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Social Films for Social Change  Tsuji Lam © Goethe-Institut

Social Films for Social Change

Kreative Medien, Filme und Videos zur Stärkung der Demokratie und Menschenrechte in Malaysia

2019 beantragten das Freedom Film Network und das Goethe-Institut Malaysia gemeinsam und erfolgreich Mittel der Europäischen Union für ein fünfjähriges Projekt, das auf die Stärkung der Zivilgesellschaft in Malaysia abzielt. Das Projekt mit dem Titel Soziale Filme für den sozialen Wandel begann im Januar 2020 und endet 2024/2025.


Projektziele

Stärkung der Demokratie, der Gleichstellung der Geschlechter, der Menschenrechte und der Strukturen der Zivilgesellschaft in Malaysia durch den Einsatz kreativer Medien, von Videos und Filmen mit besonderem Schwerpunkt auf Frauen und die indigene Bevölkerung.

Spezifische Ziele:
►SZ1: Stärkung der Fähigkeit von Filmemacher*innen, Aktivist*innen und Zivilgesellschaftlichen Organisationen als Hauptakteure, das Verständnis, das Bewusstsein und die Bürgerbeteiligung der Malaysier für die Menschenrechte zu verbessern, mit besonderem Schwerpunkt auf Frauenrechte und die indigene Bevölkerung in Malaysia.
►SZ 2: Stärkung der Fähigkeit von Filmemacherinnen, gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung vorzugehen,  sich für geschlechtsspezifische politische Entscheidungen einzusetzen und ihre Beteiligung an der öffentlichen Meinungsbildung zu erhöhen.
►SZ 3: Befähigung und Stärkung der indigenen Bevölkerung durch die Stärkung ihrer Fähigkeit, Filme als Strategie zur Maximierung der sozialen Wirkung und zur Beeinflussung der gewünschten positiven Veränderungen einzusetzen.


Zielgruppen

  • Filmemacher*innen, Filmstudent*innen, Film- und Medieninstitutionen
  • Film- und Medienindustrie
  • Aktivist*innen und Zivilgesellschaftliche Organisationen
  • Junge Frauen
  • Indigene Bevölkerung (Filmemacher und junge Frauen)
  • Neues Publikum, das sich mit Menschenrechten und soziale Problemen auseinandersetzt
  • Malaysische Bürger*innen, deren Bewusstsein für Menschenrechtsfragen vertieft wird
  • Entscheidungsträger*innen


Hauptaktivitäten

  • Produktion eines jährlichen Dokumentarfilmfestivals für Menschenrechte
  • Schaffung eines Pools von Filmproduzent*innen und Impact-Produzent*innen
  • Durchführung von Workshops für den Kapazitätsaufbau zum dokumentarischen und investigativen Filmemachen sowie Gesprächsreihen - auch außerhalb der Hauptstadt und in indigenen Gebieten - zur Betreuung von Filmemacher*innen und Produktion von sozialen Filmen
  • Bundesweite Vorführungen von Menschenrechtsfilmen mit Nachbesprechungen und Debatten zu verwandten Themen
  • Archivieren von Filmmaterial und Videos, Aufbau eines Online-Video-Ressourcenzentrums
  • Organisation von Foren und Kontaktaufnahme mit Interessengruppen zu Mediengesetzen, Zensur und Filmklassifizierung / -bewertung
  • Schaffung eines Pools malaysischer Filmemacherinnen
  • Realisierung des ersten partizipatorischen Spielfilms zum Thema Bildung indigener junger Frauen in Malaysia
  • Entwicklung des indigenen Filmemachens in Malaysia, damit indigene Gruppen ihre Stimme durch Film finden und ausdrücken können
  • Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaftlichen Organisationen


Erwartete Ergebnisse

  • Ein jährliches Menschenrechtsfilmfestival als leistungsstarke Plattform für soziale Filme findet statt und landesweite Vorführungen und Nachbesprechungen werden durchgeführt.
  • Dokumentar- und Soziale Filmemacher*innen werden geschult.
  • Es werden Sozial- und Menschenrechtsfilme produziert und auf nationaler Ebene im Fernsehen ausgestrahlt.
  • Filmzensur wird abgeschafft und ein neues Filmbewertungs- / Klassifizierungssystem eingeführt (als Ersatz zu den Praktiken der Filmzensur).
  • Ein malaysisches Archiv für Soziale Filme und eine Ressourcenbibliothek für digitale Dokumentation, Filme und Filmmaterial werden eingerichtet.
  • Feministische Themen, die sich für Gleichberechtigung und die Beendigung von Diskriminierung einsetzen, werden in Filmen gezeigt.
  • Das Thema der Bildung indigener junger Frauen wird in einem partizipatorischen Spielfilm dargestellt.
  • Es wird ein indigenes Reise-Festival durchgeführt, um Dörfer auf der Halbinsel und in West-Malaysia (Borneo) zu erreichen.
  • Die Bürger*innen sind stärker in die Diskussion von Menschenrechtsfragen und in den Prozess des sozialen Wandels involviert.
  • In abgelegenen indigenen Gebieten und Gemeinden wie in den Bundesstaaten Sabah und Sarawak werden Outreach-Aktivitäten mit Filmvorführungen organisiert, um den Zugang zu Menschenrechtsfilmen zu ermöglichen.
  • Ein nachhaltiges Netzwerk sozialer Filmemacher*innen und Produzent*innen in Malaysia und der Region Südostasien wird aufgebaut.
  • Die Kapazitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Randgruppen wie den indigenen Gemeinschaften werden gestärkt, um Filme als Strategie zur Maximierung der sozialen Wirkung und des Einflusses zu nutzen.
  • Malaysische Filmemacher*innen werden mit Filmexpert*innen und Aktivitäten in ASEAN und Europa verbunden, und malaysische Menschenrechtsfilme werden auf Filmfestivals in Europa gezeigt.


Demnächst


Weitere Angebote


Kontakt

Projektleiter

Dr. Markus Litz
director-kl@goethe.de

Projektmanagerin

Projektkoordinator*innen

Projektassistent*innen

Albert Bansa
a.bansa@freedomfilm.my
Nelly Tamin-Quitsch
nelly.tamin-quitsch@goethe.de


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