IKAT / eCUT
Textilien zwischen Kunst, Design, Tradition und Technologie

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  • IKAT/eCUT © Goethe-Institut/Sandra Schollmeyer

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In der Region Südostasien spielen Textilien eine wichtige Rolle. Nicht nur werden in vielen Ländern Textilien hergestellt, sondern es liegt auch ein schneller Verbrauch an Textilien in den kosmopolitischen Städten der Region vor. In vielen Ländern haben Textilien einen hohen kulturellen Wert: sie überliefern Geschichten, sowohl kollektive als auch individuelle.

Die Textilindustrie ist so vielfältig wie ihre Produkte, von handgearbeiteten, rituell angefertigten Stoffen zu Innendesign und Fast Fashion, die man in den Einkaufszentren findet.


Der nächste groβe Trend und sich andeutende Frage ist die Frage nach der Nachhaltigkeit:
  • Wie können Textilien ressourcenschonender hergestellt werden?
  • Welche Rolle wird die traditionelle Kunstfertigkeit in Zukunft spielen?
  • Werden wir, als Konsumenten, die Herausforderung annehmen und unsere Kaufstrategie überdenken?
  • Tragen Textilhersteller die Verantwortung dafür, neue Produkte anzubieten?
  • Produkte, die umweltfreundlich sind und aus einer Produktion stammen, die fair gegenüber allen ist, die daran beteiligt sind?
  • Müssen wir überhaupt Textilien kaufen? Können wir nicht alle Hersteller und Handwerker sein?

IKAT/eCUT ist ein Projekt des Goethe-Instituts, das die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft von Textilien in Südostasien, Australien und Neuseeland untersucht. Durch unterschiedliche Aktivitäten hebt es die kulturelle Wirksamkeit von Textilien in verschiedenen Bereichen hervor – von Kunst zu Design, von Tradition zu Technologie. 


 

In den Monaten März und April 2017 präsentieren wir eine Vielzahl von Aktivitäten, die sich näher mit Textilien, Design und Nachhaltigkeit in Indonesien beschäftigen:
 
  • Fast Fashion - Die Schattenseiten der Mode | Eine Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg über die Auswirkungen der Massenproduktion von Mode und die Präsentation nachhaltiger Alternativen
  • Slow Fashion Lab | Beispiele nachhaltiger Mode, traditioneller und lokaler Bräuche aus ganz Indonesien
  • Rahmenprogramm  | Eine Reihe von Aktivitäten, die Erlebnisse einer kollektiven Kreation anregen und über die Welt von Fast Fashion hinausblicken
  • Textilresidenzen | Workshops und Residenzen bringen deutsche Designer mit südostasiatischen Herstellern zusammen, damit diese voneinander lernen und eine nachhaltige Beziehung aufbauen können


 

Veranstaltungsort in Jakarta

Ausstellung Fast Fashion - Die Schattenseiten der Mode und Slow Fashion Lab
Gudang Sarinah Ekosistem
Jalan Pancoran Timur II B
Hall A.4
 

Eröffnung | Donnerstag, 9. März 2017
19:00 Uhr

Ausstellung
10. März – 9. April 2017 (täglich geöffnet)
10:00 – 19:00 Uhr



Rahmenprogramm

GoetheHaus
Jalan Sam Ratulangi No 9-15, Gondangdia, Jakarta Pusat
 
Dia.lo.gue Artspace
Jalan Kemang Selatan No 99A, Bangka, Jakarta Selatan
 
Textilmuseum
Jalan Aipda Ks Tubun No 2-4, Tanah Abang, Jakarta Barat

 

Programme

Fast Fashion © T Mitchell

Fast Fashion - Die Ausstellung

Fast Fashion - Die Schattenseiten der Mode lädt Besucher zu einem  kritischen Blick hinter die Kulissen der Textilindustrie, Mode und Konsum ein. 
 

Slow Fashion Lab © Goethe-Institut/Sandra Schollmeyer

Slow Fashion LAB

Das Slow Fashion Lab präsentiert Beispiele für nachhaltige Mode, traditionelle und lokale Praktiken aus Indonesien, die Rücksicht auf Menschen und Umwelt nehmen.
 

Future Fashion © Jazmin Quaynor

Rahmenprogramm

Eine Reihe von Veranstaltungen, die die Ausstellung begleiten, machen die Themen Fast Fashion, Slow Fashion und DIY-Kultur noch greifbarer.

Beyond IKAT/eCUT © Goethe-Institut

Über IKAT/eCUT

IKAT/eCUT ist ein Projekt des Goethe-Instituts, das die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft von Textilien in Südostasien, Australien und Neuseeland (und Deutschland) untersucht.

Studio Naenna © Goethe-Institut In/Sandra Schollmeyer

Textilresidenzen

Traditionelles Handwerk, faire Produktion, zeitgenössisches Design: Die Textilresidenzen im Rahmen des Projekts IKAT/eCUT beleuchten die ‚handwerklichen Zukunft‘ von Kleidung und Textilien.

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