Leben

Deutschland, das wünsche ich dir

© Goethe-Institut
Ende September 2017 stehen die Deutschen vor der Wahl. Und was sich wünschen Menschen außerhalb Deutschlands für die Bundesrepublik? Journalisten, Bürgerrechtler, Deutschlandkenner und andere engagierte Menschen aus fünf Ländern sagen in kurzen Clips ihre oft überraschende Meinung.

Tschechien
Eine langweilige Wahl

Tomáš Sedláček ist Chefvolkswirt bei der größten tschechischen Bank ČSOB. Er lehrt an der Prager Karlsuni Wirtschaftsgeschichte und –philosophie und ist Autor des Bestsellers Die Ökonomie von Gut und Böse.


Weitere Wünsche aus Tschechien

Tschechien
Stabilität und europäische Werte

Marek Hilšer ist Arzt, Wissenschaftler, Hochschulpädagoge und politischer Aktivist. 2018 will er tschechischer Präsident werden und sammelt derzeit die zur Kandidatur erforderlichen 50.000 Unterschriften.

Tschechien
Ruhe und langen Atem

Tomáš Lindner ist Redakteur des tschechischen Wochenmagazins Respekt. Für seine Texte, in denen er überwiegend über Deutschland, Afrika und Entwicklungspolitik schreibt, wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Tschechien
Offene Debatte statt Schubladendenken

Adéla Jurečková studierte Politikwissenschaften und Soziologie in Deutschland. Sie arbeitet im Programm Migration für die tschechische NGO Člověk v tísni (People in need).

Tschechien
Vorbild für Europa

Jaroslav Ostrčilík ist freier Journalist und Initiator des Versöhnungsmarsches, mit dem an den sogenannten Brünner Todesmarsch während der Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert wird.


Wünsche aus weiteren Ländern

© Goethe-Institut Deutschland
Mehr Integration und Teilhabe

Dr. Thi Minh Tam Ta ist Oberärztin und Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz der Charité in Berlin. Die Vietnamesien wünscht Deutschland mehr Integration und Teilhabe.

© Goethe-Institut Frankreich
Sinn für Humor

Die französische Karikaturistin Coco, alias Corinne Rey, zeichnet für die deutsche Ausgabe von Charlie Hebdo. Sie wünscht Deutschland vor allem Eines: Humor.

© Goethe-Institut Japan
Einbeziehung der Jugend

Kensuke Harada gründete 2012 die NGO “Youth Create". Die Organisation möchte Jugendliche und junge Erwachsene dazu animieren sich aktiv in der Politik und der Gesellschaft einzubringen. Sie will Mechanismen schaffen um die Jugend als Akteur in der Gesellschaft zu etablieren.

© Goethe-Institut Niederlande
Ein Land ohne Atomenergie

Eva Cossee ist Gründerin des Cossee-Verlags in Amsterdam. Sie wünscht Deutschland, dass es wie geplant aus der Kernenergie aussteigt.

© Goethe-Institut Frankreich
Weniger Egoismus, mehr Enthusiasmus

Lise Jolly ist Chefredakteurin von ParisBerlin und Journalistin bei France Info. Die Französin wünscht Deutschland weniger Egoismus und mehr Enthusiasmus für ein neues europäisches Projekt.

© Goethe-Institut Japan
Zeit für Reflektionen

Arata Hasegawa arbeitet als freier Kurator für Ausstellungen in ganz Japan. Er schreibt regelmäßig Kritiken für Kunst Magazine und hat bis dato drei Bücher veröffentlicht. Im Juni 2017 besuchte er die documenta 14 im Rahmen eines Besucherprogramms der Goethe-Institute in Ostasien.

© Goethe-Institut Frankreich
Mehr Bewusststein für die Rolle von Kunst und Kultur

Olivier Mannoni übersetzt Peter Sloterdijk, Stefan Zweig, Uwe Tellkamp und viele andere deutschsprachige Autoren ins Französische. Er wünscht Deutschland mehr Bewusstsein für die Rolle der Kultur und seiner Künstler.

© Goethe-Institut Niederlande
Mehr Verantwortung

Yoeri Albrecht ist Direktor des Kulturhauses De Balie in Amsterdam. Er wünscht Deutschland, dass es seiner Verantwortung in der internationalen Politik gerecht wird.

© Goethe-Institut Deutschland
Weniger Pegida-Geschrei, mehr Kinder

Rob Savelberg ist Journalist und Korrespondent der Tageszeitung „De Telegraaf“. Er wünscht Deutschland weniger Pegida-Geschrei und mehr Kinder.

© Goethe-InstitutFrankreich
Eine starke Hauptstadt

Der französische Autor Oscar Coop-Phane spricht nicht nur in seinen Büchern über Berlin, sondern lebte dort auch einige Zeit. Er wünscht Deutschland eine Hauptstadt, wie er sie in Erinnerung hat.

© Goethe-InstitutDeutschland
Ethik statt Pragmatismus

Sergei Loznitsa ist Regisseur und Drehbuchautor aus der Ukraine, er wünscht Deutschland Ethik Pragmatismus vorzuziehen.

© Goethe-Institut Niederlande
Mehr Bildung

Christoph Buchwald ist Verleger im Cossee-Verlag in Amsterdam. Er wünscht sich, dass Deutschland mehr für die Bildung tut.

© Goethe-Institut Deutschland
Partnerschaft statt Paternalismus

Die Österreicherin Theresia Töglhofer ist Autorin und Expertin für internationale Beziehungen. Sie wünscht Deutschland Partnerschaft statt Paternalismus.

© Goethe-Institut Japan
Lebendigen Meinungsaustausch

Mariko Mori ist Executive Direktorin der Nippon Foundation Diversity in the Arts für das International Performing Arts Festival 2020 in Tokyo.

© Goethe-Institut Deutschland
Einen Pferdehandel betreiben

Irwin Collier ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Freien Universität in Berlin. Der US-Amerikaner wünscht Deutschland eine starke breite Mitte und politische Stabilität.

© Goethe-Institut Niederlande
Mehr persönlicher Freiraum

Christof Schläger ist Klangkünstler. Er lebt in den Niederlanden und im Ruhrgebiet. Er wünscht Deutschland noch mehr Freiräume für persönliche Kreativität.

© Goethe-Institut Frankreich
Die Zukunft im Visier

Aurélien Condomines ist Mitbegründer der Bewegung Pulse Of Europe in Frankreich. Der Anwalt wünscht Deutschland, die Zukunft stärker ins Visier zu nehmen.

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