Das MINT-Labor
Ein LEGO-Projekt für Technika

LEGO Robot Foto: Colourbox.de

Das MINT-Labor

MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Fächer, die sich mit Hilfe von LEGO-Robotern sehr motivierend mit dem Deutschlernen verbinden lassen.

Das Goethe-Institut stellt Ihnen dafür LEGO-Baukästen (LEGO Education Mindstorms EV3), Software auf Deutsch, Unterrichtsmaterial und professionelle Beratung zur Verfügung. Damit können Sie im Tandem mit einer Kollegin/ einem Kollegen eines MINT-Fachs gemeinsam ein Projekt planen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei wie Ingenieure in einem kleinen Team, das Roboter baut, programmiert und testet. Hierbei lernen sie Teamarbeit, das Anwenden von Fachkenntnissen sowie Lese- und Sprechfertigkeiten auf Deutsch. 
Im Herbst 2017 möchten wir das MINT-Labor gerne pilotieren. Dafür suchen wir Schulen, die sich bis zum 29.09.2017 bei uns bewerben können.

 
Wie stellen wir uns die Arbeit im Pilotprojekt vor?

Oft gestellte Fragen

Die Pilotphase dauert von Oktober bis Januar und beginnt mit einem obligatorischen Workshop am 14.10. in Krakau.
Für Technika.
In der Pilotphase möchten wir mit 3 Schulen zusammenarbeiten. Bei der Auswahl spielen folgende Kriterien eine Rolle:
- Begründung (Motivation)
- Bereitschaft zur Dokumentation
- Anzahl der Schülerinnen und Schüler
 
Die Roboter werden von einer Software gesteuert, für die man einen PC/Laptop braucht. Jedes Schülerteam braucht deshalb Zugang zu einem eigenen Computer (z.B. im Computerraum), auf dem es auch die Arbeitsergebnisse dokumentieren kann.
Die Deutschlehrkräfte koordinieren das Projekt, sie sind die Kontaktpersonen für das Goethe-Institut. Außerdem kümmert sie sich um die sprachliche Förderung (Lesen, typische Textsorten, Grammatik, Wortschatz, mündliche Präsentation). Der Fachlehrer ist für die fachliche Förderung zuständig (Zusammenwirken von Sensoren und Aktoren, Grundlagen der Programmierung, Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten etc.).
Im Projekt arbeitet eine Deutschlehrerin/ ein Deutschlehrer mit einem Fachlehrer/ einer Fachlehrerin zusammen. Hier sind verschiedene Kombinationen möglich, entscheidend ist, dass beide Lehrkräfte Interesse haben und sich gut verstehen.
Nein. Die Deutschlehrerin/ der Deutschlehrer  kümmert sich um die Sprachförderung (fachliche Textsorten, mündliche Präsentation), die Kollegin/ der Kollege  vom Sachfach um die Fachinhalte. Die Deutschlehrerin/ der Deutschlehrer muss einige Grundbegriffe kennen (z.B. Bauteile der Roboter), um die Schüler und die Kollegin zu unterstützen. Dafür stellen wir ein Glossar zur Verfügung.
Nein. Die Fachlehrerin/ Der Fachlehrer kümmert sich um die die Fachinhalte (z.B. Programmierung, Algorithmen), die Deutschlehrerin/ der Deutschlehrer um die Sprachförderung. Für die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, die mit einer deutschen Software arbeiten, ist es allerdings hilfreiche bestimmte Grundbegriffe zu kennen (z.B. das Menü der Software). Dafür stellen wir ein Glossar zur Verfügung.
Das Goethe-Institut leiht Ihnen für die Zeit des Projekts:
- EV3 Basis Set (Nr. 45544, 541 Bauteile)
- EV3 Ergänzungsset (Nr. 45560, 853 Bauteile)
- LEGO Software
- LEGO Unterrichtsmaterial
- Arbeitsblätter
Die LEGO-Unterrichtsmaterialien sind sehr umfangreich. In der Pilotphase arbeiten wir ausschließlich mit der Einheit „Konstruktionsprojekte“.
Sie können selbst entscheiden, ob Sie das Projekt innerhalb des Unterrichts oder außerhalb (in einer Arbeitsgruppe, Zusatzstunde o.ä.) durchführen möchten.
Mit einem LEGO-Set können 2-3 Schüler arbeiten. Das Goethe-Institut besitzt 15 Sets für max. 45 Schüler. Wenn 3 Schulen an der Pilotphase teilnehmen, wären das ca. 10-15 Schüler pro Schule.
Die 2. Du 3. Klasse des Technikums.
A1/A2