Zeit: 21. September 2024, Samstag, 14:30-18:00
HARUN FAROCKI – Schauspielerei und Indoktrination
Filmvorführung|
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Abteilung Kultur und Bildung, Shanghai
- Sprache Sprache der Vorführung: Deutsch mit chinesischen Untertiteln; Sprache des Gesprächs: Chinesisch
- Preis Eintritt frei, keine Anmeldung nötig. Die Sitzplätze vor Ort sind begrenzt und werden in der Reihenfolge des Eintreffens vergeben. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist in der Räumlichkeit der AKuB untersagt.
Harun Farocki (1944-2014) spielt eine wichtige Rolle für den deutschen Experimental- und Dokumentarfilm. Von den 1960er bis zu den 2010er Jahren schuf er eine Reihe von Werken mit einem breiten Spektrum an Themen. Farocki wäre in diesem Jahr 80 geworden und sein Tod jährt sich zum zehnten Mal. Zum Gedenken präsentiert die Abteilung Kultur und Bildung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland Shanghai am 20. - 21. September 2024 fünf seiner Filme, die sich mit dem Thema Schauspielerei und Indoktrination befassen. Die beiden Kuratorinnen, FU Liaoliao und WANG Shuman, werden moderiert von CAO Shu , auch über ihre Arbeit und Forschung zu Harun Farockis Bedeutung in China reden.
Programm
20. September 2024, Freitag, 18:30-20:40
18:30-18:40 Kuratorische Einführung
18:40-20:40 Vorführung: Kapitel 1. Schauspielerei in der Tat
21. September 2024, Samstag, 14:30-18:00
14:30-16:40 Vorführung: Kapitel 2. Wiederholung als Methode zur Indoktrination
Kurator:innen
Cathy Lee Crane
In den späten 1990er Jahren war die Experimentalfilmerin und Künstlerin Cathy Lee Crane an den Recherchen für die Werke GEFÄNGNISBILDER (2000) und ICH GLAUBTE GEFANGENE ZU SEHEN (2000) von Harun Farocki in Kalifornien beteiligt. In den vergangenen 25 Jahren hat Crane mit verschiedenen Filmemacher*innen zusammengearbeitet und eigene Filmproduktionen realisiert. Crane ist Professorin für Film am Ithaca College (New York). Im Jahr 2022 nahm sie an einem vom Harun Farocki Institut und dem Goethe-Institut organisierten Residenzprogramm teil.
CAO Shu
CAO Shu konzentriert sich vor allem auf erzählerische digitale 3D-Bewegtbilder, Videospiele und ortsspezifische Installationen. Seine Werke basieren auf lokaler Praxis und verweben die komplexen Produktionsmechanismen und mythischen Metaphern hinter der Computergrafiktechnologie mit historischen Archiven und sozialen Themen. Seine jüngsten Arbeiten wurden in Institutionen wie dem Kunsthaus Baselland, dem Macao Museum of Art, der White Rabbit Gallery Sydney, dem Matadero Madrid Contemporary Art Center, dem UCCA Dune, dem M+ Museum Hongkong, der Power Station of Art Shanghai (PSA), dem Asia Society Hong Kong Center, dem TANK Shanghai, dem OCAT Shanghai, dem Beijing Minsheng Art Museum und dem Sleep Center New York ausgestellt. In den letzten Jahren hat er an Residenzen im Atelier Mondial in Basel, Schweiz (2017), im Koganecho Bazaar in Yokohama, Japan (2019) und im Muffatwerk in München, Deutschland (2023) teilgenommen. In den letzten Jahren wurde Cao Shu mit Preisen wie 2022 OCAT x KADIST Emerging Media Artist Award,2021 Exposure Award of PHOTOFAIRS Shanghai, und 2017 BISFF Award for Outstanding Artistic Achievement ausgezeichnet.
Gäste
FU Liaoliao
FU Liaoliao ist eine unabhängige Kuratorin. Ihre kuratorische Forschung dreht sich um künstlerische Praxis im Kontext von Geschichte, Wirtschaft und technologischer Entwicklung, vor allem der Funktion und den Grenzen des öffentlichen Raums und der live-basierten Kunstpraxis. Sie hat langfristige und umfassende Kontakte zu internationalen und einheimischen Künstler*innen und Institutionen. Sie war die kuratorische Leiterin des How Art Museum und Kuratorin des Ming Contemporary Art Museum. Sie kuratierte auch Einzelausstellungen für Künstler wie Thomas Hirschhorn, Ho Tzu Nyen und Li Bingyuan, usw. Sie wurde auch als beste Kuratorin des 14. AAC nominiert.
WANG Shuman
WANG Shuman (geb. 1993, Nanjing) hat einen Master-Abschluss in Kunstkuratierung von der Abteilung für Kunstgeschichte und Filmstudien an der Universität Sydney. Derzeit lebt Wang in Hongkong und ist als Co-Kuratorin bei Tai Kwun tätig. Von 2017 bis 2023 beaufsichtigte sie die Planung und Durchführung aller Ausstellungen in OCAT Shanghai, einschließlich einiger eigener Kurationen.
Seit dem Beginn ihrer Karriere konzentriert sie sich als Autorin und Kuratorin vor allem auf Video- und Medienkunst. Sie hat Artikel in Fachzeitschriften und Magazinen wie Artforum, Art-Ba-Ba, The Art Newspaper und The Thinker Weekly veröffentlicht. Wang erhielt den Curatorial Award for Photography and Moving Image 2022. Sie war Finalistin für den Hyundai Blue Prize Art + Tech 2021 und für das National Support Program for Emerging Curators in Art Museums 2020. 2023 wurde sie von Pro Helvetia und Jimei x Arles unterstützt, in die Schweiz und nach Frankreich (Arles und Paris) zu reisen, um ihre Forschungsprojekte voranzutreiben.
Programm
20. September 2024, Freitag, 18:30-20:40
18:30-18:40 Kuratorische Einführung
18:40-20:40 Vorführung: Kapitel 1. Schauspielerei in der Tat
- ERZÄHLEN (1975, 60 Min.)
- JEAN-MARIE STRAUB UND DANIÈLE HUILLET BEI DER ARBEIT AN EINEM FILM NACH FRANZ KAFKAS ROMANFRAGMENT "AMERIKA" (1983, 26 Min.)
- DER AUSDRUCK DER HÄNDE (1997, 30 Min.)
21. September 2024, Samstag, 14:30-18:00
14:30-16:40 Vorführung: Kapitel 2. Wiederholung als Methode zur Indoktrination
- LEBEN BRD (1990, 79 Min.)
- ERNSTE SPIELE I–IV (2010, 45 Min.)
Kurator:innen
Cathy Lee Crane
In den späten 1990er Jahren war die Experimentalfilmerin und Künstlerin Cathy Lee Crane an den Recherchen für die Werke GEFÄNGNISBILDER (2000) und ICH GLAUBTE GEFANGENE ZU SEHEN (2000) von Harun Farocki in Kalifornien beteiligt. In den vergangenen 25 Jahren hat Crane mit verschiedenen Filmemacher*innen zusammengearbeitet und eigene Filmproduktionen realisiert. Crane ist Professorin für Film am Ithaca College (New York). Im Jahr 2022 nahm sie an einem vom Harun Farocki Institut und dem Goethe-Institut organisierten Residenzprogramm teil.
CAO Shu
CAO Shu konzentriert sich vor allem auf erzählerische digitale 3D-Bewegtbilder, Videospiele und ortsspezifische Installationen. Seine Werke basieren auf lokaler Praxis und verweben die komplexen Produktionsmechanismen und mythischen Metaphern hinter der Computergrafiktechnologie mit historischen Archiven und sozialen Themen. Seine jüngsten Arbeiten wurden in Institutionen wie dem Kunsthaus Baselland, dem Macao Museum of Art, der White Rabbit Gallery Sydney, dem Matadero Madrid Contemporary Art Center, dem UCCA Dune, dem M+ Museum Hongkong, der Power Station of Art Shanghai (PSA), dem Asia Society Hong Kong Center, dem TANK Shanghai, dem OCAT Shanghai, dem Beijing Minsheng Art Museum und dem Sleep Center New York ausgestellt. In den letzten Jahren hat er an Residenzen im Atelier Mondial in Basel, Schweiz (2017), im Koganecho Bazaar in Yokohama, Japan (2019) und im Muffatwerk in München, Deutschland (2023) teilgenommen. In den letzten Jahren wurde Cao Shu mit Preisen wie 2022 OCAT x KADIST Emerging Media Artist Award,2021 Exposure Award of PHOTOFAIRS Shanghai, und 2017 BISFF Award for Outstanding Artistic Achievement ausgezeichnet.
Gäste
FU Liaoliao
FU Liaoliao ist eine unabhängige Kuratorin. Ihre kuratorische Forschung dreht sich um künstlerische Praxis im Kontext von Geschichte, Wirtschaft und technologischer Entwicklung, vor allem der Funktion und den Grenzen des öffentlichen Raums und der live-basierten Kunstpraxis. Sie hat langfristige und umfassende Kontakte zu internationalen und einheimischen Künstler*innen und Institutionen. Sie war die kuratorische Leiterin des How Art Museum und Kuratorin des Ming Contemporary Art Museum. Sie kuratierte auch Einzelausstellungen für Künstler wie Thomas Hirschhorn, Ho Tzu Nyen und Li Bingyuan, usw. Sie wurde auch als beste Kuratorin des 14. AAC nominiert.
WANG Shuman
WANG Shuman (geb. 1993, Nanjing) hat einen Master-Abschluss in Kunstkuratierung von der Abteilung für Kunstgeschichte und Filmstudien an der Universität Sydney. Derzeit lebt Wang in Hongkong und ist als Co-Kuratorin bei Tai Kwun tätig. Von 2017 bis 2023 beaufsichtigte sie die Planung und Durchführung aller Ausstellungen in OCAT Shanghai, einschließlich einiger eigener Kurationen.
Seit dem Beginn ihrer Karriere konzentriert sie sich als Autorin und Kuratorin vor allem auf Video- und Medienkunst. Sie hat Artikel in Fachzeitschriften und Magazinen wie Artforum, Art-Ba-Ba, The Art Newspaper und The Thinker Weekly veröffentlicht. Wang erhielt den Curatorial Award for Photography and Moving Image 2022. Sie war Finalistin für den Hyundai Blue Prize Art + Tech 2021 und für das National Support Program for Emerging Curators in Art Museums 2020. 2023 wurde sie von Pro Helvetia und Jimei x Arles unterstützt, in die Schweiz und nach Frankreich (Arles und Paris) zu reisen, um ihre Forschungsprojekte voranzutreiben.
Ort
Abteilung Kultur und Bildung
Fuzhou Lu 318, Cross Tower 101
Shanghai
China
Fuzhou Lu 318, Cross Tower 101
Shanghai
China