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Das rechte Viertel des Bildes nimmt eine orangene Fläche ein. Auf dieser steht vertikal und in weißer Schrift Frau Architektin. Den Rest des Bildes nimmt eine Collage ein. Auf dieser sind verschiedene Bauwerke und Entwürfe, sowie Frauen während der Arbeit zu sehen. Die Collage ist in schwarz-weiß gehalten.© Goethe-Institut Zypern

Ausstellung: 07.12.2021–19.03.2022
Frau Architekt

Die Ausstellung Frau Architekt in Nikosia zeigt zusätzlich zu den 22 weiblichen deutschen Architektinnen, die ursprünglich 2017 im DAM (Deutsches Architektur Museum) in Frankfurt vorgestellt wurden, die Arbeiten und persönlichen Porträts von 11 zypriotischen Architektinnen.

Die Erweiterung der Ausstellung in Nikosia ist die erste eigene Ausstellung, welche die Arbeit von zypriotischen Architektinnen würdigt. Die Ausstellung nimmt Bezug auf eine globale Bewegung, die die wertvollen Beiträge von Architektinnen hervorhebt und darüber diskutiert, welche davon das Feld maßgeblich verändert haben. Die Ausstellung soll die Diskussion in Zypern eröffnen und lokalen Expert*innen die Möglichkeit geben, sich an diesem Gespräch zu beteiligen.

Darüber hinaus würdigt die Ausstellung die Architektur als eine vielfältige Praxis, die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat. Sie zeigt geplante und realisierte Projekte mit Bezug zu Wissenschaft, Aktivismus, sozialem Engagement, Unternehmertum, Nachhaltigkeit, Urbanismus und Denkmalschutz reichen.

Es wurde bewusst versucht, zypriotische Architektinnen aus verschiedenen Epochen sowie aus verschiedenen Bereichen der Architektur auszuwählen und zu präsentieren. Obwohl es sich um die erste Ausstellung handelt, die sich auf Architektinnen in Zypern konzentriert, ist sie nicht als umfassende oder historische Präsentation zu verstehen. Die Porträts zeigen Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften, die auf beiden Seiten der Trennungslinie arbeiten und/oder eng über diese hinweg zusammenarbeiten. Solche Kooperationen sind an sich schon ein politisches Statement und ein Schritt in Richtung Friedenskonsolidierung. Die Ausstellung zeigt auch zum ersten Mal das Werk von Maro Efthymiades-Adjini, der ersten bekannten zyprischen Architektin, die 1960 ihren Abschluss machte. Sie ebnete den Weg für andere Zeitgenossinnen wie Solmaz Feridun (1961), Eleni Romanou Demetriadou (1969), Androula Demetriou (1970) und Sevim Altan (1972).

Die folgenden zypriotischen Architektinnen werden in der Ausstellung präsentiert: Maro Efthymiades-Adjini, Meltem Nalbantoğlu, Sevina Floridou, Margarita Danou, Esra Can Akbil, Münevver Özgür Özersay, Christiana Ioannou, Athina Papadopoulou, İlkay Feridun, Veronika Antoniou und Simzer Kaya.

Die Kuratorinnen für den zypriotischen Teil sind:
Müge Riza und Teresa Tourvas


Über 100 Jahre Frauen im Architektenberuf

  • Ein Mann in Jeans und grauer Jacke und eine Frau in schwarzer Kleidung mit Gesichtsmasken stehen in einem Ausstellungsraum. Jeder von ihnen blättert in einer Broschüre. Im Hintergrund sieht man eine Tafel mit dem Titel der Ausstellung FRAU ARCHITEKT, Texten und Fotos sowie eine offene Holztür, um die herum Menschen stehen. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Mehrere Besucher und Besucherinnen mit Gesichtsmaske befinden sich in einem Ausstellungsraum. In der linken Bildhälfte durchblättert ein junger Mann in Jeansjacke den Ausstellungskatalog, während in der rechten Bildhälfte mehrere Besuchende konzentriert die Ausstellungstafeln lesen. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Drei Besucherinnen lesen und betrachten die Ausstellungstafel zu den zyprischen Architektinnen Margarita Danou und Sevina Floridou. Die Dame links im Bild trägt Brille und einen schwarzen Pullover, jene in der Mitte ein weitgeschnittenes weißes Oberteil, und die Frau rechts im Bild einen roten Pullover mit goldenem Schal. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Ein junger Mann mit Gesichtsmaske, Baseballkappe und schwarzem Kapuzenpullover liest den Text der Ausstellungstafel zur Architektin Christiana Ioannou. Im Hintergrund sieht man das graue Metallgerüst auf dem die Ausstellungstafeln befestigt ist, sowie eine Frau mit schwarzer Gesichtsmaske. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Eine Besucherin der Ausstellung betrachtet ein Bild eines von Christiana Ioannou entworfenen Gebäudes. Sie hat einen Ausstellungstext in der rechten Hand und trägt eine beige Jacke, einen braunen Rucksack und hat weiterhin ein farbiges Band in den Haaren. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Eine Frau steht an einem Holztisch und durchblättert den Katalog der Ausstellung FRAU ARCHITEKT. Auf dem Tisch liegen weiterhin einige Ausstellungsbüchlein, in welchen Übersetzungen der Ausstellungstexte zu finden sind. Auf der aufgeschlagenen Seite des Kataloges sieht man monochrome Architekturillustrationen. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Vor zwei Ausstellungstafeln zu deutschen Architektinnen steht eine dunkel gekleidete Frau mit hellgrauer Handtasche. Der rechte Fuß der Dame ist angewinkelt. Die Tafeln sind mithilfe durchsichtiger Fäden an der weißen Wand befestigt. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“
  • Zwei Damen führen eine intensive Unterhaltung im Ausstellungsraum. Jene Frau links im Bild trägt in ihrer rechten Hand ein Glas und unterstreicht mit ihrer linken Hand den Gesprächsverlauf. Im Vordergrund sieht man ein Teil des Ausstellungsgerüsts und des Bildschirmes. Beide Besucherinnen befinden sich im hinteren Teil des Fotos, sind schwarz gekleidet und tragen schwarze Gesichtsmasken. © Goethe-Institut Zypern, Antonia Maria Nicolaides
    Ausstellung „Frau Architekt“

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