136 Goethe Lab
Ein neuer Raum für die Künste

136 GOETHE Main © Goethe-Institut Das Goethe-Institut Singapur weiß um die Bedeutung physischer Räume für die Künste in einem verdichteten städtischen Umfeld und heißt Künstler*innen und Kulturschaffende in seinem neuen Projektraum 136 GOETHE LAB willkommen.

Zweckmäßiger Raum
Einst Bibliothek und Lesesaal, wurde das Souterrain in dem historischen Geschäftshaus in der Neil Road umgebaut. Auf rund 100 Quadratmetern, ausgestattet mit professioneller Ton- und Lichttechnik und mit einem separaten Eingang in der Bukit Pasoh Road, ist der Raum für eine Fülle an Funktionen und Nutzungsarten geeignet, sei es für Workshops, Performances oder Ausstellungen.
136 GOETHE chonteng hoch © Goethe-Institut. Mural: Rizman Putra
Kollaborativer Prozess
Die Eröffnung eines Projektraums in den Räumlichkeiten des Goethe-Instituts Singapur und das offene Konzept sind das Ergebnis einer fortlaufenden Konversation mit Partnern, Publikum und Vertreter*innen der Kunstszene Singapurs. Im Laufe des Jahres 2020 haben wir eine Reihe von Umfragen und Evaluierungen durchgeführt, darunter Sharing Sessions mit fast 40 Praktiker*innen aus verschiedenen Disziplinen wie Theater, Tanz, Musik, bildende Kunst, Literatur und kritisches Schreiben.

Erste Aktivierung
Als erste Intervention schuf der Künstler Rizman Putra in 136 GOETHE LAB ein Chonteng (malaiisch für Kritzelei). Linien, Punkte und Muster ziehen sich vom Boden über die Wände bis zur Decke des Eingangsbereichs. Durch die transparente Bodenversiegelung wird ein Teil des Werks dauerhaft.
 

Aufruf zur Zusammenarbeit

Wir möchten die Öffentlichkeit, Künstler*innen und Kulturschaffende in Singapur und alle, die an interkultureller Zusammenarbeit und innovativen Praktiken interessiert sind, einladen, sich in 136 GOETHE LAB einzubringen.
 
Ein ergebnisoffener und prozessorientierter Ansatz in Bezug auf das, was 136 GOETHE LAB in Zukunft werden und bieten kann, ist durchaus beabsichtigt. Bedeutung und Funktion des Raumes sollen ebenso von seinen Nutzer*innen und Besucher*innen, von Künstler*innen und unabhängigen Kulturschaffenden, wie vom Goethe-Institut Singapur definiert werden.

136 GOETHE Han-Song Hiltmann & Valerie-Ann Tan hoch Han-Song Hiltmann & Valerie-Ann Tan © Goethe-Institut Die Nutzung des Raumes wird Teil unseres laufenden Programms sein. Wir möchten wir eine Plattform bieten, die Transparenz und sinnvolles Engagement ermöglicht, mit der Absicht, dass dieses Engagement Gestalt und Bedeutung des Raumes prägt. Wir stellen unseren eigenen Rahmen, unsere institutionelle Expertise, unsere Unterstützung und unsere Ressourcen zur Verfügung, und werden gleichzeitig  gemeinsame Verantwortung, kollaborative Arbeitsweisen und Möglichkeiten erkunden, wie sich neue Ideen und Praktiken an einem Ort der Innovation und des Experimentierens entfalten.
 
In diesem Sinne hofft das Goethe-Institut Singapur, dass dieser Projektraum der Beginn einer fortlaufenden Konversation mit der Öffentlichkeit und mit Künstler*innen und Kulturschaffenden Singapurs sein wird.

Sprechen Sie uns an!

Das Engagement der Öffentlichkeit und der Kunstszene ist ebenso wichtig wie unser eigenes Programm, um einen Raum mit Bedeutung zu schaffen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Interesse an gemeinsamen Projekten, innovativen gegenwärtigen Praktiken und internationalem Austausch in der Kunst haben.

valerie-ann.tan@goethe.de