahmeeinrichtung (auch: Flüchtlingsunterkunft) ist der Ort, an dem Flüchtlinge zuerst untergebracht werden. Aufnahmeeinrichtungen können ganz unterschiedlich sein.

Normalerweise sind diese Unterkünfte für mehrere Personen zusammen. Dort muss man sich ein Zimmer teilen. Manchmal bekommt man auch eine Wohnung.
die Erstaufnahmeeinrichtung, die Erstaufnahmeeinrichtungen: Jedes der 16 Bundesländer in Deutschland hat eine oder mehrere Erstaufnahmeeinrichtungen. Dort werden Menschen untergebracht und versorgt, die neu nach Deutschland gekommen sind und hier einen Asylantrag stellen möchten (außer minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge). Diese Unterbringung ist nicht freiwillig. In den Erstaufnahmeeinrichtungen wird man zuerst registriert, das heißt, die Personalien werden aufgenommen. Dies ist aber noch nicht die Asylantragstellung.


die Ausbildung, die Ausbildungen
Bei einer Ausbildung lernt man Wissen und Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich. Man kann eine Ausbildung an einer staatlichen Schule, einer Universität oder einem Unternehmen machen. Am Ende einer Ausbildung muss man eine Prüfung machen. Dann bekommt man einen Abschluss. Die Berufsausbildung ist eine bestimmte Art einer Ausbildung, in der man einen praktischen Beruf erlernt.

das Ausländeramt, die Ausländerämter
Auch Ausländerbehörde. Hier gehen Sie hin, wenn Sie neu in Deutschland sind. Aber auch, wenn Ihr Visum
das Visum, die Visa: Mit einem Visum dürfen Sie in ein anderes Land einreisen. Ein Visum können Sie bei der Botschaft des anderen Landes bekommen.
bald endet und Sie eine Verlängerung brauchen. Im Rathaus in Ihrer Stadt kann man Ihnen sagen, wo das Ausländeramt ist.

die Ausländerbehörde, die Ausländerbehörden
Auch Ausländeramt. Hier gehen Sie hin, wenn Sie neu in Deutschland sind. Aber auch, wenn Ihr Visum bald endet und Sie eine Verlängerung wollen. Im Rathaus in Ihrer Stadt kann man Ihnen sagen, wo das Ausländeramt ist.

das Auswärtige Amt
Auch Außenministerium. Das Auswärtige Amt ist ein Teil der deutschen Regierung. Seine Aufgabe ist die deutsche Außen- und Europapolitik. Es hat Kontakte zu anderen Staaten und internationalen Organisationen. Beim Auswärtigen Amt bekommen Sie auch Informationen zur Einreise nach Deutschland.

der Ausweis, die Ausweise
Dieses Dokument bestätigt Ihre Identität. Beispiele für Ausweise sind der Personalausweis oder der Pass. Aber auch ein Führerschein
der Führerschein, die Führerscheine: Sie fahren ein Auto, einen Lastwagen oder ein Motorrad? Dann brauchen Sie einen Führerschein. In diesem Dokument steht, dass Sie Auto, Lastwagen oder Motorrad fahren dürfen.
ist ein Ausweis.



B

der Bankeinzug
Sie kaufen etwas mit Bankeinzug: der Verkäufer kann den Betrag von Ihrem Konto abbuchen. Das heißt, Sie erlauben ihm, das Geld von Ihrem Konto zu nehmen. Ist das Konto bei einer Bank in Deutschland, kostet das keine Gebühren. Per Bankeinzug kann man bei Bestellungen im Internet bezahlen, aber auch Versicherungen und monatliche Beträge (Strom/Gas, Telefon/Internet). Hier erlauben Sie der Versicherung oder einer Firma, dass sie das Geld jeden Monat von Ihrem Konto abbucht.

der Benutzername, die Benutzernamen
Das ist ein Name für die Anmeldung auf einer Internetseite oder auf einem Computer.

die Behörde, die Behörden
Eine Behörde ist eine staatliche Institution und erfüllt die Aufgaben, die das Gesetz vorsieht. Sie dient also dazu, den Staat zu verwalten.

das Bargeld
Geldscheine und Münzen sind Bargeld. Damit können Sie überall bezahlen.

die Beglaubigung, beglaubigen
Eine offizielle Instanz prüft Dokumente und erklärt mit einem Stempel, dass sie echt sind.

die Beratung
Bei einer Beratung bekommen Sie Hilfe von Experten bei vielen Fragen. Genauere Informationen finden Sie in der Rubrik „Hilfe finden“.

der Bereitschaftsdienst, die Bereitschaftsdienste, der ärztliche Bereitschaftsdienst
Sie brauchen einen Arzt und es ist Abend, Nacht oder Wochenende? Dann können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. Die Telefonnummer ist überall in Deutschland 116117.
In Notfällen rufen Sie nicht den Bereitschaftsdienst, sondern den Rettungsdienst, die Telefonnummer für ganz Deutschland ist 112.

die Berufsausbildung
Hier lernt man einen Beruf. Die Berufsausbildung hat meistens zwei Teile: Die Berufsschule
die Berufsschule, die Berufsschulen: Die Berufsschule ist Teil von einer Berufsausbildung. Hier lernt man fachliche Inhalte für den Beruf, aber auch Inhalte aus anderen Bereichen. Man hat 8 bis 12 Unterrichtsstunden pro Woche. Die anderen Tage arbeitet man in einer Firma. Oder man hat Blockunterricht: Man ist ein paar Wochen in der Berufsschule, dann arbeitet man wieder ein paar Wochen in der Firma. Für manche Berufe geht man erst ein Jahr in eine Berufsschule und sucht dann einen Ausbildungsplatz in einer Firma. Die Berufsschule kostet nichts. Wie in einer normalen Schule bezahlt man nur das Material.
und die Arbeit in einer Firma. Eine Berufsausbildung dauert meistens zwischen 2 und 3,5 Jahren. Das kommt auf den Beruf an, aber auch auf den Schulabschluss. Mit dem Abitur ist die Ausbildungszeit oft kürzer.

das Berufsinformationszentrum (BIZ)
Mitarbeiter beraten Sie hier über alle Fragen rund um das Thema Beruf. Ein BIZ in Ihrer Nähe finden Sie auf der Internetseite der Arbeitsagentur, oben rechts bei „Adressenliste“.

die Berufsoberschule, die Berufsoberschulen
Hier kann man einen höheren Schulabschluss machen. Man kann auf eine Berufsoberschule gehen, wenn man eine Berufsausbildung gemacht hat.

die Berufsschule, die Berufsschulen
Die Berufsschule ist Teil von einer Berufsausbildung.
die Berufsausbildung: Hier lernt man einen Beruf. Die Berufsausbildung hat meistens zwei Teile: Die Berufsschule und die Arbeit in einer Firma. Eine Berufsausbildung dauert meistens zwischen 2 und 3,5 Jahren. Das kommt auf den Beruf an, aber auch auf den Schulabschluss. Mit dem Abitur ist die Ausbildungszeit oft kürzer.
Hier lernt man fachliche Inhalte für den Beruf, aber auch Inhalte aus anderen Bereichen. Man hat 8 bis 12 Unterrichtsstunden pro Woche. Die anderen Tage arbeitet man in einer Firma. Oder man hat Blockunterricht: Man ist ein paar Wochen in der Berufsschule, dann arbeitet man wieder ein paar Wochen in der Firma. Für manche Berufe geht man erst ein Jahr in eine Berufsschule und sucht dann einen Ausbildungsplatz in einer Firma. Die Berufsschule kostet nichts. Wie in einer normalen Schule bezahlt man nur das Material.

die Bewerbung, die Bewerbungen
Sie möchten eine Arbeitsstelle in einer Firma bekommen? Dann müssen Sie eine Bewerbung schreiben: Das sind normalerweise ein Brief (das „Anschreiben“), ein Lebenslauf mit Foto und Ihre Zeugnisse.
das Zeugnis, die Zeugnisse: Ein Zeugnis ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen, wenn Sie eine Arbeitsstelle suchen. Es gibt Arbeitszeugnisse: Darin steht etwas über Ihre letzte Arbeit. Und es gibt Schul- und Hochschulzeugnisse: offizielle Dokumente von Ihrer Schule oder Hochschule. Zeugnisse aus Ihrem Heimatland müssen Sie übersetzen und beglaubigen lassen.
Der zweite Teil von einer Bewerbung ist das Vorstellungsgespräch:
das Vorstellungsgespräch, die Vorstellungsgespräche: Sie haben sich auf eine Stelle beworben? Der Arbeitgeber findet Ihre Bewerbung interessant? Dann möchte er Sie kennenlernen und mehr über Sie wissen. Er lädt Sie zu einem Gespräch ein. Das ist das Vorstellungsgespräch. Allgemeine Informationen über ein Vorstellungsgespräch bekommen Sie in der Arbeitsagentur/beim Job-Center.
Eine Einladung beim Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
, wenn die schriftliche Bewerbung gut war. Weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur.

die Bewerbungsunterlagen
Dazu gehören: das Anschreiben, also ein Brief an die Firma. Da steht, warum Sie die Stelle wollen und warum Sie zu der Stelle passen. Dann: ein Foto, Ihr Lebenslauf (eine Tabelle mit Ihren Ausbildungen) und Ihre Zeugnisse.
das Zeugnis, die Zeugnisse: Ein Zeugnis ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen, wenn Sie eine Arbeitsstelle suchen. Es gibt Arbeitszeugnisse: Darin steht etwas über Ihre letzte Arbeit. Und es gibt Schul- und Hochschulzeugnisse: offizielle Dokumente von Ihrer Schule oder Hochschule. Zeugnisse aus Ihrem Heimatland müssen Sie übersetzen und beglaubigen lassen.


die Botschaft, die Botschaften
Eine Botschaft ist wie ein Konsulat. Es ist die Vertretung eines Landes in einem anderen Land. Informationen über die Deutsche Botschaft finden Sie auf www.diplo.de.

die Broschüre, die Broschüren
Informationen zum Mitnehmen.

das Bundesland, die Bundesländer
16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.

der Bundestag
Der Bundestag ist das deutsche Parlament. Welche Parteien
die Partei, die Parteien: Eine politische Partei ist eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Wünschen und Zielen. Eine Partei will für einen Staat Entscheidungen treffen oder beeinflussen.
sind im Parlament? Das entscheiden die Menschen bei den Wahlen.

brutto
Brutto ist der gesamte Lohn/das gesamte Gehalt. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.

das Bußgeld, die Bußgelder
Sie gehen zu Fuß über eine rote Ampel? Sie fahren mit dem Fahrrad auf dem Gehweg? Sie haben Alkohol getrunken und fahren dann Auto? Wenn die Polizei das sieht, müssen Sie ein Bußgeld bezahlen. Manchmal sind das nur 5 bis 10 Euro. Manchmal aber auch viel mehr. Manchmal müssen Sie sogar Ihren Führerschein
der Führerschein, die Führerscheine: Sie fahren ein Auto, einen Lastwagen oder ein Motorrad? Dann brauchen Sie einen Führerschein. In diesem Dokument steht, dass Sie Auto, Lastwagen oder Motorrad fahren dürfen.
abgeben. Das heißt, Sie dürfen für einige Zeit nicht mehr Auto fahren.



D

der Dauerauftrag, die Daueraufträge
Ein Dauerauftrag ist eine besondere Form von Überweisung.
die Überweisung, die Überweisungen: Die Bank schickt Geld von einem Konto auf ein anderes Konto. Zum Beispiel bei der Miete für die Wohnung: Das Geld soll direkt von Ihrem Konto auf das Konto vom Vermieter gehen. Das sagen Sie der Bank und die Bank schickt das Geld auf das Konto von Ihrem Vermieter.
Oft zahlt man die Miete per Dauerauftrag: Man legt das Datum der Überweisung fest (zum Beispiel am ersten Tag in einem Monat) und gibt die Kontonummer des Vermieters an. Dann überweist die Bank die Miete automatisch jeden Monat am gleichen Tag an den Vermieter.

die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang/TestDaF
Für ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule
die Fachhochschule, die Fachhochschulen: Wie eine Universität, aber eher praktisch orientiert. Es gibt Fachhochschulen für Ingenieurwissenschaft, Wirtschaft, Sozialpädagogik und künstlerische Berufe. Für ein Studium an einer Fachhochschule braucht man normalerweise das Abitur oder das Fachabitur.
müssen Sie normalerweise sehr gut Deutsch können und eine dieser Prüfungen machen. Oft können Sie diese Prüfung auch schon in Ihrem Heimatland machen. Weitere Informationen finden Sie auf www.dsh-germany.com, www.dsh-termin.de und www.testdaf.de.

der Deutschtest für Zuwanderer
Das ist die Abschlussprüfung im Integrationskurs. Sie machen die Prüfung am Ende vom Integrationskurs. Sie können dann Deutsch auf dem Niveau A2 oder B1.

das duale System
In Deutschland gibt es bei der Berufsausbildung das duale System. Die Berufsausbildung hat also 2 Teile: den praktischen und den theoretischen Teil. Den praktischen Teil lernt man direkt in einer Firma. Man arbeitet dort als Auszubildender und bekommt ein geringes Gehalt/einen geringen Lohn. Für den theoretischen Teil geht man in die Berufsschule.

das Dublin-Verfahren
Durch das sogenannte Dublin-Verfahren wird festgestellt, welcher Staat zuständig für die Prüfung des Asylantrags ist. Dafür spielt vor allem der Reiseweg eine Rolle. Wichtig ist, ob man schon in einem anderen Staat Fingerabdrücke abgegeben hat oder sogar schon einen Asylantrag gestellt hat. Dann ist nach Dublin III nämlich dieser Staat zuständig und der Asylantrag wird nur in diesem Staat geprüft. Das heißt, der Antragsteller muss dann wieder zurück in den zuständigen Staat. Zum Dublin-System gehören alle EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen, Island und die Schweiz.
der Asylantrag, die Asylanträge: Wenn man als Ausländer Schutz in Deutschland sucht, muss man einen Asylantrag stellen. Diesen Antrag kann man nur stellen, wenn man sich schon in Deutschland befindet. Der Asylantrag muss in einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) persönlich gestellt werden. Es werden einige Fragen gestellt, unter anderem zum Reiseweg. Über die Fluchtgründe wird dabei aber noch nicht gesprochen, dafür gibt es die Anhörung. Nach der Anhörung prüft das BAMF den Antrag und entscheidet dann, ob der Flüchtling anerkannt wird oder nicht. In Ausnahmefällen kann der Asylantrag auch schriftlich gestellt werden.


die Duldung, die Duldungen
Die Duldung ist eine Bescheinigung darüber, dass ein Flüchtling kein Aufenthaltsrecht bekommen hat, aber vorerst nicht abgeschoben werden kann. Eine Duldung bekommt man, wenn man Deutschland eigentlich verlassen muss, aber bestimmte Gründe vorerst dagegen sprechen. Das passiert zum Beispiel, wenn der Pass fehlt, wenn man krank ist oder wenn man in ein Kriegsgebiet zurückreisen muss. Die Abschiebung kann dann zu einem späteren Zeitpunkt vollzogen werden, wenn die Gründe für die Duldung wegfallen.
die Abschiebung, die Abschiebungen: Wird negativ über einen Asylantrag entschieden, ist man verpflichtet, innerhalb der im Ablehnungsbescheid genannten Frist Deutschland zu verlassen. Kommt man dieser Pflicht nicht nach, wird die Ausreisepflicht mit Zwang durchgesetzt. Das bedeutet, dass man von der Polizei abgeholt und zurück in das Herkunftsland bzw. über die Grenze in ein anderes Land gebracht wird. Eine Abschiebung hat zur Folge, dass man bis zu fünfjährige Einreisesperren nach Deutschland bekommt.




E

die EC-Karte, die EC-Karten
Eine EC-Karte bekommt man, wenn man ein Konto bei einer Bank oder Sparkasse
die Sparkasse, die Sparkassen: Das ist wie eine Bank. Aber sie ist nicht privat, sondern Teil von einer Gemeinde oder einer Stadt.
hat. Die Buchstaben EC bedeuten „electronic cash“. Mit der EC-Karte kann man also elektronisch bezahlen, zum Beispiel in vielen Supermärkten, Kaufhäusern und Fachgeschäften. Kleinere Geschäfte (Bäckerei, Fleischerei, mobile Händler) nehmen nur Bargeld.
das Bargeld: Geldscheine und Münzen sind Bargeld, damit können Sie überall bezahlen.
Mit der EC-Karte bekommt man auch Geld am Geldautomaten.

die Eheberatung, die Eheberatungen
Bei Problemen in der Ehe kann man zu einer Ehe- und Familienberatungsstelle gehen. Dort bekommt man Hilfe. Ein Berater, meist ein Psychologe oder eine Psychologin, spricht mit den Ehepartnern. Man versucht gemeinsam, den Grund für das Problem zu finden und es zu lösen.

die Eheurkunde, die Eheurkunden
Sie haben geheiratet? Dann bekommen Sie ein Dokument im Standesamt:
das Standesamt, die Standesämter: Sie möchten heiraten? Sie bekommen ein Kind? Sie möchten sich scheiden lassen? Dann müssen Sie zum Standesamt in Ihrer Stadt.
Das ist die Eheurkunde. Ein anderes Wort für „Eheurkunde“ ist „Heiratsurkunde“.

die Einbürgerung, einbürgern
Man bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit.

die Einrichtung, die Einrichtungen
Asylbewerber werden spätestens nach sechs Monaten einer Kommune des Bundeslandes zugeteilt, in dem sie in der Erstaufnahmeeinrichtung gewohnt haben. Dort wohnt man dann in einem Haus mit anderen Asylbewerbern. Manchmal bekommt man aber auch eine Wohnung zugeteilt. Dort bleibt man bis zum Ende des Asylverfahrens. Man darf nämlich noch nicht selbst entscheiden, wo man in Deutschland wohnen will.
der Asylbewerber, die Asylbewerber: Ein Asylbewerber ist jemand, der einen Asylantrag gestellt hat.
das Asylverfahren, die Asylverfahren: Im Asylverfahren wird der Asylantrag geprüft. Das heißt, es wird bewertet, ob die Voraussetzungen für einen Aufenthaltsstatus vorliegen und ob der Antragsteller gegebenenfalls wieder zurück in das Herkunftsland reisen kann.


der Einstufungstest, die Einstufungstests
Das ist ein Test vor einem Kurs. Die Schule kann sehen, wie gut Sie sind. Sie machen diesen Test vor dem Integrationskurs. Die Sprachschule testet Ihre Deutschkenntnisse. So beginnen Sie den Kurs auf Ihrem Niveau. Manchmal müssen Sie den Test schon bei der Anmeldung zum Integrationskurs machen.

das Einwohnermeldeamt, die Einwohnermeldeämter
Sie ziehen in eine neue Stadt? Dann müssen Sie sich anmelden: Dafür gehen Sie ins Einwohnermeldeamt. Sie brauchen einen gültigen Pass
der Pass, die Pässe: Dieses Dokument bestätigt die Identität einer Person. Im Pass stehen Angaben zur Person (Name, Alter, …) und zur Staatsangehörigkeit. Man braucht einen Pass im eigenen Land, zum Beispiel, wenn man auf ein Amt geht. Und man braucht den Pass für die Einreise in ein anderes Land. Dann sind im Pass oft noch andere Angaben, zum Beispiel zum Visum oder zum Aufenthaltstitel.
oder ein anderes Dokument, das Ihre Identität bestätigt.

die elektronische Lohnsteuerkarte, die elektronischen Lohnsteuerkarten
Bei Beginn einer Arbeit müssen Sie dem Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
Ihre Steuer-Identifikationsnummer sagen. Die bekommen Sie beim Finanzamt. Das nennt man auch elektronische Lohnsteuerkarte. Damit berechnet der Arbeitgeber Ihre Steuern. Er zieht die Summe von Ihrem Gehalt/Lohn ab und zahlt sie ans Finanzamt. Früher war die Lohnsteuerkarte eine Karte aus Papier, jetzt ist alles elektronisch, also per Computer.

der Elternabend, die Elternabende
Mehrmals im Jahr gibt es einen Elternabend. Sie bekommen wichtige Informationen von der Schule, sprechen über geplante Ausflüge und Klassenfahrten. Und Sie lernen die anderen Eltern kennen.

das Elterngespräch, die Elterngespräche
Ein Termin mit einem Lehrer der Schule. Man bekommt Informationen direkt vom Lehrer. Er informiert Sie über die Leistung und das Verhalten von Ihrem Kind in der Schule.

die Elternvertretung, die Elternvertretungen
Das sind Eltern, die mit dem Kindergarten
der Kindergarten, die Kindergärten: Die Kinder sind zusammen mit anderen Kindern in einer Gruppe. Es gibt Kinder von 3 bis 6 Jahren im Kindergarten. Die Kinder lernen etwas von den älteren Kindern und von den Erzieherinnen/Erziehern. Die meisten Kindergärten haben auch einen Spielplatz draußen. Ein Kindergarten, in dem die Kinder den ganzen Tag sind, heißt auch Kita.
oder mit der Schule zusammenarbeiten. Alle Eltern wählen die Elternvertretung. Die Elternvertretung hilft zum Beispiel den Schülern bei Projekten. Manchmal hilft sie auch bei der Renovierung von Klassenzimmern oder beim Aufbau von einem Garten in der Schule.

die Elternzeit
Eltern mit einer festen Arbeitsstelle können Elternzeit nehmen: Bis das Kind 3 Jahre alt ist, kann die Mutter oder der Vater zu Hause bleiben und sich um das Kind kümmern. Auch beide Eltern können die Elternzeit nehmen. Nach den 3 Jahren kann man in die Firma zurückkehren. In den ersten 12 Monaten bekommt man Elterngeld. Das sind 67% vom früheren Nettogehalt (das Gehalt, das man auf sein Konto bekommt). Danach bekommt man in der Elternzeit aber kein Gehalt/keinen Lohn.

der Entscheider, die Entscheider
Ein Entscheider ist ein Mitarbeiter des BAMF, der im Asyl- und Ausländerrecht geschult ist. Er überprüft, ob der Asylbewerber die bestimmten Voraussetzungen für die Anerkennung als Asylberechtigter erfüllt.
Es gibt die Möglichkeit, um einen bestimmten Entscheider zu bitten, wenn es zum Beispiel um geschlechtsspezifische Verfolgung, unbegleitete Minderjährige, Traumata etc. geht. Frauen können dann beispielsweise beantragen, von einer weiblichen Person interviewt zu werden.

die Erstaufnahmeeinrichtung, die Erstaufnahmeeinrichtungen
Jedes der 16 Bundesländer in Deutschland hat eine oder mehrere Erstaufnahmeeinrichtungen. Dort werden Menschen untergebracht und versorgt, die neu nach Deutschland gekommen sind und hier einen Asylantrag stellen möchten (außer minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge). Diese Unterbringung ist nicht freiwillig. In den Erstaufnahmeeinrichtungen wird man zuerst registriert, das heißt, die Personalien werden aufgenommen. Dies ist aber noch nicht die Asylantragstellung.
registrieren, die Registrierung: In der Erstaufnahmeeinrichtung wird man zunächst registriert. Das bedeutet, dass die Personalien aufgenommen werden. Dann wird die sogenannte BüMA (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender) ausgestellt. Dies ist kein Aufenthaltstitel, sollte aber dennoch immer mitgeführt und bei Kontrollen der Polizei gezeigt werden, weil sie beweist, dass man nicht illegal in Deutschland ist. Damit ist noch kein Asylantrag gestellt. Das passiert erst in der Außenstelle des BAMF.


der Erzieher/die Erzieherin, die Erzieher
Das ist ein Beruf. Man muss dafür eine Ausbildung an einer Fachschule oder Berufsfachschule machen. In der Ausbildung hat man Fächer wie Psychologie, Pädagogik, Gesundheit, Sport und so weiter. Erzieher arbeiten zum Beispiel in einem Kindergarten, in einem Kinderheim (ein Ort für Kinder ohne Eltern) oder beim Jugendamt.
das Jugendamt, die Jugendämter: Das Jugendamt hilft Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern. Es gibt zum Beispiel eine psychologische Beratung bei Problemen in einer Familie. Manchmal sind die Probleme so groß, dass ein Kind nicht mehr in der Familie bleiben kann. Dann sucht das Jugendamt eine andere Familie, die das Kind für einige Zeit zu sich nimmt. Jugendämter haben oft auch Kindergärten/Kitas. In jeder Stadt ist ein Jugendamt.
die Kindertagesstätte (Kita), die Kindertagesstätten (Kitas): Wie ein Kindergarten: Hier können die Kinder den ganzen Tag bleiben, normalerweise bis 16 oder 17 Uhr.


der Ethikunterricht
In den meisten Bundesländern
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.
kann ein Schüler zwischen Religionsunterricht
der Religionsunterricht: Das ist ein Schulfach. Meist ist es Unterricht in der evangelischen oder römisch-katholischen Religion. In einigen Bundesländern gibt es in den Schulen auch orthodoxen, jüdischen oder auch buddhistischen Religionsunterricht. Für den Islam gibt es an vielen Schulen Islamische Unterweisung in türkischer oder arabischer Sprache. Ein Kind muss nicht in den Religionsunterricht gehen Es hat dann aber oft nicht frei; in vielen Bundesländern muss es den Ethikunterricht besuchen. Das ist Unterricht in Philosophie.
und Ethikunterricht wählen. In Berlin müssen alle Schüler in den Ethikunterricht gehen. Für den Ethikunterricht braucht man keine bestimmte Religion: Man lernt etwas über die verschiedenen Religionen und über Philosophie.

die EU, die Europäische Union
Die EU ist eine wirtschaftliche und politische Partnerschaft zwischen Staaten in Europa. Im Moment sind das 27 Staaten. Diese Staaten haben gemeinsame Prinzipien, wie Freiheit, Gleichheit, Demokratie. Und sie haben einen gemeinsamen Markt für ihre Waren und Arbeitskräfte. Ein Bürger eines EU-Staates kann in jedem anderen EU-Staat leben und arbeiten. 17 EU-Staaten haben auch eine gemeinsame Währung, den Euro (€).

der Europäische Wirtschaftsraum
Das sind alle Länder der Europäischen Union (EU)
die EU, die Europäische Union: Die EU ist eine wirtschaftliche und politische Partnerschaft zwischen Staaten in Europa. Im Moment sind das 27 Staaten. Diese Staaten haben gemeinsame Prinzipien, wie Freiheit, Gleichheit, Demokratie. Und sie haben einen gemeinsamen Markt für ihre Waren und Arbeitskräfte. Ein Bürger eines EU-Staates kann in jedem anderen EU-Staat leben und arbeiten. 17 EU-Staaten haben auch eine gemeinsame Währung, den Euro (€).
und Island, Liechtenstein und Norwegen.



F

das Fachabitur
Das ist ein Schulabschluss. Das Fachabitur macht man an einer Berufsfachschule, einer Fachakademie oder einer Berufsoberschule. Oder per Fernstudium an einem Berufskolleg. Es gibt 2 Arten von Fachabitur: die Fachhochschulreife und die Fachgebundene Hochschulreife. Mit dem Fachabitur kann man an bestimmten Hochschulen studieren.

die Fachoberschule, die Fachoberschulen
Nach der Realschule kann man die Fachoberschule besuchen. Diese Schule ist beruflich orientiert. Es gibt zum Beispiel Fachoberschulen für Technik oder soziale Berufe. In die Fachoberschule geht man 2 Jahre, in die 11. und 12. Klasse. Man hat praktische und theoretische Fächer und ein langes Praktikum, zum Beispiel in einer Firma. Nach dem Ende der Fachoberschule kann man an einer Fachhochschule
die Fachhochschule, die Fachhochschulen: Wie eine Universität, aber eher praktisch orientiert. Es gibt Fachhochschulen für Ingenieurwissenschaft, Wirtschaft, Sozialpädagogik und künstlerische Berufe. Für ein Studium an einer Fachhochschule braucht man normalerweise das Abitur oder das Fachabitur.
studieren.

die Fachhochschule, die Fachhochschulen
Wie eine Universität, aber eher praktisch orientiert. Es gibt Fachhochschulen für Ingenieurwissenschaft, Wirtschaft, Sozialpädagogik und künstlerische Berufe. Für ein Studium an einer Fachhochschule braucht man normalerweise das Abitur oder das Fachabitur.
das Fachabitur: Das ist ein Schulabschluss. Das Fachabitur macht man an einer Berufsfachschule, einer Fachakademie oder einer Berufsoberschule. Oder per Fernstudium an einem Berufskolleg. Es gibt 2 Arten von Fachabitur: die Fachhochschulreife und die Fachgebundene Hochschulreife. Mit dem Fachabitur kann man an bestimmten Hochschulen studieren.


die Fahrscheinkontrolle, die Fahrscheinkontrollen
Ein Mann oder eine Frau fragt Sie nach Ihrem Fahrschein/Ihrem Ticket im Bus, in der Straßenbahn, in der U- oder S-Bahn oder im Zug. Wenn Sie keinen Fahrschein haben, müssen Sie ein Bußgeld
das Bußgeld, die Bußgelder: Sie gehen zu Fuß über eine rote Ampel? Sie fahren mit dem Fahrrad auf dem Gehweg? Sie haben Alkohol getrunken und fahren dann Auto? Wenn die Polizei das sieht, müssen Sie ein Bußgeld bezahlen. Manchmal sind das nur 5 bis 10 Euro. Manchmal aber auch viel mehr. Manchmal müssen Sie sogar Ihren Führerschein abgeben. Das heißt, Sie dürfen für einige Zeit nicht mehr Auto fahren.
bezahlen.

der Fahrzeugschein, die Fahrzeugscheine
Auch die Zulassungsbescheinigung. Das ist ein Dokument mit allen Informationen über ein Auto. Zum Beispiel: die Marke (Fiat, VW, …), das Autokennzeichen, die Person, die das Auto fährt (Fahrzeughalter). In dem Dokument stehen auch alle technischen Informationen zum Auto. Den Fahrzeugschein bekommt man bei der Kfz-Zulassungsstelle. Dort meldet man sein Auto an. Man muss den Fahrzeugschein immer dabei haben. Aber man sollte ihn nicht im Auto lassen. Wenn das Auto gestohlen wird, braucht man den Fahrzeugschein für die Polizei.

das Familienstammbuch, die Familienstammbücher
Sie bekommen ein Familienstammbuch, wenn Sie heiraten. Im Familienstammbuch stehen Informationen über die Familie, zum Beispiel: Wer sind Ihre Eltern? Woher kommen Sie? Was ist Ihr Geburtsname? Wer sind die Eltern von Ihrem Partner? Woher kommt Ihr Partner? Haben Sie Kinder? ...

die Filiale, die Filialen
Das sind Büros von großen Banken und Sparkassen
die Sparkasse, die Sparkassen: Das ist wie eine Bank. Aber sie ist nicht privat, sondern Teil von einer Gemeinde oder einer Stadt.
an vielen Orten. Die meisten Banken und Sparkassen haben eine Zentrale und viele Filialen.

die Flatrate, die Flatrates
Den Preis zahlt man und es ist egal, wie lange man telefoniert oder im Internet ist.

der Flüchtling, die Flüchtlinge
Ein Flüchtling im rechtlichen Sinn ist jemand, der sich aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe außerhalb seines Herkunftslandes befindet, dessen Schutz er nicht in Anspruch nehmen kann oder will. Umgangssprachlich wird in Deutschland aber jeder Asylantragsteller Flüchtling genannt.

der Fluchtweg, die Fluchtwege
Das ist die Route der Flucht, die der Flüchtling genommen hat, um nach Deutschland zu kommen. Der Fluchtweg spielt vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, welches Land für den Asylantrag zuständig ist (siehe Dublin-Verfahren).
das Dublin-Verfahren: Durch das sogenannte Dublin-Verfahren wird festgestellt, welcher Staat zuständig für die Prüfung des Asylantrags ist. Dafür spielt vor allem der Reiseweg eine Rolle. Wichtig ist, ob man schon in einem anderen Staat Fingerabdrücke abgegeben hat oder sogar schon einen Asylantrag gestellt hat. Dann ist nach Dublin III nämlich dieser Staat zuständig und der Asylantrag wird nur in diesem Staat geprüft. Das heißt, der Antragsteller muss dann wieder zurück in den zuständigen Staat. Zum Dublin-System gehören alle EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen, Island und die Schweiz.


die Förderschule, die Förderschulen
Kinder, die nicht gut lernen können oder langsam lernen, gehen auf eine Förderschule.

der Führerschein, die Führerscheine
Sie fahren ein Auto, einen Lastwagen oder ein Motorrad? Dann brauchen Sie einen Führerschein. In diesem Dokument steht, dass Sie Auto, Lastwagen oder Motorrad fahren dürfen.



G



die Ganztagsschule, die Ganztagsschulen
In dieser Schule sind die Kinder den ganzen Tag, meist bis 16 oder 17 Uhr. Sie bekommen ein Mittagessen und Hilfe bei den Hausaufgaben. Und die Schüler können besondere Kurse besuchen, zum Beispiel ein Musikinstrument lernen, Sport machen oder Theater spielen. Staatliche Ganztagsschulen kosten nichts, in privaten Ganztagsschulen muss man Schulgeld bezahlen.

die Garantie, die Garantien
Sie haben ein Gerät (z. B. einen Fernseher) gekauft und jetzt ist er kaputt? Meistens haben Sie Garantie und können das Gerät (z. B. den Fernseher) ins Geschäft zurückbringen. Das Geschäft oder der Hersteller muss Ihnen ein neues Gerät geben oder die Reparatur bezahlen. Eine Garantie gilt aber nur für eine bestimmte Zeit (meist für 1 Jahr, manchmal auch für mehrere Jahre).

die Geburtsurkunde, die Geburtsurkunden
Ein Dokument mit Informationen über die Geburt eines Kindes: der Name des Kindes, das Geschlecht (Junge oder Mädchen), das Datum und der Ort der Geburt, die Namen der Eltern. Das Standesamt stellt eine Geburtsurkunde aus.

das Gehalt, die Gehälter
Das ist das Geld, das Sie als Angestellter mit einer festen Arbeitsstelle jeden Monat bekommen. Das Gehalt bekommen Sie auch, wenn Sie krank sind oder Urlaub haben. Brutto
brutto: Wenn Sie eine Arbeitsstelle haben, ist brutto der gesamte Lohn/das gesamte Gehalt. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
ist das gesamte Gehalt. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
netto: Netto ist das Gehalt/der Lohn ohne Steuern und Versicherungen.


die Gesamtschule, die Gesamtschulen
Das ist eine Haupt-, eine Realschule und ein Gymnasium in einem Haus. Die Kinder besuchen Kurse, die unterschiedlich schwierig sind. Ein Kind ist nicht gut in Mathematik, dann besucht es einen einfachen Kurs. Ein Kind ist gut in Englisch, dann besucht es einen schwierigen Kurs. In einer Gesamtschule kann man relativ leicht von einer Schule auf eine andere wechseln. Es gibt aber nicht überall Gesamtschulen.

die Gesundheitskarte, die Gesundheitskarten
In manchen Bundesländern bekommt man als Flüchtling eine Gesundheitskarte. Mit dieser Karte kann man direkt zum Arzt gehen und muss nicht erst einen Krankenschein beantragen. Im Moment gibt es die Gesundheitskarte aber noch nicht in allen Bundesländern. Dort bekommen Flüchtlinge die Gesundheitskarte, wenn sie die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben und in einer zugeteilten Gemeinde wohnen.

die Gewährleistung, die Gewährleistungen
Das ist das Recht, defekte Ware an den Verkäufer (zum Beispiel ein Kaufhaus) zurückzugeben. Man bekommt dann eine neue Ware oder bekommt sein Geld zurück. Man kann auch mit dem Verkäufer sprechen und weniger zahlen. Es ist gut, wenn man den Kassenbon noch hat, aber man braucht ihn nicht unbedingt.

der Gewerbeschein, die Gewerbescheine
Sie wollen eine eigene Firma gründen? Oder ein Geschäft, Restaurant oder Café eröffnen? Dann brauchen Sie einen Gewerbeschein. Den bekommen Sie beim Gewerbeamt.
das Gewerbeamt, die Gewerbeämter: Sie wollen eine eigene Firma gründen? Oder ein Geschäft, Restaurant oder Café eröffnen? Dann brauchen Sie einen Gewerbeschein. Den bekommen Sie beim Gewerbeamt.
Sie brauchen folgende Unterlagen: Ihren Pass,
der Pass, die Pässe: Dieses Dokument bestätigt die Identität einer Person. Im Pass stehen Angaben zur Person (Name, Alter, …) und zur Staatsangehörigkeit (Thailand, Marokko, Spanien, …). Man braucht einen Pass im eigenen Land, zum Beispiel, wenn man auf ein Amt geht. Und man braucht den Pass für die Einreise in ein anderes Land. Dann sind im Pass oft noch andere Angaben, zum Beispiel zum Visum oder zum Aufenthaltstitel.
Ihren Aufenthaltstitel
der Aufenthaltstitel, die Aufenthaltstitel: Im Aufenthaltstitel steht zum Beispiel, wie lange Sie in Deutschland bleiben dürfen oder ob Sie in Deutschland arbeiten dürfen. Mit einem Aufenthaltstitel sind Sie legal in Deutschland. Sie bekommen ihn zum Beispiel in Form eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis.
und manchmal ein Polizeiliches Führungszeugnis.
das polizeiliche Führungszeugnis: Das ist ein Dokument von einer Behörde. Hier steht, ob Sie schon einmal eine Strafe von der Polizei bekommen haben. Viele Arbeitgeber wollen das Führungszeugnis sehen.
Ein Gewerbeschein kostet zwischen 20 und 60 €.

das Gewerbeamt, die Gewerbeämter
Sie wollen eine eigene Firma gründen? Oder ein Geschäft, Restaurant oder Café eröffnen? Dann brauchen Sie einen Gewerbeschein.
der Gewerbeschein, die Gewerbescheine: Sie wollen eine eigene Firma gründen? Oder ein Geschäft, Restaurant oder Café eröffnen? Dann brauchen Sie einen Gewerbeschein. Den bekommen Sie beim Gewerbeamt. Sie brauchen folgende Unterlagen: Ihren Pass, Ihre Aufenthaltsgenehmigung und manchmal ein Polizeiliches Führungszeugnis. Ein Gewerbeschein kostet zwischen 20 und 60 €.
Den bekommen Sie beim Gewerbeamt.

die Gewerkschaft, die Gewerkschaften
Das sind Organisationen für die Interessen von Arbeitnehmern.

das Girokonto, die Girokonten
Das ist ein wichtiges Bankkonto im Alltag. Auf dieses Konto bekommt man zum Beispiel das Gehalt, die Rente oder das Kindergeld. Und man kann die meisten Rechnungen von diesem Konto bezahlen.

die Gruppenunterkunft, die Gruppenunterkünfte
Die Gruppenunterkunft (auch: Gemeinschaftsunterkunft), ist die Unterkunft, in der Flüchtlinge untergebracht werden. Am Anfang wohnen Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen. Nach spätestens sechs Monaten bekommt man jedoch einen Transfer in eine Kommune. Dort wohnt man meistens in einer Gemeinschaftsunterkunft und teilt sich ein Zimmer mit verschiedenen Leuten.

die Grundgebühr, die Grundgebühren
Diesen Preis muss man jeden Monat zahlen.



H

die Hausordnung, die Hausordnungen
Die Hausordnung regelt das Zusammenleben der Bewohner in einem Haus. Es gibt zum Beispiel die Regel: Einmal pro Woche muss ein Bewohner die Treppe putzen. Eine andere Regel kann sein: Die Kinder dürfen auf der Wiese vor dem Haus spielen, aber nicht in der Garage. Hausordnungen sind nicht immer gleich. Die Hausordnung bekommen Sie normalerweise mit dem Mietvertrag.

der Hauptschulabschluss, die Hauptabschlüsse
Mit dem Ende der Hauptschule macht man den Hauptschulabschluss. Das ist in der 9. Klasse. In einigen Bundesländern
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.
gibt es auch den Qualifizierenden Hauptschulabschluss (Quali). Das ist eine Prüfung am Ende der 9. Klasse. Man muss den Quali nicht machen, aber man findet so leichter einen Ausbildungsplatz in einer Firma.

die Hebamme, die Hebammen
Eine Hebamme ist kein Arzt. Sie hat eine Ausbildung für die Vorbereitung der Frauen auf die Geburt und auf die Zeit danach. Sie hilft Ihnen bei allen Dingen rund um Ihr Kind und antwortet auf Ihre Fragen.

das Heimatland, die Heimatländer
Das ist das Land, aus dem man ursprünglich kommt. Im Pass steht, aus welchem Land man kommt, also in welchem Land man geboren ist und welche Staatsbürgerschaft man hat.

die Heiratsurkunde, die Heiratsurkunden
Sie haben geheiratet? Dann bekommen Sie ein Dokument im Standesamt: Das ist die Heiratsurkunde. Ein anderes Wort für „Heiratsurkunde“ ist „Eheurkunde“.

der Helferkreis, die Helferkreise
Helferkreise sind speziell für Flüchtlinge. Sie setzen sich besonders für Flüchtlinge ein und versuchen zu helfen. Helferkreise organisieren oft auch Freizeitangebote für Flüchtlinge. Die Helfer tun das oft ehrenamtlich. Sie bekommen also kein Geld für ihre Arbeit. Bei vielen Fragen kann man sich an sie wenden.

das Herkunftsland, die Herkunftsländer
Das ist das Land, aus dem man ursprünglich kommt. Im Pass steht, aus welchem Land man kommt, also in welchem Land man geboren ist und welche Staatsbürgerschaft man hat.

die Hochschulzugangsberechtigung, die Hochschulzugangsberechtigungen
Um in Deutschland an einer Universität zu studieren, braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung. Die Hochschulzugangsberechtigung bekommt man, wenn man einen bestimmten Abschluss einer Schule hat. Mit der Hochschulzugangsberechtigung kann man an jeder Universität in Deutschland studieren. Aber man kann nicht immer jedes Fach studieren. Für manche Fächer braucht man eine bestimmte Note.

der Hort
In einem Hort können die Kinder nach der Schule bleiben, wenn die Eltern arbeiten. Manchmal auch schon vor der Schule. Im Hort bekommen die Kinder Mittagessen und Hilfe bei den Hausaufgaben. Im Hort können die Kinder meistens bis 16 oder 17 Uhr bleiben.



I

der Immobilienmakler, die Immobilienmakler
Suchen Sie eine neue Wohnung und brauchen Hilfe? Der Immobilienmakler oder Makler hilft Ihnen. Sie müssen den Makler bezahlen.

die Impfung, die Impfungen
Viele Krankheiten kommen durch Bakterien oder Viren. Bei einer Impfung gibt der Arzt einer Person die gleichen Bakterien/Viren, aber sie sind sehr schwach. Durch die Impfung bilden sich Antikörper. Die Antikörper schützen den Menschen gegen die Bakterien und Viren. Er bekommt diese Krankheiten nicht mehr. Einige wichtige Impfungen sind gegen: Tetanus, Masern, Röteln, Mumps, Polio, Keuchhusten.



J

das Jugendamt, die Jugendämter
Das Jugendamt hilft Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern. Es gibt zum Beispiel eine psychologische Beratung bei Problemen in einer Familie. Manchmal sind die Probleme so groß, dass ein Kind nicht mehr in der Familie bleiben kann. Dann sucht das Jugendamt eine andere Familie, die das Kind für einige Zeit zu sich nimmt. Jugendämter haben oft auch Kindergärten/Kitas. In jeder Stadt ist ein Jugendamt.

das Job-Center
Hier hilft man Ihnen, eine passende Arbeit zu finden. Man bekommt hier Stellenangebote aus allen Bereichen. Manchmal bekommt man finanzielle Hilfe, zum Beispiel bei den Kosten für Bewerbungsunterlagen.
die Bewerbungsunterlagen: Dazu gehören: das Anschreiben, also ein Brief an die Firma. Da steht, warum Sie die Stelle wollen und warum Sie zu der Stelle passen. Dann: ein Foto, Ihr Lebenslauf (eine Tabelle mit Ihren Ausbildungen) und Ihre Zeugnisse.
Ein Job-Center gibt es in jeder Stadt. Die Adresse Ihres Job-Centers finden Sie auf www.arbeitsagentur.de.



K

die Kaltmiete, die Kaltmieten
Das ist die Miete ohne Nebenkosten.
die Nebenkosten: Diese Kosten kommen zum Mietpreis der Wohnung (Kaltmiete) dazu. Zum Beispiel die Kosten für das Wasser, das Licht im Treppenhaus und im Keller, die Müllabfuhr, die Antenne/das Kabel für die Fernseher. Manchmal sind auch Heizung und Strom bei den Nebenkosten, meistens zahlt man das aber extra.


der Kaufvertrag, die Kaufverträge
Sie kaufen etwas Teures, z. B. ein Auto. Dafür müssen Sie und der Händler ein Papier unterschreiben: Das ist der Kaufvertrag. Im Kaufvertrag stehen Dinge wie der Preis, das Zahldatum etc.

die Kaution
Der Mieter bezahlt die Kaution an den Vermieter, wenn er in eine neue Wohnung einziehen möchte. Der Vermieter kann im Notfall das Geld benutzen, zum Beispiel wenn der Mieter die Miete nicht zahlt. Beim Auszug gibt der Vermieter normalerweise das Geld an den Mieter zurück. Die Kaution ist maximal so hoch wie 3 Kaltmieten.
die Kaltmiete, die Kaltmieten: Das ist die Miete ohne Nebenkosten.


die Kinderbetreuung, die Kinderbetreuungen
Sie haben eine Arbeitsstelle und brauchen einen Platz für Ihr Kind? Es gibt verschiedene Angebote zur Kinderbetreuung: Meist gehen Kinder unter 6 Jahren in eine Kindertagesstätte (Kita) oder in einen Kindergarten. Für kleine Kinder bis zu 3 Jahren gibt es die Kinderkrippe
die Kinderkrippe, die Kinderkrippen: Eine Einrichtung für kleine Kinder im Alter von ein paar Monaten bis 3 Jahre.
. Oder man organisiert privat eine Tagesmutter
die Tagesmutter, die Tagesmütter: Eine Tagesmutter betreut Kinder bei sich zu Hause. Es gibt auch Tagesväter. Oft sind mehrere Kinder bei einer Tagesmutter. Tagesmütter müssen eine spezielle Ausbildung haben und man muss sie bezahlen.
/ einen Tagesvater. Man bringt das Kind morgens hin und holt es am Nachmittag oder am Abend ab.

der Kindergarten, die Kindergärten
Die Kinder sind zusammen mit anderen Kindern in einer Gruppe. Es gibt Kinder von 3 bis 6 Jahren im Kindergarten. Die Kinder lernen etwas von den älteren Kindern und von den Erzieherinnen/Erziehern.
der Erzieher/die Erzieherin, die Erzieher: Das ist ein Beruf. Man muss dafür eine Ausbildung an einer Fachschule oder Berufsfachschule machen. In der Ausbildung hat man Fächer wie Psychologie, Pädagogik, Gesundheit, Sport und so weiter. Erzieher arbeiten zum Beispiel in einem Kindergarten, in einem Kinderheim (ein Ort für Kinder ohne Eltern) oder beim Jugendamt.
Die meisten Kindergärten haben auch einen Spielplatz draußen. Ein Kindergarten, in dem die Kinder den ganzen Tag sind, heißt auch Kita.

die Kinderkrippe, die Kinderkrippen
Eine Einrichtung für kleine Kinder im Alter von ein paar Monaten bis 3 Jahre.

die Kindertagesstätte (Kita), die Kindertagesstätten (Kitas)
Wie ein Kindergarten: Hier können die Kinder den ganzen Tag bleiben, normalerweise bis 16 oder 17 Uhr.

der Krankenschein, die Krankenscheine
Bevor ein Flüchtling zum Arzt gehen kann, muss er beim Sozialamt einen Krankenschein beantragen. Erst dann kann er mit dem Krankenschein zum Arzt. Dann werden auch die Kosten übernommen. Mit einer Gesundheitskarte braucht man keinen Krankenschein, sondern kann sofort zum Arzt gehen.
das Sozialamt, die Sozialämter: Das Sozialamt ist eine Behörde. Wenn jemand finanzielle Hilfe braucht, prüft das Sozialamt, ob die Person die Voraussetzungen erfüllt, um Sozialleistungen zu bekommen.
die Gesundheitskarte, die Gesundheitskarten: In manchen Bundesländern bekommt man als Flüchtling eine Gesundheitskarte. Mit dieser Karte kann man direkt zum Arzt gehen und muss nicht erst einen Krankenschein beantragen. Im Moment gibt es die Gesundheitskarte aber noch nicht in allen Bundesländern. Dort bekommen Flüchtlinge die Gesundheitskarte, wenn sie die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben und in einer zugeteilten Gemeinde wohnen.


die Krankenversicherung, die Krankenversicherungen
Diese Versicherung muss man in Deutschland haben. Die Krankenversicherung zahlt meistens die Kosten für den Arzt, das Krankenhaus und für manche Medikamente. Bei Medikamenten muss man einen kleinen Teil selbst bezahlen. Wenn man sehr wenig verdient, kann man beim Ehepartner versichert werden. Die Kinder sind automatisch bei den Eltern versichert.

die Krankmeldung, die Krankmeldungen
Sie sind krank und können nicht arbeiten? Dann brauchen Sie meistens eine Krankmeldung für den Arbeitgeber. Das ist ein Stück Papier vom Arzt. Darauf steht, dass Sie krank sind und nicht arbeiten können. Auch Kinder brauchen manchmal eine Krankmeldung für die Schule.

der Kredit, die Kredite
Sie möchten etwas kaufen und haben nicht genug Geld? Dann können Sie z. B. bei einer Bank einen Kredit aufnehmen. Die Bank gibt Ihnen eine Geldsumme für einen bestimmten Zeitraum. Dann müssen Sie das Geld mit Zinsen
die Zinsen: Sie haben Geld auf Ihrem Konto? Dann bekommen Sie jeden Monat etwas Geld von der Bank dafür. Das sind Zinsen. Sie haben einen Kredit bei Ihrer Bank? Dann müssen Sie der Bank dafür jeden Monat etwas Geld zahlen. Das sind auch Zinsen.
zurückzahlen.

die Kreditkarte, die Kreditkarten
Damit kann man ohne Bargeld
das Bargeld: Geldscheine und Münzen sind Bargeld, damit können Sie überall bezahlen.
bezahlen. Das Geld wird nicht direkt vom Girokonto abgebucht. Es ist meistens wie ein kleiner Kredit. Nicht alle Geschäfte nehmen Kreditkarten. Beim Einkaufen im Internet können Sie normalerweise immer mit Kreditkarte zahlen, auch bei der Bahn und bei Fluggesellschaften.

das Girokonto, die Girokonten: Das ist ein wichtiges Bankkonto im Alltag. Auf dieses Konto bekommt man zum Beispiel das Gehalt, die Rente oder das Kindergeld. Und man kann die meisten Rechnungen von diesem Konto bezahlen.
die Kündigung, die Kündigungen
Sie möchten einen Vertrag beenden? Dann müssen Sie eine Kündigung schreiben. Eine Kündigung muss schriftlich sein.

die Kündigungsfrist, die Kündigungsfristen (Arbeit)
Sie wollen nicht mehr in der Firma arbeiten? Dann müssen Sie eine Kündigung schreiben. Normalerweise müssen Sie das 3 Monate vorher machen. Wenn der Arbeitgeber Sie kündigen will, muss er das auch 3 Monate vorher machen. Es gibt aber auch fristlose Kündigungen. Dann muss der Arbeitnehmer sofort gehen, zum Beispiel wenn er die Arbeit nicht machen will.

die Kündigungsfrist, die Kündigungsfristen (Wohnung)
Der Mieter muss dem Vermieter einen Brief schreiben, bevor er ausziehen möchte. Normalerweise ist das 3 Monate vor dem Auszug. Oft geht das nur am Anfang eines Monats. Auch der Vermieter hat eine Kündigungsfrist, das sind 3 Monate oder mehr.

der Kursträger, die Kursträger
Das sind Sprachschulen, die Integrationskurse machen. Sie können Informationen von der Sprachschule bekommen oder im Internet. Einen Ort in Ihrer Nähe finden Sie beim BAMF.



L

der Landtag, die Landtage
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 Bundesländer
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.
aufgeteilt. Jedes Bundesland hat ein eigenes Parlament. Dieses Parlament nennt man Landtag.

die Landtagswahl, die Landtagswahlen
Alle 4 oder 5 Jahre wählt man die Abgeordneten, also die Politiker für den Landtag
der Landtag, die Landtage: Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 Bundesländer aufgeteilt. Jedes Bundesland hat ein eigenes Parlament. Dieses Parlament nennt man Landtag.
in einem Bundesland.
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.


der Lebenslauf, die Lebensläufe
Der Lebenslauf ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen,
die Bewerbungsunterlagen: Dazu gehören: das Anschreiben, also ein Brief an die Firma. Da steht, warum Sie die Stelle wollen und warum Sie zu der Stelle passen. Dann: ein Foto, Ihr Lebenslauf (eine Tabelle mit Ihren Ausbildungen) und Ihre Zeugnisse.
wenn Sie eine Arbeitsstelle suchen. Zum Lebenslauf gehören zum Beispiel Name, Beruf, Ausbildung und frühere Arbeit oder spezielle Kenntnisse (Computer? Fremdsprachen? ...) Ein Beispiel für einen Lebenslauf finden Sie bei der Arbeitsagentur.

der Lohn, die Löhne
Das ist das Geld, das Sie als Arbeiter mit einer festen Arbeitsstelle jeden Monat bekommen. Den Lohn bekommen Sie auch, wenn Sie krank sind oder Urlaub haben. Brutto
brutto: Wenn Sie eine Arbeitsstelle haben, ist brutto der gesamte Lohn/das gesamte Gehalt. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
ist der gesamte Lohn. Davon müssen Sie Steuern und Versicherungen zahlen. Der Rest ist netto.
netto: Netto ist das Gehalt/der Lohn ohne Steuern und Versicherungen.




M

der Makler, die Makler
Suchen Sie eine neue Wohnung und brauchen Hilfe? Der Immobilienmakler oder Makler hilft Ihnen. Sie müssen den Makler bezahlen.

die Meldebescheinigung, die Meldebescheinigungen
Ein Dokument mit Ihrer Adresse. Sie bekommen die Meldebescheinigung beim Einwohnermeldeamt
das Einwohnermeldeamt, die Einwohnermeldeämter: Sie ziehen in eine neue Stadt? Dort müssen Sie sich anmelden: Dafür gehen Sie ins Einwohnermeldeamt. Sie brauchen einen gültigen Pass oder ein anderes Dokument, das Ihre Identität bestätigt.
oder im Rathaus Ihrer Stadt. Sie brauchen dazu nur Ihren Pass.
der Pass, die Pässe: Dieses Dokument bestätigt die Identität einer Person. Im Pass stehen Angaben zur Person (Name, Alter, …) und zur Staatsangehörigkeit (Thailand, Marokko, Spanien, …). Man braucht einen Pass im eigenen Land, zum Beispiel, wenn man auf ein Amt geht. Und man braucht den Pass für die Einreise in ein anderes Land. Dann sind im Pass oft noch andere Angaben, zum Beispiel zum Visum oder zum Aufenthaltstitel.
Eine Meldebescheinigung kostet normalerweise 5 €.

der Mietspiegel
Im Mietspiegel stehen die durchschnittlichen Mietpreise für die Wohnungen in einer Stadt.

der Mietvertrag, die Mietverträge
Sie mieten eine Wohnung? Dann bekommen Sie ein Papier: den Mietvertrag. Sie und der Vermieter müssen den Mietvertrag unterschreiben. Dann sind Sie der Mieter der Wohnung.

die Migrationsberatung, die Migrationsberatungen
Bei der Migrationsberatung bekommen Menschen, die zum Leben in ein neues Land kommen, Hilfe und Informationen. Bei Problemen und Fragen kann man sich an die Migrationsberatung wenden. Sie können besonders bei neuen und unbekannten Situationen helfen. Auf "Mein Weg nach Deutschland" finden Sie eine Migrationsberatung in Ihrer Nähe hier: www.goethe.de/mwnd/karte

der Minijob/450-Euro-Jobs, die Minijobs/450-Euro-Jobs
Bei einem Minijob oder 450-Euro-Job muss man keine Steuern zahlen und verdient maximal 450 Euro. Man bekommt automatisch eine Krankenversicherung.
die Krankenversicherung, die Krankenversicherungen: Diese Versicherung muss man in Deutschland haben. Die Krankenversicherung zahlt meistens die Kosten für den Arzt, das Krankenhaus und für manche Medikamente. Bei Medikamenten muss man einen kleinen Teil selbst bezahlen. Wenn man sehr wenig verdient, kann man beim Ehepartner versichert werden. Die Kinder sind automatisch bei den Eltern versichert.
und eine Rentenversicherung.
die Rentenversicherung, die Rentenversicherungen: In Deutschland arbeiten die Menschen normalerweise bis sie 67 Jahre alt sind. Danach sind sie in Rente. Bis zur Rente zahlen die Menschen jeden Monat einen Teil ihres Gehalts in die Rentenversicherung ein. In der Rente bekommen Sie jeden Monat einen Teil von ihrem früheren Gehalt aus der Rentenversicherung. Arbeitnehmer haben automatisch eine Rentenversicherung. Sie teilen sich die Kosten mit dem Arbeitgeber. Wenn man kein Arbeitnehmer ist, kann man eine private Rentenversicherung abschließen. Viele Menschen haben eine gesetzliche Rentenversicherung (vom Staat) und eine private Rentenversicherung.
Die zahlt der Arbeitgeber. Eine Arbeitslosenversicherung hat man aber nicht. Es gibt Minijobs in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel als Haushaltshilfe, Bürokraft oder Fahrer. Einen Minijob findet man über das Job-Center,
das Job-Center: Hier hilft man Ihnen, eine passende Arbeit zu finden. Man bekommt hier Stellenangebote aus allen Bereichen. Manchmal bekommt man finanzielle Hilfe, zum Beispiel bei den Kosten für Bewerbungsunterlagen. Ein Job-Center gibt es in jeder Stadt.
in der Zeitung und im Internet.

der Mitgliedsbeitrag, die Mitgliedsbeiträge
In vielen Vereinen muss man einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Das ist ein monatlicher oder jährlicher Geldbetrag, den man zahlen muss, um an Aktivitäten des Vereins teilnehmen zu können.

der Mutterschutz
Das sind Regeln zum Schutz von schwangeren Frauen und Müttern mit einer festen Arbeitsstelle. Die wichtigsten Regeln sind: Eine Frau darf einige Zeit vor und nach der Geburt ihres Kindes nicht arbeiten. In Deutschland sind das 6 Wochen vor der Geburt und mindestens 8 Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit bekommt die Frau weiter ihr Gehalt/ihren Lohn. Vom Beginn der Schwangerschaft bis 4 Monate nach der Geburt darf der Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
sie nicht kündigen. In bestimmten Berufen darf eine Frau in der gesamten Schwangerschaft nicht arbeiten. Das ist vor allem bei der Arbeit mit chemischen Substanzen der Fall.



N

die Nebenkosten
Diese Kosten kommen zum Mietpreis der Wohnung (Kaltmiete)
die Kaltmiete, die Kaltmieten: Das ist die Miete ohne Nebenkosten. Nebenkosten sind zum Beispiel die Kosten für das Wasser, für die Reinigung der Treppe und für den Müll. Heizung und Strom können auch ein Teil von den Nebenkosten sein, aber das ist unterschiedlich. Fragen Sie den Vermieter, was zu den Nebenkosten gehört, und was Sie noch extra bezahlen müssen. Die Kaltmiete und die Nebenkosten zusammen heißen Warmmiete. Die komplette Warmmiete überweisen Sie jeden Monat an Ihren Vermieter.
dazu. Zum Beispiel die Kosten für das Wasser, das Licht im Treppenhaus und im Keller, die Müllabfuhr, die Antenne/das Kabel für die Fernseher. Manchmal sind auch Heizung und Strom bei den Nebenkosten, meistens zahlt man das aber extra.

netto
Netto ist das Gehalt/der Lohn ohne Steuern und Versicherungen.

die Niederlassungserlaubnis, die Niederlassungserlaubnisse
Wenn man eine Niederlassungserlaubnis hat, darf man in Deutschland für unbefristete Zeit leben und arbeiten. Normalerweise bekommt man die Niederlassungserlaubnis, wenn man seit drei bzw. fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis hat und wenn man keine Sozialleistungen bekommt. Man muss auch über gute Deutschkenntnisse verfügen und darf keine Vorstrafen haben.

der Notdienst, die Notdienste
Ärzte und Apotheker, die am Samstag/Sonntag und in der Nacht arbeiten. Wenn Sie schnell Hilfe brauchen, sind diese Ärzte und Apotheker für Sie da.



P

das Parkhaus, die Parkhäuser
In vielen Städten gibt es Parkhäuser, weil es auf der Straße nicht genug Platz zum Parken gibt. Auf mehreren Etagen kann man sein Auto parken. Das Parkhaus kostet etwas. Normalerweise fährt man mit dem Auto ins Parkhaus und bezahlt beim Hinausfahren. Wenn das Auto nur kurz im Parkhaus ist, bezahlen Sie wenig. Wenn das Auto lange im Parkhaus ist, bezahlen Sie mehr.

die Partei, die Parteien
Eine politische Partei ist eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Wünschen und Zielen. Eine Partei will für einen Staat Entscheidungen treffen oder beeinflussen.

der Pass, die Pässe
Dieses Dokument bestätigt die Identität einer Person. Im Pass stehen Angaben zur Person (Name, Alter, …) und zur Staatsangehörigkeit. Man braucht einen Pass im eigenen Land, zum Beispiel, wenn man auf ein Amt geht. Und man braucht den Pass für die Einreise in ein anderes Land. Dann sind im Pass oft noch andere Angaben, zum Beispiel zum Visum oder zum Aufenthaltstitel.

das Passwort, die Passwörter
Das ist ein geheimes Kennwort für die Anmeldung auf einer Internetseite oder auf einem Computer. Man muss es meist mit dem Benutzernamen angeben. Es schützt die Informationen zur eigenen Person.

die Personalien
Personalien sind Angaben zu einer Person. Dazu gehören Vorname, Familienname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, welchen Beruf man hat, Wohnort und Staatsbürgerschaft.

das polizeiliche Führungszeugnis
Das ist ein Dokument von einer Behörde. Hier steht, ob Sie schon einmal eine Strafe von der Polizei bekommen haben. Viele Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
wollen das Führungszeugnis sehen.

das Praktikum, die Praktika
Bei Interesse für einen bestimmten Beruf kann man zum Beispiel in einer Firma oder einer Klinik ein Praktikum machen. Man arbeitet mit und kann so den Beruf kennenlernen. Normalerweise verdient man im Praktikum kein Geld. Die Dauer eines Praktikums ist in jedem Beruf und in jeder Firma etwas anders.

die Probezeit
Bei einer neuen Arbeit hat man normalerweise eine Probezeit. In der Probezeit können Sie und Ihr Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
schneller kündigen. In dieser Zeit beobachtet der Arbeitgeber Sie genauer. Er entscheidet, ob Sie nach der Probezeit weiter in der Firma arbeiten. Und Sie entscheiden, ob Sie diese Arbeit weitermachen wollen. Die Probezeit kann bis zu 6 Monate dauern.

die Provision, die Provisionen
Sie mieten oder kaufen eine Wohnung über einen Immobilienmakler/Makler
der Immobilienmakler/Makler, die Immobilienmakler/Makler: Suchen Sie eine neue Wohnung und brauchen Hilfe? Der Immobilienmakler oder Makler hilft Ihnen. Sie müssen den Makler bezahlen.
? Dann müssen Sie dem Makler für seine Arbeit Geld zahlen. Das ist die Provision.



Q

die Qualifikationsanalyse, die Qualifikationsanalysen
Bei der Qualifikationsanalyse wird geprüft, ob man für eine bestimmte Arbeit geeignet ist. Normalerweise steht das in einem Zeugnis oder anderen Dokumenten. Das bekommt man, wenn man einen Abschluss erreicht hat. Wenn man kein Zeugnis hat, kann man die Qualifikationsanalyse trotzdem machen. Dabei führt man Gespräche oder wird bei der Arbeit beobachtet.



R

die Rechnung, die Rechnungen
Sie haben etwas gekauft und nicht gleich bezahlt? Dann können Sie eine Rechnung bekommen, zum Beispiel bei einem Einkauf im Internet. Von Ihrem Konto überweisen Sie dann das Geld auf das Konto der Firma. Meistens kostet das keine weiteren Gebühren.

registrieren, die Registrierung
In der Erstaufnahmeeinrichtung wird man zunächst registriert. Das bedeutet, dass die Personalien aufgenommen werden. Dann wird die sogenannte BüMA (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender) ausgestellt. Dies ist kein Aufenthaltstitel, sollte aber dennoch immer mitgeführt und bei Kontrollen der Polizei gezeigt werden, weil sie beweist, dass man nicht illegal in Deutschland ist. Damit ist noch kein Asylantrag gestellt. Das passiert erst in der Außenstelle des BAMF.

der Religionsunterricht
Das ist ein Schulfach. Meist ist es Unterricht in der evangelischen oder römisch-katholischen Religion. In einigen Bundesländern
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.
gibt es in den Schulen auch orthodoxen, jüdischen oder auch buddhistischen Religionsunterricht. Für den Islam gibt es an vielen Schulen Islamische Unterweisung in türkischer oder arabischer Sprache. Ein Kind muss nicht in den Religionsunterricht gehen. Es hat dann aber oft nicht frei; in vielen Bundesländern muss es den Ethikunterricht
der Ethikunterricht: In den meisten Bundesländern kann ein Schüler zwischen Religionsunterricht und Ethikunterricht wählen. In Berlin müssen alle Schüler in den Ethikunterricht gehen. Für den Ethikunterricht braucht man keine bestimmte Religion: Man lernt etwas über die verschiedenen Religionen und über Philosophie.
besuchen. Das ist Unterricht in Philosophie.

die Rentenversicherung, die Rentenversicherungen
In Deutschland arbeiten die Menschen normalerweise bis sie 67 Jahre alt sind. Danach sind sie in Rente. Bis zur Rente zahlen die Menschen jeden Monat einen Teil ihres Gehalts in die Rentenversicherung ein. In der Rente bekommen Sie jeden Monat einen Teil von ihrem früheren Gehalt aus der Rentenversicherung. Arbeitnehmer haben automatisch eine Rentenversicherung. Sie teilen sich die Kosten mit dem Arbeitgeber.
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
Wenn man kein Arbeitnehmer
der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer: Sie arbeiten für eine Firma und sind dort angestellt? Dann sind Sie der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.
ist, kann man eine private Rentenversicherung abschließen. Viele Menschen haben eine gesetzliche Rentenversicherung (vom Staat) und eine private Rentenversicherung.

das Rezept, die Rezepte
Viele Medikamente können Sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen. Für manche Medikamente brauchen Sie ein Papier von einem Arzt. Dieses Papier ist das Rezept.



S

das Schulgeld
Das zahlt man nur an Privatschulen. An privaten Schulen zahlt man oft viel Geld für den Unterricht.

die Schulpflicht
In Deutschland gibt es die Schulpflicht. Das heißt, Kinder und Jugendliche müssen bis zu einem bestimmten Alter mindestens neun Jahre lang in die Schule gehen. Das bestimmt ein Gesetz.

die Schwangerschaftsberatung, die Schwangerschaftsberatungen
Das ist eine Beratungsstelle für alle Fragen zur Schwangerschaft. Die gibt es an vielen Orten. Oft kann Ihr Frauenarzt Ihnen eine solche Stelle nennen oder Sie beraten.

die selbständige Arbeit
Man hat keinen Arbeitgeber,
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
sondern ist sein eigener Chef.

das sichere Herkunftsland, die sicheren Herkunftsländer
Menschen, die aus einem sogenannten sicheren Herkunftsland kommen, haben schlechte Chancen, in Deutschland als Asylbewerber anerkannt zu werden. Zu den sicheren Herkunftsländern gehören zurzeit die EU-Staaten, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Ghana, der Senegal, Marokko, Algerien und Tunesien.

das Sonderangebot, die Sonderangebote
Einige Geschäfte verkaufen ihre Produkte für eine kurze Zeit besonders günstig. Diese Produkte nennt man Sonderangebot. Sonderangebote findet man in den Geschäften meist sehr schnell: Sie sind oft direkt am Eingang.

das Sozialamt, die Sozialämter
Das Sozialamt ist eine Behörde. Wenn jemand finanzielle Hilfe braucht, prüft das Sozialamt, ob die Person die Voraussetzungen erfüllt, um Sozialleistungen zu bekommen.
die Behörde, die Behörden: Eine Behörde ist eine staatliche Institution und erfüllt die Aufgaben, die das Gesetz vorsieht. Sie dient also dazu, den Staat zu verwalten.
die Sozialleistung, die Sozialleistungen: Menschen, die finanzielle Hilfe brauchen, können unter bestimmten Umständen im Sozialamt Sozialleistungen beantragen. Mit dieser Unterstützung können sie in einer angemessenen Wohnung leben. Auch ihre Krankheitsversorgung ist gesichert und sie können sich eine Arbeit suchen.


die Sozialleistung, die Sozialleistungen
Menschen, die finanzielle Hilfe brauchen, können unter bestimmten Umständen im Sozialamt Sozialleistungen beantragen. Mit dieser Unterstützung können sie in einer angemessenen Wohnung leben. Auch ihre Krankheitsversorgung ist gesichert und sie können sich eine Arbeit suchen.

die Sozialversicherung, die Sozialversicherungen
Das sind die Krankenversicherung,
die Krankenversicherung, die Krankenversicherungen: Diese Versicherung muss man in Deutschland haben. Die Krankenversicherung zahlt meistens die Kosten für den Arzt, das Krankenhaus und für manche Medikamente. Bei Medikamenten muss man einen kleinen Teil selbst bezahlen. Wenn man sehr wenig verdient, kann man beim Ehepartner versichert werden. Die Kinder sind automatisch bei den Eltern versichert.
die Rentenversicherung,
die Rentenversicherung, die Rentenversicherungen: In Deutschland arbeiten die Menschen normalerweise bis sie 67 Jahre alt sind. Danach sind sie in Rente. Bis zur Rente zahlen die Menschen jeden Monat einen Teil ihres Gehalts in die Rentenversicherung ein. In der Rente bekommen Sie jeden Monat einen Teil von ihrem früheren Gehalt aus der Rentenversicherung. Arbeitnehmer haben automatisch eine Rentenversicherung. Sie teilen sich die Kosten mit dem Arbeitgeber. Wenn man kein Arbeitnehmer ist, kann man eine private Rentenversicherung abschließen. Viele Menschen haben eine gesetzliche Rentenversicherung (vom Staat) und eine private Rentenversicherung.
die Unfallversicherung und die Pflegeversicherung.

die Sozialwohnung, die Sozialwohnungen
Diese Wohnungen kosten nicht so viel Miete wie normale Wohnungen. Eine Sozialwohnung kann man mieten, wenn man wenig verdient. Man braucht dazu einen Wohnberechtigungsschein. Den bekommt man meistens bei der Stadtverwaltung oder beim Wohnungsamt.

das Sparkonto, die Sparkonten
Das ist ein Bankkonto für längere Zeit. Von diesem Konto können Sie kein Geld überweisen (wie zum Beispiel die Miete vom Girokonto). Bei einem Sparkonto bekommen Sie für Ihr Geld mehr Zinsen als bei einem Girokonto. Das Geld bleibt meistens auch länger auf dem Konto als beim Girokonto.

die Sparkasse, die Sparkassen
Das ist wie eine Bank. Aber sie ist nicht privat, sondern Teil von einer Gemeinde oder einer Stadt.

die Spielgruppe, die Spielgruppen
Dort treffen sich die Kinder zum Spielen. Mütter oder Väter sind meistens auch dabei. Manchmal leitet eine andere erwachsene Person die Gruppe und spielt mit den Kindern.

die Sprachförderung
Durch spezielle Spiele, Geschichten und Lieder lernen die Kinder, besser Deutsch zu sprechen. In Kindergärten/Kitas
die Kindertagesstätte (Kita), die Kindertagesstätten (Kitas): Wie ein Kindergarten: Hier können die Kinder den ganzen Tag bleiben, normalerweise bis 16 oder 17 Uhr.
gibt es oft eine besondere Sprachförderung für ausländische Kinder.

der Sprachtest, die Sprachtests
Die Kinder machen oft im Kindergarten oder in der Kita
die Kindertagesstätte (Kita), die Kindertagesstätten (Kitas): Wie ein Kindergarten: Hier können die Kinder den ganzen Tag bleiben, normalerweise bis 16 oder 17 Uhr.
einen Test. Man kann sehen, wie gut ein Kind die Sprache schon kann.

die staatliche Schule, die staatlichen Schulen
In Deutschland gehören die meisten Schulen dem Staat. Man zahlt nichts für den Unterricht, er ist kostenlos.

das Standesamt, die Standesämter
Sie möchten heiraten? Sie bekommen ein Kind? Sie möchten sich scheiden lassen? Dann müssen Sie zum Standesamt in Ihrer Stadt.

der Studiengang, die Studiengänge
Wenn man an einer Universität studieren will, muss man sich entscheiden, was man genau studieren will. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Meistens muss man sich aber für einen oder zwei Studiengänge entscheiden. Wer gut in Sprachen ist, kann zum Beispiel einen sprachlichen Studiengang wählen. Wer gut in Rechnen ist, kann einen mathematischen Studiengang wählen.

die Studiengebühren
Dieses Geld zahlt man für den Besuch einer Universität oder einer Fachhochschule
die Fachhochschule, die Fachhochschulen: Wie eine Universität, aber eher praktisch orientiert. Es gibt Fachhochschulen für Ingenieurwissenschaft, Wirtschaft, Sozialpädagogik und künstlerische Berufe. Für ein Studium an einer Fachhochschule braucht man normalerweise das Abitur oder das Fachabitur.
(FH). In manchen Bundesländern
das Bundesland, die Bundesländer: 16 Länder, die Bundesländer, bilden zusammen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Bundesland ist normalerweise ein größeres Gebiet, wie Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Es gibt aber auch Städte, die ein Bundesland sind, zum Beispiel Berlin oder Hamburg. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung (Landesregierung) mit einem Parlament (Landtag). Eine Landesregierung kann bestimmte Dinge selbst entscheiden, zum Beispiel im Bereich Bildung und Kultur. Die wichtigsten Entscheidungen trifft aber die Bundesregierung, also die Regierung von ganz Deutschland.
gibt es Studiengebühren, aber sie sind unterschiedlich hoch.

das Studium
Für manche Berufe, zum Beispiel Ingenieur oder Lehrer, braucht man ein Studium. Man kann an einer Universität oder an einer Fachhochschule
die Fachhochschule, die Fachhochschulen: Wie eine Universität, aber eher praktisch orientiert. Es gibt Fachhochschulen für Ingenieurwissenschaft, Wirtschaft, Sozialpädagogik und künstlerische Berufe. Für ein Studium an einer Fachhochschule braucht man normalerweise das Abitur oder das Fachabitur.
studieren.

der subsidiäre Schutz
Subsidiären Schutz bekommt man, wenn man keine Asylberechtigung und keine Flüchtlingseigenschaft zugewiesen bekommt. Die Voraussetzung für den subsidiären Schutz ist, dass es stichhaltige Gründe für die Annahme gibt, dass im Heimatland ein ernsthafter Schaden droht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn im Herkunftsland die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe, Folter oder andere Bedrohung durch willkürliche Gewaltausübung zum Beispiel durch einen internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikt drohen. Subsidiär Schutzberechtigte bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung für zunächst ein Jahr.



T

das Tagesgeldkonto, die Tagesgeldkonten
Dieses Konto ist nicht für den Alltag wie ein Girokonto. Wenn Sie Geld übrig haben, können Sie es auf einem Tagesgeldkonto anlegen. Die Banken zahlen für ein Tagesgeldkonto höhere Zinsen
die Zinsen: Sie haben Geld auf Ihrem Konto? Dann bekommen Sie jeden Monat etwas Geld von der Bank dafür. Das sind Zinsen. Sie haben einen Kredit bei Ihrer Bank? Dann müssen Sie der Bank dafür jeden Monat etwas Geld zahlen. Das sind auch Zinsen.
als für ein Girokonto oder Sparkonto. Sie können das Geld auch schnell wieder vom Konto nehmen.

die Tagesmutter, die Tagesmütter
Eine Tagesmutter betreut Kinder bei sich zu Hause. Es gibt auch Tagesväter. Oft sind mehrere Kinder bei einer Tagesmutter. Tagesmütter müssen eine spezielle Ausbildung haben und man muss sie bezahlen.

die Teilnahmeberechtigung für den Integrationskurs
Das ist ein Dokument für die Anmeldung bei einem Integrationskurs. Sie bekommen es normalerweise vom Ausländeramt in Ihrer Stadt. Auch EU-Bürger können den Integrationskurs machen, aber sie müssen einen Antrag beim BAMF stellen.

die Teilzeitarbeit
Man hat eine feste Arbeitsstelle, aber man arbeitet nicht jeden Tag 8 Stunden, sondern weniger, zum Beispiel 4 Stunden pro Tag. Oft machen das Frauen mit kleinen Kindern. In vielen Firmen kann man in Teilzeit arbeiten.

der Tariflohn, die Tariflöhne
In vielen Berufen bezahlt man die Arbeitnehmer
der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer: Sie arbeiten für eine Firma und sind dort angestellt? Dann sind Sie der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.
nach Tarif. Die Höhe von diesem Lohn haben die Arbeitgeber und die Gewerkschaften gemeinsam diskutiert. Der Lohn in diesen Berufen darf nicht niedriger als der Tariflohn sein.



U

das Übergabeprotokoll, die Übergabeprotokolle
Sie haben eine Wohnung gemietet und wollen einziehen. In der Wohnung ist etwas kaputt? Das müssen Sie mit dem Vermieter im Übergabeprotokoll aufschreiben. Das Übergabeprotokoll müssen Sie und der Vermieter unterschreiben.

die Übergangsklasse, die Übergangsklassen
Flüchtlingskinder sollen in Deutschland in die Schule gehen. Wenn sie noch kein Deutsch sprechen, kommen sie am Anfang in eine Übergangsklasse. Manchmal heißen sie auch Willkommensklassen. Dort lernen sie Deutsch und wichtige Dinge über Deutschland und die deutsche Kultur. Nach einer bestimmten Zeit dürfen sie zu den anderen Schulkindern in normale Klassen. Dann können sie auch besser Deutsch und können gut im Unterricht mithalten.

die Überweisung, die Überweisungen (Bank)
Die Bank schickt Geld von einem Konto auf ein anderes Konto. Zum Beispiel bei der Miete für die Wohnung: Das Geld soll direkt von Ihrem Konto auf das Konto vom Vermieter gehen. Das sagen Sie der Bank und die Bank schickt das Geld auf das Konto von Ihrem Vermieter.

die Überweisung, die Überweisungen (Arzt)
Sie sind krank und brauchen einen Spezialisten? Der Allgemeinarzt
der Allgemeinarzt/die Allgemeinärztin, die Allgemeinärzte: Ein Arzt für alle Krankheiten. Bei einer Krankheit geht man zuerst zu einem Allgemeinarzt. Wenn der Allgemeinarzt nicht helfen kann, schickt er Sie zum Facharzt, zu einem Spezialisten.
schreibt Ihnen eine Überweisung: Das ist ein Papier. Damit können Sie dann zu dem Spezialisten gehen.

der Umtausch
Sie haben etwas gekauft und möchten es zurückgeben? In vielen Geschäften können Sie es umtauschen: Sie können es zurückgeben und bekommen dafür das Geld zurück. Manchmal bekommt man das Geld nicht zurück, aber man bekommt etwas anderes aus dem Geschäft. Sonderangebote
das Sonderangebot, die Sonderangebote: Einige Geschäfte verkaufen ihre Produkte für eine kurze Zeit besonders günstig. Diese Produkte nennt man Sonderangebot. Sonderangebote findet man in den Geschäften meist sehr schnell: Sie sind oft direkt am Eingang.
kann man oft nicht umtauschen.

die Unterrichtsstunde, die Unterrichtsstunden
Eine Unterrichtsstunde im Integrationskurs dauert 45 Minuten.

der Urlaub
Sie haben jedes Jahr eine bestimmte Anzahl von Urlaubstagen. Im Urlaub bekommen Sie weiter Ihr Gehalt/Ihren Lohn. Sie müssen mit dem Vorgesetzten sprechen, wann Sie Urlaub nehmen können. In Deutschland arbeitet man normalerweise 5 Tage pro Woche. Wollen Sie also eine Woche Urlaub nehmen (von Montag bis Sonntag), brauchen Sie 5 Urlaubstage.



V

die Verbraucherzentrale, die Verbraucherzentralen
Das sind Informationsstellen für Verbraucher. Ein Verbraucher ist jeder Mensch, der etwas kauft. Die Verbraucherzentrale gibt Informationen über verschiedene Produkte. Und die Verbraucherzentrale hilft bei rechtlichen Problemen (Zum Beispiel: Sie haben etwas Kaputtes gekauft und das Geschäft nimmt es nicht zurück. Dann kann die Verbraucherzentrale helfen).

der Verein, die Vereine
In einem Verein treffen sich Menschen mit gleichen Interessen und Zielen: Im Fußballverein spielt man zum Beispiel zusammen Fußball, im Musikverein macht man zusammen Musik.

die Verfassung, die Verfassungen
Eine Verfassung ist ein Text. Darin stehen die wichtigsten Grundsätze und Regeln für einen Staat: Wie ist der Staat organisiert? Welche Rechte und Pflichten haben die Menschen in dem Staat? ... Die deutsche Verfassung heißt Grundgesetz.

die Versicherung, die Versicherungen
Man bezahlt jeden Monat oder jedes Jahr für eine bestimmte Situation Geld an die Versicherung. Damit ist man für diese Situation versichert. Zum Beispiel Krankheit: Sie zahlen jeden Monat Geld in die Krankenversicherung.
die Krankenversicherung, die Krankenversicherungen: Diese Versicherung muss man in Deutschland haben. Die Krankenversicherung zahlt meistens die Kosten für den Arzt, das Krankenhaus und für manche Medikamente. Bei Medikamenten muss man einen kleinen Teil selbst bezahlen. Wenn man sehr wenig verdient, kann man beim Ehepartner versichert werden. Die Kinder sind automatisch bei den Eltern versichert.
Dann werden Sie krank und müssen zum Arzt. In dieser Situation zahlt die Krankenversicherung für den Arzt und nicht Sie selbst.

das Visum, die Visa
Mit einem Visum dürfen Sie in ein anderes Land einreisen. Ein Visum können Sie bei der Botschaft
die Botschaft, die Botschaften: Eine Botschaft ist wie ein Konsulat. Es ist die Vertretung eines Landes in einem anderen Land.
des anderen Landes bekommen.

die Volkshochschule, die Volkshochschulen
An einer Volkshochschule können Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren Kurse machen. Die Kurse kosten nicht viel. Man kann Sprachen lernen – auch Deutsch -, Fotografieren, Schmuck machen, Tanzen, Malen und vieles andere. Es gibt auch Kurse für den Beruf, zum Beispiel Arbeit am Computer. Erwachsene können an der Volkshochschule auch einen Schulabschluss machen, zum Beispiel den Hauptschulabschluss.
der Hauptschulabschluss: Mit dem Ende der Hauptschule macht man den Hauptschulabschluss. Das ist in der 9. Klasse. In einigen Bundesländern gibt es auch den Qualifizierenden Hauptschulabschluss (Quali). Das ist eine Prüfung am Ende der 9. Klasse. Man muss den Quali nicht machen, aber man findet so leichter einen Ausbildungsplatz in einer Firma.
Die Kurse sind meistens an einem Abend in der Woche oder an einem Wochenende.

der/die Vorgesetzte, die Vorgesetzten
Ihr Vorgesetzter ist Ihr direkter Chef. Ein Vorgesetzter ist während der Arbeitszeit für Sie und Ihre Arbeit verantwortlich. Er sagt, welche Arbeit Sie bekommen und wie Sie sie machen sollen. Meist hat auch Ihr Vorgesetzter einen Vorgesetzten.

die Vorrangprüfung, die Vorrangprüfungen
Wenn man mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung arbeiten möchte, muss man gewisse Einschränkungen und Regelungen beachten. Es wird beispielsweise durch die Ausländerbehörde eine Vorrangprüfung durchgeführt. Es muss geprüft werden, ob es einen EU-Bürger gibt, der auch für die Arbeitsstelle geeignet wäre. Nur wenn dies nicht der Fall ist, kann die Stelle an einen Asylbewerber vergeben werden. Die Vorrangprüfung entfällt nach einem Aufenthalt von 15 Monaten in Deutschland. Bei anerkannten Flüchtlingen oder subsidiär Schutzberechtigten gibt es keine Vorrangprüfung.

die Vorsorgeuntersuchung, die Vorsorgeuntersuchungen
Das sind 10 Routine-Untersuchungen von kleinen Kindern beim Kinderarzt. Sie sind kostenlos. Die erste Vorsorgeuntersuchung ist kurz nach der Geburt, die letzte ist kurz vor dem Schulbeginn.

das Vorstellungsgespräch, die Vorstellungsgespräche
Sie haben sich auf eine Stelle beworben? Der Arbeitgeber
der Arbeitgeber, die Arbeitgeber: Das ist zum Beispiel eine Firma. Sie ist Arbeitgeber für die Angestellten. Auch der Staat ist ein Arbeitgeber, zum Beispiel für Lehrer oder Erzieher. Sie haben eine eigene Firma und arbeiten dort? Dann haben Sie keinen Arbeitgeber.
findet Ihre Bewerbung
die Bewerbung, die Bewerbungen: Sie möchten eine Arbeitsstelle in einer Firma bekommen? Dann müssen Sie eine Bewerbung schreiben: Das sind normalerweise ein Brief (das "Anschreiben"), ein Lebenslauf mit Foto und Ihre Zeugnisse. Der zweite Teil von einer Bewerbung ist das Vorstellungsgespräch: Eine Einladung beim Arbeitgeber, wenn die schriftliche Bewerbung gut war.
interessant? Dann möchte er Sie kennenlernen und mehr über Sie wissen.
Er lädt Sie zu einem Gespräch ein. Das ist das Vorstellungsgespräch. Allgemeine Informationen über ein Vorstellungsgespräch bekommen Sie in der Arbeitsagentur/
die Arbeitsagentur, die Arbeitsagenturen: Hier hilft man Ihnen, eine passende Arbeit zu finden. Man bekommt hier Stellenangebote aus allen Bereichen. Manchmal bekommt man finanzielle Hilfe, zum Beispiel bei den Kosten für Bewerbungsunterlagen. Eine Arbeitsagentur gibt es in jeder Stadt.
beim Job-Center.
das Job-Center: Hier hilft man Ihnen, eine passende Arbeit zu finden. Man bekommt hier Stellenangebote aus allen Bereichen. Manchmal bekommt man finanzielle Hilfe, zum Beispiel bei den Kosten für Bewerbungsunterlagen. Ein Job-Center gibt es in jeder Stadt.




W

die Warmmiete, die Warmmieten
Das ist die Miete mit Nebenkosten.

der Wochenmarkt, die Wochenmärkte
In vielen Städten gibt es einmal oder zweimal pro Woche einen Wochenmarkt. Er ist auf einem zentralen Platz oder in einer Halle. Die Verkäufer kommen meist aus der Region. Auf dem Wochenmarkt findet man vor allem frisches Obst und Gemüse, außerdem Milch und Käse, Fisch und Fleisch. Manchmal kann man dort auch Kleidung kaufen.

der Wohlfahrtsverband, die Wohlfahrtsverbände
Ein Wohlfahrtsverband kümmert sich um soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Wohlfahrtsverbände gibt es in kleineren Gemeinden, aber auch in großen Städten. Dort arbeiten viele ehrenamtliche Mitarbeiter. Sie bieten zum Beispiel Hilfe für Flüchtlinge an. Wenn es Fragen gibt, können sich Flüchtlinge an einen Wohlfahrtsverband in ihrer Nähe wenden. Dort bekommen sie wichtige Informationen und Unterstützung bei Problemen.

das Wohngeld
Die Miete für eine normale Wohnung ist für Sie zu teuer? Dann können Sie im Wohnungsamt
das Wohnungsamt, die Wohnungsämter: Die Miete für eine normale Wohnung ist für Sie zu teuer? Das Wohnungsamt kann helfen: Zum Beispiel mit Wohngeld oder mit einer Sozialwohnung. Das Wohnungsamt hilft Ihnen auch bei anderen Fragen zum Wohnen.
einen Antrag für Wohngeld stellen: Sie müssen nicht die ganze Miete zahlen. Einen Teil Ihrer Miete bezahlt der Staat.

das Wohnungsamt, die Wohnungsämter
Die Miete für eine normale Wohnung ist für Sie zu teuer? Das Wohnungsamt kann helfen: Zum Beispiel mit Wohngeld
das Wohngeld: Die Miete für eine normale Wohnung ist für Sie zu teuer? Dann können Sie im Wohnungsamt einen Antrag für Wohngeld stellen: Sie müssen nicht die ganze Miete zahlen. Einen Teil Ihrer Miete bezahlt der Staat.
oder mit einer Sozialwohnung
die Sozialwohnung, die Sozialwohnungen: Diese Wohnungen kosten nicht so viel Miete wie normale Wohnungen. Eine Sozialwohnung kann man mieten, wenn man wenig verdient. Man braucht dazu einen Wohnberechtigungsschein. Den bekommt man meistens bei der Stadtverwaltung oder beim Wohnungsamt.
. Das Wohnungsamt hilft Ihnen auch bei anderen Fragen zum Wohnen.



Z

das Zahlungsmittel, die Zahlungsmittel
Es gibt verschiedene Zahlungsmittel: Zum Beispiel Bargeld,
das Bargeld: Geldscheine und Münzen sind Bargeld, damit können Sie überall bezahlen.
Bankeinzug,
der Bankeinzug, die Bankeinzüge: Sie kaufen etwas mit Bankeinzug: der Verkäufer kann den Betrag von Ihrem Konto abbuchen. Das heißt, Sie erlauben ihm, das Geld von Ihrem Konto zu nehmen. Ist das Konto bei einer Bank in Deutschland, kostet das keine Gebühren. Per Bankeinzug kann man bei Bestellungen im Internet bezahlen, aber auch Versicherungen und monatliche Beträge (Strom/Gas, Telefon/Internet). Hier erlauben Sie der Versicherung oder einer Firma, dass sie das Geld jeden Monat von Ihrem Konto abbucht.
EC-Karte,
die EC-Karte, die EC-Karten: Eine EC-Karte bekommt man, wenn man ein Konto bei einer Bank oder Sparkasse hat. Die Buchstaben EC bedeuten „electronic cash“. Mit der EC-Karte kann man also elektronisch bezahlen, zum Beispiel in vielen Supermärkten, Kaufhäusern und Fachgeschäften. Kleinere Geschäfte (Bäckerei, Fleischerei, mobile Händler) nehmen nur Bargeld. Mit der EC-Karte bekommt man auch Geld am Geldautomaten.
Kreditkarte
die Kreditkarte, die Kreditkarten: Damit kann man ohne Bargeld bezahlen. Das Geld wird nicht direkt vom Girokonto abgebucht. Es ist meistens wie ein kleiner Kredit. Nicht alle Geschäfte nehmen Kreditkarten. Beim Einkaufen im Internet können Sie normalerweise immer mit Kreditkarte zahlen, auch bei der Bahn und bei Fluggesellschaften.
und Rechnung.
die Rechnung, die Rechnungen: Sie haben etwas gekauft und nicht gleich bezahlt? Dann können Sie eine Rechnung bekommen, zum Beispiel bei einem Einkauf im Internet. Von Ihrem Konto überweisen Sie dann das Geld auf das Konto der Firma. Meistens kostet das keine weiteren Gebühren.


das Zeugnis, die Zeugnisse
Ein Zeugnis ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen, wenn Sie eine Arbeitsstelle suchen. Es gibt Arbeitszeugnisse: Darin steht etwas über Ihre letzte Arbeit. Und es gibt Schul- und Hochschulzeugnisse: Offizielle Dokumente von Ihrer Schule oder Hochschule. Zeugnisse aus Ihrem Heimatland müssen Sie übersetzen und beglaubigen
die Beglaubigung, beglaubigen: Eine offizielle Instanz prüft Dokumente und erklärt mit einem Stempel, dass sie echt sind.
lassen.

die Zinsen
Sie haben Geld auf Ihrem Konto? Dann bekommen Sie jeden Monat etwas Geld von der Bank dafür. Das sind Zinsen. Sie haben einen Kredit
der Kredit, die Kredite: Sie möchten etwas kaufen und haben nicht genug Geld? Dann können Sie z. B. bei einer Bank einen Kredit aufnehmen. Die Bank gibt Ihnen eine Geldsumme für einen bestimmten Zeitraum. Dann müssen Sie das Geld mit Zinsen zurückzahlen.
bei Ihrer Bank? Dann müssen Sie der Bank dafür jeden Monat etwas Geld zahlen. Das sind auch Zinsen.

die zweisprachige Schule, die zweisprachigen Schulen
Der Unterricht ist in 2 Sprachen, meist in Deutsch und einer weiteren Sprache.