Hab Acht von Nancy Hünger © Goethe-Institut | Alicja Błaszczyńska

Nancy Hünger

„Das Gedicht findet sich noch immer am angestammten Platz, z.B. zwischen zwei Buchdeckeln simmert es dahin, bis es Augen und Ohren findet, den soi disant wohlwollenden Leser.“

Animation zu Gedichten von Agnieszka Wolny-Hamkało © Goethe-Institut | Natalia Krawczuk

Agnieszka Wolny-Hamkało

„Es gibt viele Ordnungen unter den Wörtern, und Ordnungen sind dazu da, sie zu durchbrechen. Die Sprache ist ein dynamisches System voller Überraschungen.“

ausgezeichnet lyrik: Christian Lehnert | Grafik: Patryk Maślanka © Goethe-Institut | Patryk Maślanka

Christian Lehnert

„Der Anfang eines Gedichtes ist mir, schreibend, ebenso entzogen wie der Anfang meines Lebens. Ich kann ihn nicht erinnern und nicht beschreiben.“

Illustration zum Gedicht Nacht von Wojciech Bonowicz © Goethe-Institut | Marcin Wojciechowski

Wojciech Bonowicz

„Ich gehöre leider zu den Dichtern, die nicht imstande sind, ein Gedicht „auszusitzen“. Das Gedicht muss von selbst zu mir kommen.“

Animation zu Gedichten von Nadja Küchenmeister © Goethe-Institut | Karolina Specht

Nadja Küchenmeister

„Ein Dichter muss wahrlich nicht über jedes Thema schreiben können und er tut gut daran, wenn er das auch nicht versucht.“

Animation zu Gedichten von Łukasz Jarosz © Goethe-Institut | Marta Szymańska

Łukasz Jarosz

„Ich finde keine poesiefreien Zonen. Früher fand ich solche, als ich nicht schrieb.“

Daniela Seel Animation © Goethe-Institut | Marcin Senderowicz

Daniela Seel

„Ich sehe Gedichte gerne als Mobiles, Bewegung in Balancen – was in ihrer jeweiligen Komposition durchaus auch Kontrastierung und Unwuchten umfasst.“

© Goethe-Institut | Bartek Kędzierski © Goethe-Institut | Bartek Kędzierski

Marta Podgórnik

„In der Dichtung wie in der Liebe gilt doch: Es ist egal, wo, wichtig ist was, wie und mit wem.“

Kadr z animacji do wiersza Uljany Wolf | liryka extra © Goethe-Institut | Sylwia Gaweł

Uljana Wolf

„Es müsste weniger gerettet und mehr baden gegangen werden im Gedicht. Ich meine eine gewisse Aufmerksamkeit für den Moment des Entstehens, ein Sicheinlassen auf Unvorhersehnbares.“

Still aus der Animation zu einem Gedicht von Jacek Podsiadło | ausgezeichnet lyrik © Goethe-Institut | Anna Grabińska

Jacek Podsiadło

„Wörter sterben wenn sie unnötig werden. Es gibt also keine unnötigen Wörter, es gibt nur Wörter, die fehl am Platz sind, oder falsch benutzt werden.“

Animation zu den Gedichten von Tom Schulz © Goethe-Institut | Emila Nyka

Tom Schulz

„Ein Gedicht hat mit allem Möglichen zu tun, mit Surrealismus und Dada, mit Formen und Farben. Mit Barock und Gotik. Mit Musik und Träumen...“

Animation zu Gedichten von Tomasz Różycki © Goethe-Institut | Anita Kwiatkowska-Naqvi

Tomasz Różycki

„Wenn ich schreibe, wiederhole ich im Kopf sehr oft den ersten Vers, den ersten Satz – er enthält das klangliche Muster der folgenden Verse, ihm füge ich weitere hinzu. Die Melodie lockt die Worte aus dem Äther hervor.“

Animation zu Gedichten von Kerstin Preiwuss © Goethe-Institut | Dudek Pulit

Kerstin Preiwuß

„Meine Gedichte stehen im Verhältnis von innerem Erleben, äußerer Wahrnehmung und Sprachtrieb.“ (...)

Animation zu Gedichten von Jacek Dehnel © Goethe-Institut | Andrzej Jobczyk

Jacek Dehnel

„Gedichte sind launisch, sie kommen, wann sie wollen, ich komponiere sie lange im Kopf vor mich hin, dabei verranzen sie entweder oder reifen und eignen sich dann zur Niederschrift.“

Animation zu Gedichten von Dagmara Kraus © Goethe-Institut | Jakub Wroński

Dagmara Kraus

„Pferd oder Pegasus? Der Pfergasus wäre allerdings auch eine mögliche Antwort auf die Frage. Oder vielleicht zöge ich ihm den Vergaßus vor, dieses vergesslichste aller lieben Verstiere.“

Animation zu Gedichten von Justyna Bargielska © Goethe-Institut | Nunu Leszyńska

Justyna Bargielska

„Was hat ein Gedicht mit Mathematik gemeinsam? Ach, alles. Das meinten zumindest Poincare, Dirac und Peirce, die besten Dichter, die ich kenne.“

Animation zu Gedichten von Jan Wagner © Goethe-Institut | Alex Pawlik

Jan Wagner

„Es gibt unendlich viele Lyrikleser – sie wissen nur noch nichts davon“, erklärt Jan Wagner. Wo er Recht hat, hat er Recht. Ein Klick lohnt schon jetzt.

Animation zu Gedichten von Krystyna Dąbrowska © Goethe-Institut | Lech Rowinski

Krystyna Dąbrowska

„Das Rätsel besteht darin, dass manchmal fast alles wichtig und gedichtträchtig erscheint, ein andermal dagegen wird die Welt stumm und gibt keine Zeichen mehr. (...)“

Impressum

Über das Projekt

Konzeption und Umsetzung:
Sylwia Miłkowska, Fundacja Wisławy Szymborskiej
Dr Matthias Kniep, Literaturwerkstatt Berlin
Goethe-Institut Warschau

Idee: Andreas Volk, Tomasz Dominiak, Goethe-Institut Warschau

Fragen für Interviews: Judith Arlt
 

Partner:

Logo Fundacji Wisławy Szymborskiej






Logo Literaturwerkstatt Berlin

Medienpartner:

Logo Instytutu Książki

Logo Xiegarnia