Schnelleinstieg:

Direkt zum Inhalt springen (Alt 1) Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)
Key Visual Goethe-Institut im Exil© Goethe-Institut

Goethe-Institut im Exil

Syrien, Afghanistan, Belarus, Ukraine - durch die Auswirkungen von Krieg oder aufgrund zu restriktiver Rahmenbedingungen musste das Goethe-Institut in jüngster Zeit seine Arbeit in diesen Ländern temporär einstellen. Das „Goethe-Institut im Exil“ agiert in Berlin stellvertretend für alle geschlossenen Goethe-Institute als Ort der Begegnung, Schutzraum und Bühne für geflüchtete Kulturschaffende.


Hintergrund

Für viele Künstler*innen und Intellektuelle gehen in den Ländern, in denen das Goethe-Institut seine Standorte schließen musste, Räume für Dialog und interkulturellen Austausch verloren. Häufig müssen Partner*innen, mit denen das Goethe-Institut an diesen Orten zusammengearbeitet hat oder die das Institut als Sprachschüler*innen oder als Publikum besucht haben, selbst das Land verlassen; über Jahrzehnte gewachsene Verbindungen werden gekappt, wichtige Initiativen können nicht fortgeführt werden.

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken wurde das „Goethe-Institut im Exil“ ins Leben gerufen. Kulturakteur*innen, die in ihren eigenen Ländern aufgrund lebensbedrohlicher Umstände nicht mehr oder nur noch schwer arbeiten können, soll durch das Projekt eine Möglichkeit gegeben werden, weiterhin eine Öffentlichkeit für ihre Arbeit zu finden.

Das Berliner Kunsthaus ACUD dient dabei mit einem Kino, Theater, Club, Studio sowie einer Galerie als Veranstaltungsort für das Projekt. Im Fokus des Kulturprogramms stehen unter anderem Performances, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Workshops und Netzwerkveranstaltungen.

Erster Länderschwerpunkt des mehrteiligen Projektes ist die Ukraine, beginnend mit einem Eröffnungsfestival im Oktober 2022, gefolgt von Afghanistan im Frühjahr 2023 sowie danach den Schwerpunkten Syrien und Belarus. An diesen Orten existierten bis zu ihrer Schließung Goethe-Institute im lebendigen Austausch mit der jeweiligen lokalen Kulturszene. Nun wird dieser Dialog so lange wie nötig in Deutschland fortgeführt und dadurch auch für die Öffentlichkeit hierzulande erfahrbar.

Neben länderspezifischen Projekten wird es immer auch solche geben, die sich an die Gemeinschaft aller nach Deutschland geflüchteten Künstler*innen und ihr hiesiges Publikum richten. Zusätzlich zu regelmäßigen Veranstaltungen im Kunsthaus ACUD werden einzelne Formate auch an anderen Veranstaltungsorten in Berlin sowie deutschlandweit stattfinden.


Festivalprogramm

Goethe-Institut im Exil - Key Visual Festival Ukraine© Goethe-Institut

Das Eröffnungsfestival von „Goethe-Institut im Exil“ findet vom 6. bis 9. Oktober 2022 im Berliner Kunsthaus ACUD statt und beleuchtet die aktuelle Kunstszene der Ukraine. Geboten werden Performances, Konzerte, Lesungen, Diskussionen, Filmvorführungen und Gespräche, unter anderem mit den Autor*innen Serhij Zhadan und Iryna Tsilyk, dem Theatermacher Vlad Troitskyi und dem Fotografen Igor Gaidai.

Zum Veranstaltungskalender


Kontakt

Projekt

Olga Sievers
Projektmanagement und Kuration 

Olena Lykhovodova
Programmreferentin Schwerpunkt Ukraine

im-exil@goethe.de
 

Presse

Tatjana Kirchner
Kirchner Kommunikation
Tel.: 030 - 84 71 18 12
kirchner@kirchner-pr.de

Viola Noll
Stellvertretende Pressesprecherin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: 030 - 25906 471
noll@goethe.de
 

Top