Koketi Straße

Koketi Straße
Koketi Straße | © Goethe-Institut / Do Kokou

Das Bild zeigt einen Teil der rue Kokéti, der sich im Süden der Stadt Lomé befindet. Wie viele andere Straßen in der togoischen Hauptstadt wurde auch diese Straße zur deutschen Kolonialzeit angelegt. Auf Basis des ersten Stadtentwicklungsplans für Lomé, lässt der Reichskommissar Eugen von Zimmerer im Jahr 1891 mehrere Straßen bauen, unter anderem, die rue Kokéti.

Die rue Kokéti war zur deutschen Kolonialzeit unter dem Namen Puttkamerstraße bekannt. Sie befindet sich senkrecht zur rue de l'Eglise, früher Kirchstraße, die zur Sacré-Coeur (Herz-Jesu) Kathedrale führt. An der Kreuzung dieser beiden Straßen befindet sich das Goethe-Institut, das deutsche Kulturzentrum. Die Straßen, die zur Kolonialzeit gebaut wurden, waren nicht geteert und so war es nötig eine Fahrbahnbegrenzung aus Bäumen an beiden Seiten zu errichten. Mehrere Baumarten wurden in die Kolonie eingeführt, wie zum Beispiel die serterculia foetda, die auf Ewe Koketi heißt und den Rand der Puttkamerstraße ziert, wie sie zur Kolonialzeit hieß. Dieselbe Straße hieß während des französischen Mandats rue du Lieutenant colonel Maroix. Heute heißt die Straße rue Kokéti, benannt nach dem Baum von dem sie umsäumt wird.

Standortinformationen

Koketi Strasse, auf der der Haupteingang des Goethe-Instituts steht, befindet sich im Zentrum des Großen Markts von Adawlato in Lomé.