Ein guter Unterricht muss nicht nur gut geplant sein, sondern auch altersgerechte Unterrichtsmaterialen verwenden. Den Lehrern fehlen oft die passenden/richtigen Unterrichtsmaterialien oder auch die fachliche Kompetenz. Deswegen hat das Goethe-Institut auf Anregung der Volkswagenstiftung in der Slowakei vielseitig einsetzbare Materialien zu folgenden Themen des Sachunterrichts entwickelt: Wasser, Magnetismus, Pflanzen, Auto, Materialien, Luft, Zeit, Gewicht, Öl und Fett, Gas, Der menschliche Körper, Tiere, Natur, Erde, Sonne.
Zu diesen Themen stehen 15 CLIL Module (Experimente, Beobachtungen) ausgearbeitet zur Verfügung. Hauptziel ist das Experimentieren und die deutsche Sprache zeitgleich zu lernen. Die Schüler üben Hörverstehen, Leseverstehen von Fachtexten, Schreiben und Sprechen – indem sie berichten und ihre Ergebnisse präsentieren.
Zielgruppe
Die Zielgruppe sind Schulkinder der 1.und 2.Stufe, die SchülerInnen von 8-jährigen Gymnasien, sowie SchülerInnen von bilingualen Gymnasien auf A1 Niveau.
Was ist CLIL?
CLIL versteht sich als dualer Ansatz, der das Lernen von Sachinhalten aus verschiedenen Fachgebieten durch eine Fremdsprache ermöglicht. Die Fremdsprache ist nicht Gegenstand des Unterrichts, sondern sie wird als Medium eingesetzt um neue Inhalte/Konzepte zu erarbeiten, schon Gelerntes zu wiederholen, zu erweitern und zu vertiefen. Die Schüler/innen lernen Alltagssprache und Fachsprache. Sie lernen z.B. wie man einen elektrischen Kreislauf baut und wie dieser funktioniert (Fachsprache), gleichzeitig kommuniziert der/die Lehrer/in mit den Schülern/innen, erklärt, weist auf etwas hin, sorgt für Ruhe, gibt Anweisungen, etc. (Alltagssprache). Die Schüler/innen werden in ihren kognitiven Fähigkeiten gefordert und gefördert, da man in der Fremdsprache über komplexere Sachverhalte spricht, wie z.B. über den elektrischen Strom.
Mit CLIL lernen die Schüler eine Fremdsprache schneller und motivierter. Deshalb ist das CLIL-Angebot nützlich und sinnvoll. Man weckt und verstärkt das Interesse am Lernen von Deutsch. Und nicht nur das, aber die Schüler nehmen wahr, dass Deutsch auch eine reale Anwendung hat.